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Normale Version: TransX Abende 2019/20
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02.09.2019 :: TransX-Villa-Abend


Sexuelles Elend

Das Klischee von TGs ist untrennbar mit bizarrer Erotik verknüpft. Die Realität hat damit allerdings meist gar nichts zu tun: Transsexuelle praktizieren oft sexuelle Abstinenz und sind damit zumeist auch recht zufrieden. Eva Fels reflektiert Indizien zur sexuellen Gesundheit von TGs.

20:00, Türkis Rosa Lila Villa, Linke Wienzeile 102, 1060 Wien
(28.06.2019, 11:09)Sopherl schrieb: [ -> ]Das Klischee von TGs ist untrennbar mit bizarrer Erotik verknüpft. 

Aha  Cwy

(28.06.2019, 11:09)Sopherl schrieb: [ -> ]
Die Realität hat damit allerdings meist gar nichts zu tun.

Uff  Whew

(28.06.2019, 11:09)Sopherl schrieb: [ -> ]
Transsexuelle praktizieren oft sexuelle Abstinenz und sind damit zumeist auch recht zufrieden.

Sicher  Thinking

(28.06.2019, 11:09)Sopherl schrieb: [ -> ]
 Eva Fels reflektiert Indizien zur sexuellen Gesundheit von TGs.

Vielleicht sollten zumindest 4 reflektieren ... 
1 (TG) Frau ohne GAOP, 
1 (TG) Frau mit GAOP, 
1 (TG) Mann ohne HRT
1 (TG) Mann mit HRT
Es kann sein dass diese 4 Reflexionen genau nix Gemeinsames haben.


PS: Ich habe gerade eben auf Twitter von diesem heutigen Abend gelesen. Zu kurzfristig um direkter meinen Senf dazu abzugeben.
(02.09.2019, 12:49)signo schrieb: [ -> ]
(28.06.2019, 11:09)Sopherl schrieb: [ -> ]
 Eva Fels reflektiert Indizien zur sexuellen Gesundheit von TGs.

Vielleicht sollten zumindest 4 reflektieren ... 
1 (TG) Frau ohne GAOP, 
1 (TG) Frau mit GAOP, 
1 (TG) Mann ohne HRT
1 (TG) Mann mit HRT
Es kann sein dass diese 4 Reflexionen genau nix Gemeinsames haben.


PS: Ich habe gerade eben auf Twitter von diesem heutigen Abend gelesen. Zu kurzfristig um direkter meinen Senf dazu abzugeben.

Wenn Du schon von dieser Seite reflektierst, finde ich, daß zumindest 3 weitere Untergruppen der sexuellen Lustgefühle fehlen.

Eine inkonkutente Frau ohne HET
Ein inkongurenter Mann mit HET, GAOP und mit Erektionspumpe
Ein inkongurenter Mann mit HET, GAOP und ohne Erektionspumpe

Da ich gestern auch nicht in der Villa war, kann ich Dir leider auch nicht sagen, wie Eva ihren Vortrag angelegt hat.

PS: Ob wir wirklich einmal so genannt werden - wer weiß?
18.09.2019 :: TransX-Clubabend

Sicher ist sicher

TGs sind immer wieder Opfer von Anpöbelungen, Bedrohungen und Gewalt. Selbstsicheres Auftreten und das Wissen, wie man in kritischen Situation agiert, sind der beste Schutz davor. Susi Bali, Trainerin für Selbstbehauptung führt uns in die Grundlagen eines sicheren Lebens im öffentlichen Raum ein.

20:00, Türkis Rosa Lila Villa, Linke Wienzeile 102, 1060 Wien


21.09.2019 :: TransX-Special

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Selbstbehauptung & -verteidigung

Ein Selbstverteidigungskurs bei dem wir fundamentale Körpertechniken lernen, wie wir mit Aggressoren umgehen ohne unterzugehen. Susi Bali hat die von Hanja Dirnbacher speziell für Frauen entwickelten Technik der Drehungen studiert. In zwei Nachmittagen können wir mit ihr die wesentlichen Prinzipien einüben.
UKB: 45 €, TransX- und Glen & Glenda-Mitglieder 30 €, Sexarbeiterinnen gratis.

Anmeldung per Mail oder persönlich bis zum Clubabend am 19.9..

Sa 21.09. 14-20 Uhr & So 22.09. 14-17 Uhr im Studio, Künstlergasse 14/1, 1150 Wien.
(03.09.2019, 11:36)Sopherl schrieb: [ -> ]PS: Ob wir wirklich einmal so genannt werden - wer weiß?

Auf Gendergerecht: Inkongruierende Facepalm Tongue Rolling Big Grin


PS: Was das anginge, ich bin weder abstinent, noch fühle ich mich elend (und bizarr schon gar nicht) Blush

Aber im Ernst, es ist mir auch nicht entgangen, daß viele asexuell sind (auch wenn sie sich eher nicht so bezeichnen).
07.10.2019 :: TransX-Villa-Abend
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Trans*-SexarbeiterInnen

Wer sind TG-SexarbeiterInnen? Welche Probleme haben sie angesichts ihrer Ausgrenzung und der physischen und strukturellen Gewalt?
Mag. Maria Hörtner von LEFÖ, die an dem TRANSR - EU-Projekt  zur Verbesserung der Situation von Trans-SexarbeiterInnen arbeiten, skizzieren die Situation und Veränderungsperspektiven.

20:00, Türkis Rosa Lila Villa, Linke Wienzeile 102, 1060 Wien


Nächste Veranstaltungen:
18.9.2019                           TransX Clubabend - Sicher ist Sicher
21.9. und 22.9.2019            TransX Special - Workshop Selbstbehauptung & Selbstverteidigung
16.10.2019 :: TransX-Villa-Abend
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ICD-11

Mitte 2018 hat die WHO ihren Entwurf zur Kodierung von Krankheiten ICD 11veröffentlicht. Gab es bislang Transsexualität und Transvestitismus als eine Persönlichkeits- und Verhaltensstörung so gibt es nun nur mehr die Geschlechtsinkongruenz als eine Bedingung der sexuellen Gesundheit. Eröffnet das die Behandlungsfinanzierung für Non-Bins oder werden Krankenkassenleistungen reduziert? Psychotherapeutin und TG-Expertin DSA Elisabeth Vlasich diskutiert Änderungen, die sich aufgrund des noch nicht gültigen ICD-11 ergeben können.

20:00, Türkis Rosa Lila Villa, Linke Wienzeile 102, 1060 Wien
Liebe Sopherl,
bitte frag an meiner statt die Fr DSAin warum es nicht so wie anno dazumal bei Homosexualität gemacht wurde und "trans" oder wie auch immer es genannt werden mag aus dem DSM gestrichen wird?

Ok, mag sein, dass sie das selbst gar nicht wollen täterte, weil ja dann ein Diagnosen-Pool weniger da wäre, die auch sie als Psycho-Personal nicht mehr "behandeln" "müsste", aber ernst gemeinte Frage: Warum muss es weiterhin inkl Psycho-Stigma im DSM sein, warum darf es nicht nur krankenkassenabrechnungstechnisch im ICD bleiben?

Dass es auch wenn es aus dem DSM gestrichen wurde, doch im ICD - ab dem Elfer eh in einer neuen Kategorie fern ab der "Geistesgestörtheiten" - verbleibt, es dennoch behandlungswürdige Leute gibt, die eine Psycho-Therapie machen wollen (oder sollten), um mit dem Thema u/o der Welt u/o sich selbst klar zu kommen, versteht sich ja von selbst...



Allgemeines Ps: hier bitte keine Diskussion dazu, wenn dann bitte dort.
Ich werde diese Frage stellen.

Meiner Meinung müßte es erst zu einem politischen Umschwung in den USA kommen um den DSM zu änderen und an den ICD 11, Kapitel Schizophrenie und andere pschotische Störungen, anzupassen. Es folgt in den USA zumindest im Gesundheitsbereich nicht das Recht der Politik, jedoch ist der psychiatrische Behandlungskatalog im Allgemeinen, also nicht nur in den USA, immer schon (gesellschafts)-politischer Spielball gewesen um missliebige Verhaltensweisen einzuschränken und  als krank zu bezeichnen. Die moderne psychiatrische Medizin war und ist immer auch ein Spielball der öffentlichen Meinung und nicht nur auf wissenschaftliche, evidenzbasierte Medizin aufgebaut.

Mich persönlich interessiert viel mehr die Frage, wie sexuelle Inkongruenz, das keine psychische sondern eine allgemeine sexuelle Krankheit ist, ein aufwändiges Verfahren mit 5 psychisch/psychologischen Gutachten und einer zusätzlichen verpflichteten umfangreichen Psychotherapie  rechtfertigt. Und das nur, um mit Medikamenten erstversorgt und behandelt zu werden.

Ich bin gespannt wie Frau Vlasich die zwei Fragen sieht!
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04.11.2019 :: TransX-Villa-Abend

Trans-Eltern

Wenn sich ein Kind gegenüber den Eltern als Trans* outet, stellt dies auch die Eltern vor große Herausforderungen. Sollen sie die Wünsche unterstützen oder hemmen? Mit welchen Schwierigkeiten müssen sie rechnen? Doris T. von der Eltern-Selbsthilfegruppe "Mama/Papa, ich bin Transgender" zeigt mit welchen Problemen Eltern konfrontiert sind.

20:00, Türkis Rosa Lila Villa, Linke Wienzeile 102, 1060 Wien