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Normale Version: "Dein Name ist Marilyn!": Wenn Mütter ihre Söhne zwingen, Mädchenkleider anzuziehen
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Man liest hier immer wieder von Fällen, wo Eltern überhaupt kein Verständnis dafür haben, wenn ihre Söhne Mädchenkleider anziehen (wollen), aber so gut wie gar nix über die gegenteilige Situation, also wenn (meistens) Mütter ihre Söhne gegen deren Willen in solche Kleider zwängen, ihnen Perücken aufsetzen und sie nur mehr mit Puppen spielen lassen.
Ich vermute allerdings stark, dass Letzteres insgesamt häufiger vorkommt, zumal die Medien eher selten über solche Sachen berichten und auch die Dunkelziffer recht hoch sein dürfte, da sowas erstens meist nur in den eigenen 4 Wänden stattfindet, während die Kinder draußen und in der Schule "normal" angezogen sind und sich diese zweitens aus Scham und Angst vor Konsequenzen niemandem anvertrauen können und wollen ...

Ich habe mir vor kurzem wieder mal den Film "Insidious: Chapter 2" angesehen, wo in einer Schlüsselszene so eine Situation besonders drastisch dargestellt wird:




Wer den Film nicht kennt, es gibt hier (auf englisch) eine gute Beschreibung der Charaktäre Parker Crane und seiner Mutter Michelle, die ihn so lange zwingt, als Marilyn zu leben, bis er zum mordenden Monster, zur "Braut in Schwarz" wird ...

Nun, nachdem ich selber eine sehr schlimme Kindheit hatte, bin ich mir absolut sicher, dass derart grausame Mütter nicht nur in Hollywood-Filmen existieren, sondern sogar öfter als vermutet im echten Leben. Ein solcher (im Vergleich zum Film natürlich sehr viel "harmloserer") Fall ist erst Ende letzten Jahres in England bekannt geworden: http://www.mopo.de/news/panorama/skurril...n-24957478

Außerdem gibt es auf dieser Seite (ebenfalls auf englisch) einige Berichte und Bilder von Müttern, die ihre Söhne zwar nicht direkt dazu zwingen, aber doch sehr ermutigen, Mädchenkleider zu tragen: http://www.yeoldejournalist.com/mothers-...emininity/


Was ich mich jetzt frage: Warum sind es fast immer Mütter, die sowas tun? Sind sie (vielleicht auch auf sich selber) wütend, dass sie einen Sohn und keine Tochter bekommen haben? Oder ist es gar eine Art "übertriebener Liebe", weil sie denken, dass ihr Sohn lieber eine Tochter wäre, dabei aber völlig falsch liegen? Oder sind es vielleicht auch ganz andere Gründe?

Was meint ihr dazu?

P.S.: Ist ja passenderweise mal ein richtig nettes Muttertagsthema, wie ich finde ...  Laughing
Das kann ich dir sagen...
Vielleicht bin ich seber fast schon Psychologin, dann könnte ich mir das Indikationsschreiben ja selber ausstellen Wink

Also ich denke, daß es daran liegen könnte:
Möglichkeit 1: Mütter wollen "durch ihre Kinder leben", also die Kinder sollen tun, was die Mutter nie konnte, oder werden was die Mutter nie war (oder der Vater). Ich weiß daß hat nicht spezifisch mit diesem Fall zu tun, aber irgendwas davon wird schon die Antwort sein....
Hier kann es sein, die Mutter wollte eine Tochter und nü erzieht sie ihren Sohn zur Tochter, weil Mütter psychopatische Arschlöcher sind..... (entschuldigung für den Ausdruck)
Meine Mutter übrigens, behauptet zwar "sie wollte immer eine Tochter", aber sie ist auch koplett GEISTESGESTÖRT, wer weiß was sie wirklich "wollte", oder ob sie gar eine gespaltene Persönlichkeit hat...

Möglichkeit 2:
Mütter sind einfach Arschlöcher, die sich daran ergötzen ihre Kinder zu Quälen (und DIESE Mütter hier, machen das eben, indem sie ihr Kind zu dem erziehen wollen was es nicht ist...)

Möglichkeit3:
Keine Ahnung.... (ich war den ganzen Tag im Studium und binn so gestresst, daß ich nicht mehr klar denken kann Eek )

Oh und Tippen kann ich nicht mehr, weil ich so schreibe wie ich es höre und "bin" höre ich mit "nn" (Nicht wir sind blöd weil wir "falsch" schreiben, die Rechtschreibung ist blöd weil sie keinen Sinn ergibt  Smile )
(09.05.2017, 19:45)Shishi schrieb: [ -> ]Möglichkeit 2:
Mütter sind einfach Arschlöcher, die sich daran ergötzen ihre Kinder zu Quälen
Auf diese Antwort hab' ich gewartet: Mütter sind Arschlöcher, Thema erledigt. Laughing
Bei solchen Sachen stimmt es....

Aber Mütter müssen manchmal Arschlöcher sein. Auch wenn sie nicht wollen :-( und weinen Abends deswegen oder müssen sich zusammen reißen damit sie nicht mit weinen :-(
Ich finde den Ausdruck "Mütter sind Arschlöcher" ein wenig zu verallgemeinernd. Ich kann mir vorstellen, dass ihr sehr negative Erfahrungen mit eurer Mutter hattet (und wenn dem so ist, tut es mir unendlich leid), aber ich kann euch aus meiner Erfahrung sagen, dass ich eine tolle Mutter hatte, die mich immer sehr unterstützt hat.
Nachvollziehen kann ich euren Standpunkt auf eine Weise aber trotzdem, nur, dass es sich bei mir um Väter handelt. Meine Mutter hat drei Kinder von drei unterschiedlichen Vätern, mit denen sie es ernsthaft versucht hat, die sich aber als Arschgeigen herausstellten und die nicht mehr bei uns leben (möglicherweise habe ich daher meine feminine Seite, aber das ist eine anderes Thema). Sie hat uns dennoch gut erzogen und wir sind sehr anständig geworden.
Ich hoffe aber wirklich, dass die meisten Eltern nicht so sind und sich tatsächlich nach Kräften um ihre Kinder kümmern. Ich selbst hab meinen Alten nie kennen gelernt, weine ihm keine Träne nach und stehe damit, wenn ich ehrlich bin, noch recht gut da, wofür ich sehr dankbar bin. An alle Eltern, die ihre Kinder so grausam behandeln... verdammt, denkt nach, bevor ihr euch für Kinder entscheidet! Ihr müsst auch verwantwortung für sie übernehmen.