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RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS - Mike-Tanja - 27.11.2012 Ich möchte betonen, dass ich persönlich keineswegs für oder gegen HRT & gaOP plädieren möchte. Die Entscheidung liegt immer beim einzelnen Menschen! Was ich nicht möchte ist, dass folgender simplifizierender Eindruck vom Ablauf der Behandlung abweichender Gender-Identität (MzF) entsteht:
RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS - Bonita - 27.11.2012 (27.11.2012, 14:07)Mike-Tanja schrieb: ... geheilt, gesund, schön & fröhlich bis ans Ende des Lebens!... Ach, warum denn immer in ein "Extrem" verfallen ![]() Natürlich wünscht sich das eine TS, ob nun mit oder ohne OP, doch es kann auch "nur" mit Hormonen oder ganz ohne "künstliche" Hilfsmittel ("von außen") so werden, das haben wir doch schon X Mal durch... Aber, es ist wohl nicht immer bzw durchgehend so - gleichfalls mit und/oder ohne "Eingriffe von Außen"... Diesbezüglich schrieb ich persönliches bereits hier... RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS - Yuna - 27.11.2012 (27.11.2012, 08:56)Mike-Tanja schrieb:Naja darüber lässt sich ja streiten nur wenn ein gesunder Biomann oder Biofrau dem Körper Hormone entzieht, werden die auch die Nebenwirkungen zu spüren bekommen. Heißt das, jeder ist grundsätzlich krank? Was ich vermitteln will ist eigentlich, dass nicht die EInnahme von Medikamenten eine Krankheit bedeutet. Alle anderen Krankheiten sind wirklich Krankheiten, weil die Medikamente die Negativwirkungen nur lindern aber nie komplett unterdrücken. Demnach sehe ich Frauen nach der HRT bzw. GA OP auch als Frauen, und nicht TS Frauen, die ein Leben lang krank sind. Denn sie haben keine Nebenwirkungen, die sie ein Leben lang begleiten, nur halt in geschwächter Form (wie es bei anderen Krankheiten wirklich ist). Aber da hat jede andere Ansichten und ich bin mir sicher, dass hier auch TS <-> TV meistens unneinig sind und nicht einige werden. Krank sein bedeutet für mich wirklich dauerhaft an den Erscheinungen der Krankheiten zu leiden und ein Eingeschränktes leben zu haben. RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS - Yuna - 27.11.2012 (27.11.2012, 14:07)Mike-Tanja schrieb:Auch wenn viele das anders sehen, es ist aber (im grunde genommen) so. "geheilt" im Sinne von endlich eine Frau zu sein ist der Wunsch jeder TS Frau. Gesundheit hat mit TS nichts zu tun. Man kann auch so krank oder gesund sein. Schönheit liegt im Auge des Betrachters. SOlang man sich selbst schön findet, ist alles ok. SChlimm wird es erst, wenn man einem Idealbild mit großen Möpsen nacheifert und dann maßlos enttäuscht wird. Zu guter Letzt ist Fröhlichkeit eine Charactersache. Aber ich weiß wie du das meinst. Nunja ob man froh sein wird und ob man sich selbst in der neuen ROlle gefällt, entscheidet ja schon der Alltagstest. Wer darüber hinweg trotz offensichtlicher Warnungen trotzdem weiter macht und Hormone nimmt, GA OP usw. der / die hat sich eben falsch entschieden. ![]() ![]() RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS - Ulli - 27.11.2012 Wie habt ihr das mit dem angeortneten "Alltagstest" so empfunden? Das würd mich echt interessiern. Ich hatte den nämlich so nicht. RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS - wildehilde - 27.11.2012 Alltagstest,was ist das. Ich habe einfach als Frau gelebt. Wozu Test Bist eine Frau,lebst als Frau,ist doch ganz einfach. Wenn es jemand als Test empfindet,ich glaube,ist auf dem falschen Dampfer RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS - Alexandra - 28.11.2012 Bist eine Frau, lebst besser spät als nie,oder wie? Ich hab so gelebt wie ich für am besten hielt. Ich war großteils aber nicht vollständig geoutet. Mein Psycho empfand meinen Weg als gut so. Eher ein fließender Übergang der vor der Psychotherapie begann. Deswegen war von "Alltagstest" nie die Rede. Auf meine HRT-Indikation hab ich trotzdem nicht alzulange warten müssen. RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS - Eva_Tg - 28.11.2012 (27.11.2012, 12:22)Bonita schrieb: "Stark betroffen" im Sinne von Hormon- und eventuell auch OP-Weg gehen... Wenn man das nicht macht, dann hat man auch nicht die Auswirkungen - positive wie negative - zu erwarten... Also ich würde hier schon deferenzieren, immerhin kann man die Hormontherapie abbrechen, sollte es zu Komplikationen kommen, die OP hingegen ist nicht rückgängig zu machen. Deswegen sage ich für mich Hormone würde ich nehmen, aber keine OP machen. RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS - Alexandra - 28.11.2012 Estrogene + Eier kann auf längere Sicht auch zu schwerwiegenden "Komplikationen" führen. RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS - Yuna - 28.11.2012 Alltagstest sagt man halt so zu der Übergangszeit zwischen Therapie und Hormone, wie soll ich es denn sonst formulieren? ![]() Sagen wir es mal so: es sollte eine Indikation für diejenigen sein, die dann doch nicht vollzeit als Frau leben wollen. @Ull wie was meinst du mit empfunden? Kann nie sagen, dass ich mich anders gefühlt habe (mal von den psychischen Problemen abgesehen) ![]() |