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Normale Version: USA: Ally Steinfeld nach CO gefoltert/verstümmelt und verbrannt
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Sie hatte erst kürzlich ihr comming out und wurde gefoltert, verstümmelt und verbrannt...

http://www.kansascity.com/news/local/cri...59621.html

Google-Übersetzung
Hab den Artikel erst jetzt gelesen und bin echt fassungslos, wie kaltblütig die Mörder gehandelt haben:
Zitat:Vrba originally attempted to poison Steinfeld, he told police, but she did not drink the liquid, “so he used a knife instead.”

Vrba told police that he had bragged about the brutal killing, going into detail with friends about how he gouged out Steinfeld’s eyes and stabbed her in the genitals.

Von Reue oder zumindest Gewissensbissen nach der Tat keine Spur, hoffentlich sitzen die Drecksäcke inzwischen alle in der Todeszelle und warten auf ihre Hinrichtung, die's ja passenderweise in Texas schon ab 17 gibt und dort auch besonders oft angewendet wird. Trotzdem bleibt irgendwie das mulmige Gefühl, dass sowas jede(n) von uns als nächstes treffen könnte ...

Den Instagram-Account von Ally gibt's übrigens noch: allyleesteinfeld

Ruhe in Frieden, Schwester! Cry
Eine abscheuliche und fürchterliche Tat, ich bin erschüttert, wie grausam bestialisch dieses Mädchen ermordet wurde. Natürlich müssen ihre Mörder die gerechte Strafe erhalten. Als Amnesty-Mitglied bin ich jedoch gegen die Todesstrafe, denn sie bringt auch nichts.

In den USA ereignete sich am Silvestertag 1993 auch ein besonders spektakulärer Transgender-Mord, bei dem der TransMann Brandon Teena Tage zuvor auch noch brutal vergewaltigt wurde. Einer der Täter wurde danach zum Tode, der andere wurde zu lebenslanger Haft (3 x) verurteilt.

Brandon Teena

Auch ein Film wurde darüber 1999 gedreht:

Boys Don't Cry

Leider ist jedoch zurzeit zu beobachten, dass der Hass auf Transgender bzw. Homosexuelle wieder zunimmt. Dieser beginnt meist im Internet:

https://www.buzzfeed.com/de/julianeloeff...ass-bremen

Vom Hass zum Verbrechen ist es meist nur ein kleiner Schritt! - 

Hoffen wir daher auf eine Trendumkehr.

R.I.P., liebe Ally Lee
(26.02.2019, 17:42)Caroline B schrieb: [ -> ]Eine abscheuliche und fürchterliche Tat, ich bin erschüttert, wie grausam bestialisch dieses Mädchen ermordet wurde. Natürlich müssen ihre Mörder die gerechte Strafe erhalten. Als Amnesty-Mitglied bin ich jedoch gegen die Todesstrafe, denn sie bringt auch nichts.

In den USA ereignete sich am Silvestertag 1993 auch ein besonders spektakulärer Transgender-Mord, bei dem der TransMann Brandon Teena Tage zuvor auch noch brutal vergewaltigt wurde. Einer der Täter wurde danach zum Tode, der andere wurde zu lebenslanger Haft (3 x) verurteilt.

Brandon Teena

Auch ein Film wurde darüber 1999 gedreht:

Boys Don't Cry

Leider ist jedoch zurzeit zu beobachten, dass der Hass auf Transgender bzw. Homosexuelle wieder zunimmt. Dieser beginnt meist im Internet:

https://www.buzzfeed.com/de/julianeloeff...ass-bremen

Vom Hass zum Verbrechen ist es meist nur ein kleiner Schritt! - 

Hoffen wir daher auf eine Trendumkehr.

R.I.P., liebe Ally Lee
In den USA wurden 2018 36 Transfrauen ermordet.  Alle Frauen waren farbige, und fast alle verdienten sich ihren Lebensunterhalt in der Pornoindustrie oder mit Prostitution, weil sie keine andere Beschäftigung, trotz teilweiser sehr qualifizierter Ausbildung, finden konnten.  Das zeigt deutlich, dass Transfrauen nicht nur als Frauen, sondern auch als Farbige, und als Trans diskriminiert werden, und in diesen, für alle Frauen, gefährlichen Berufen ihren Lebensunterhalt verdienen müssen.

Es ist ein trauriger Spiegel der Gesellschaft, dass die schwächsten Mitglieder am gefährdetsten sind!
Die derzeitige Regierung hier tut alles, was sie nur kann, um den Hass auf Menschengruppen, die nicht der gesetzten Norm entsprechen, zu verstärken!
Das erinnert mich wieder an den Mord an Dandara Dos Santos. Und ich bin ebenso fassungslos wie letztes Jahr.

Und sei es nun die besondere Betroffenheit in dem Fall oder einfach eiskalte Logik die mich Irina zustimmen lässt - diese Menschen haben ihr Recht verwirkt an unserer Gesellschaft teilzuhaben. Ob man sie nun hinrichtet, oder auf eine einsame Insel verbannt sei dahingestellt. Aber für mich zählen sie nicht mehr zur selben Menschheit!

Ruhe in Frieden Ally
Mag sein, daß Hinrichtungen und manche Tötungsdelikte diesen selben Hintergrund haben, daß man jemanden auf radikalst mögliche Weise aus der Gemeinschaft ausschließen will. Insofern ist das ziemlich zwiespältig.

Unter der britischen Kolonialherrschaft hätte ich durchaus in einem Straflager auf den Andamanen enden können.

Wenn ich mit bestimmten Leuten nichts mehr zu tun haben will, dann läßt sich das auch auf andere Weise bewerkstelligen.
Als Mediziner, und Humanist, kann ich die Todesstrafe NIE befürworten.  Denn es ist keine Strafe, sondern ultimative Vergeltung!  Blutrache, scheinbar immer noch nciht so richtig ausgestorben!
Wenn man eine Person umbringt, egal wer das macht, oder mit welcher Methode es gemacht wird, stellt man sich auf die gleiche Stufe wie der Verbrecher!
Ich hoffe inständig, dass sich die Menschheit in Bezug auf Humanismus seit der Steinzeit doch etwas weiter entwickelt hat, und nicht gleich in einen Blutrausch verfällt, wenn jemand sich außerhalb  der Gesellschaft stellt.
Wenn jemand sich außerhalb der Gesellschaft stellt, hat diese genügend effektive Methoden, diese Person dort zu halten, wo sie der Gesellschaft kein Unheil mehr bringen kann, ohne gleich mit einem staatlich sanktionierten Mord zu reagieren!
Immerhin kann ich meine Kundschaft da wenigstens teilweise ein bißchen in Schutz nehmen Blush Die Bandbreite, wie Menschen auf Vergehen reagieren können, ist doch erheblich.

Allerdings kann radikal verschieden sein, was als inakzeptables Verhalten gilt.

Es ist auch kein Grund zur Beunruhigung, wenn man bei solchen Betrachtungen sich nicht unbedingt wohl fühlt. Die eigene Kultur kann man nicht völlig hintan stellen.