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Transgender - Ursachenforschung und Typenbildung - Druckversion

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RE: Transgender - Ursachenforschung und Typenbildung - Eva_Tg - 04.03.2012

Nur das nicht wirklich viele Theorien bzw. Annahmen zur Ursache im Raum stehen.
Die Aussage "ich bin so wie ich bin und so bin ich zufrieden." mag zwar richtig sein und fürs Selbstbewußtsein ist das auch völlig in Ordnung, aber ein bißchen Selbstreflextion und sei es nur auf der wissenschaftlich, abstrakten Ebene kann nicht schaden.

Ich denke, dass ganze hat auch etwas mit Neugier und Selbsterkenntniss zu tun, so geht es mir zu mindestens. Außerdem hatte ich es schon öfters, daß mich Menschen konkret nach wissenschaftlichen bzw. medizinischen Ursachen gefragt haben, als ich ihnen erzählte was ich bin.
Offensichtlich können einige Transgender leichter akzeptieren, wenn sie einen Grund (ob dieser nun wissenschaftlich wahr oder falsch ist, sei dahin gestellt) für das "anders sein" erklärt kriegen.


RE: Transgender - Ursachenforschung und Typenbildung - Sarah-Michelle - 06.03.2012

Ursachenforschung gab es bereits auch in Ö genug. Man versuchte mittels einer Studie das sog. "Transgen" zu finden. Doch leider Fehlanzeige. Die Studie war darauf ausgerichtet, dass nur bestimmte ProbantInnen hier Einzug erhielten.

Eine Studie, die leider nicht wirklich einen Querschnitt und Erkenntnis brachte und somit leider unbrauchbar geworden ist.


RE: Transgender - Ursachenforschung und Typenbildung - Eva_Tg - 07.03.2012

Gut, eine Studie war unbrauchbar und eine Annahme hat sich als falsch erwiesen, also soll man nicht weiterfragen und sich nicht weiter mit dem Thema beschäftigen?


RE: Transgender - Ursachenforschung und Typenbildung - Sarah-Michelle - 08.03.2012

Ganz bestimmt soll man sich auch weiter mit dem Thema beschäftigen. Nur für Studien bedarf es auch einer Finanzierung und diese ist nicht immer so einfach zu bekommen für bestimmte Themenbereiche.


RE: Transgender - Ursachenforschung und Typenbildung - Ulli - 10.03.2012

Mal sehen, was bei der DNA Studie des Max-Planck Instituts in München herauskommt. Ich bin gespannt, auch wenn es noch eine Weile bis zu Ergebnissen dauern wird! Dies ist eine ganz neue Methode. Und wenn sich ein so seriöses Institut dieser Thematik annimmt, sagt das schon einiges aus. Die kennen im übrigen auch alle (gescheiterten) Studien im Detail. Im übrigen ist die Studie voll finanziert, wie ich mich überzeugen konnte.


RE: Transgender und Sozialleistungen - Julia Moniquè Chantal - 15.03.2012

Es ist genetisch.
Das Seltsame ist, wenn Du Falschgeboren bist, dann weisst Du das von beinahe Anfang an, bevor Du überhaupt weisst was Sex ist, bevor Du weisst welche Lebensunterschiede Männer und Frauen haben, und so weiter.
Das ist sicher genetisch bedingt. Weil andernfalls, wäre es einfach nur anerzogen oder angelernt oder übernommene Verhaltensmuster oder sonst irgendwas.

(27.02.2012, 21:15)jasmin conny schrieb: Ist interessant das diese pardoxen Rechtfertigungsmodelle immer nur von MzF Transgender stammen. Wenn Frauen sich als Mann fühlen, wissen sie scheinbar genau was sie sind. Sie brauchen keine Vereinsmeierei und Zustimmung von der Umgebung, und hab nicht gehört dass es bei FzM so graduelle Unterschiede wie TVs oder Ts gibt. Sie brauchen sich nicht mit einer Doppelexistenz wichtig machen sondern sind einfach das was sie sind, ob Mann oder Frau. Also ein Hoch auf die Ex-Frauen.Wink

Ja das ist interssant!
Wenn sich Frauen zu Typen umbauen lassen, des is gesellschaftlich ja so cool, sofort volle Akzeptanz, "ey Joanna - äh Jonny - Du bist jetzt unser Kumpel, komm setz Dich rüber zu uns, lass uns Motorrad-Kumpels sein, komm ich zeit Dir wie man eine Bierflasche aufbeisst ohne Flaschenöffner!"

Und wenn sich Männer zu Frauen umbauen lassen, vollautomatisch wird ma sofort schubladisiert als "schwuuuul" (selbst wenn man LESBISCH quer übers T-Shirt gedruckt hätte), und "Tunte" und "Schwuchtel" und so weiter.
Man hat es also ein wenig schwerer als Typ den Körper zu wechseln, als umgekehrt.
Ich werde gut akzeptiert von meinen Freunden, aber einige Leute haben da sicher überall irrsinnige Probleme in absolut jedem sozialen Lebensbereich.


RE: Transgender und Sozialleistungen - Angelika - 16.03.2012

(15.03.2012, 04:41)Julia Moniquè Chantal schrieb: Es ist genetisch.
Das Seltsame ist, wenn Du Falschgeboren bist, dann weisst Du das von beinahe Anfang an, bevor Du überhaupt weisst was Sex ist, bevor Du weisst welche Lebensunterschiede Männer und Frauen haben, und so weiter.
Das ist sicher genetisch bedingt. Weil andernfalls, wäre es einfach nur anerzogen oder angelernt oder übernommene Verhaltensmuster oder sonst irgendwas.

Da könnte ich Dir ja noch teilweise zustimmen. Bei primären TS ist es sicher angeboren. Aber kleine Kinder denken kaum über das Geschlecht nach. Sie benehmen sich einfach so wie sie sich fühlen. Irgendwann bemerken sie dann, dass da was nicht stimmt, weil die Umwelt sie anders wahrnimmt, als sie sich selbst wahrnehmen.

(15.03.2012, 04:41)Julia Moniquè Chantal schrieb: Ja das ist interssant!
Wenn sich Frauen zu Typen umbauen lassen, des is gesellschaftlich ja so cool, sofort volle Akzeptanz, "ey Joanna - äh Jonny - Du bist jetzt unser Kumpel, komm setz Dich rüber zu uns, lass uns Motorrad-Kumpels sein, komm ich zeit Dir wie man eine Bierflasche aufbeisst ohne Flaschenöffner!"

Und wenn sich Männer zu Frauen umbauen lassen, vollautomatisch wird ma sofort schubladisiert als "schwuuuul" (selbst wenn man LESBISCH quer übers T-Shirt gedruckt hätte), und "Tunte" und "Schwuchtel" und so weiter.
Man hat es also ein wenig schwerer als Typ den Körper zu wechseln, als umgekehrt.
Ich werde gut akzeptiert von meinen Freunden, aber einige Leute haben da sicher überall irrsinnige Probleme in absolut jedem sozialen Lebensbereich.

Nochmals, es wird niemand "umgebaut". Dieser Begriff ist verletzend und menschenverachtend. Bei TS wird der Körper dem gefühlten Geschelcht angeglichen.

Im Übrigen habe ich noch nie erlebt, dass Transfrauen á priori als schwul, oder was auch immer bezeichnet werden.

Und Transmänner haben manchmal ebenso Probleme wie Transfrauen. Aber das ist nicht immer und nicht bei allen der Fall.

Du hast hier aber erneut bewiesen, dass Du von TS keine Ahnung hast.

Naja, ist verzeihlich, denn Deine FB-Page zeigt deutlich, dass Du nicht TS bist.




RE: Transgender - Ursachenforschung und Typenbildung - Eva_Tg - 16.03.2012

Nun ja, ich würde nicht so über andere urteilen, aber auch mir ist schon aufgefallen, daß der Schreibstill nicht sehr weiblich wirkt.


RE: Transgender - Ursachenforschung und Typenbildung - Angelika - 16.03.2012

Dieses Gefühl gründet sich bei mir aus dem Kontext vieler Beiträge zu vielen Themen in den verschiedensten Threads.

Ich würde mich freuen, wenn ich im Irrtum wäre, aber gewisse Begriffe und Aussagen kann ich so einfach nicht akzeptieren.


RE: Transgender - Ursachenforschung und Typenbildung - Eva_Tg - 16.03.2012

Ich kann deine Aussage nachvollziehen und auch dein Gefühl, aber ich würde davon Abstand nehmen über andere ein Urteil zu fällen. Über Themen, Treads und Beiträgen können wir uns kein wirkliches Bild über einen Menschen machen.