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Sucht und alles was dazu gehört - Druckversion

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Sucht und alles was dazu gehört - mrs.moustache - 16.04.2012

Hallo meine lieben.
Sucht:
Ein Thema das mir ,aus persönlichen Gründen, gerade naheliegt. Da ich nach 3.5 jahren endlich wieder längere Zeit nüchtern bin...
Wieviele von euch haben Erfahrungen mit Sucht/Drogenkonsum ?
Ist für euch transsexualität oder generelles Transgender sein ein Grund oder eine Ausrede für eine Sucht?

Und natürlich könnt ihr auch sonst so schreiben was euch zu dem Thema einfällt.

Lg,die Maus

Edit: Allgemeiner geschrieben.


RE: Sucht - Tanja-123 - 16.04.2012

Hei Maus

Ich weiss nicht wie tief das ins Thema rein geht. Aber im Zusammenhang mit TS und "Drogen" habe ich schon Erfahrung gemacht, auf die ich nicht ganz stolz bin.

Auch wenn wir es als sanftes Suchtmittel ansehen, so hatte ich Alkohol einige Monate lang missbraucht. Vielleicht nicht so stark wie ein Alkoholiker, aber ich bin eine Zeit lange jeden FR und SA fortgegangen und habe mich betrunken beim Partymachen. Nicht so, dass es mir übel wurde oder ich nicht mehr wusste was ich tat, aber betrunken war ich. Und das brauchte ich, es war der einzige Moment, indem mir selber nicht mehr ständig aufgefallen ist, was ich unter meinen Kleidern war. Es war eine Flucht!!!

Mein Doktor sah mich mit ganz grossen Augen an, als ich ihm sagte, dass ich jedes Wochenende Alkohol konsumiere und in diesem Moment wo ich das erstmals zu einer Person sagte, wurde mir erst bewusst, wie schlecht das war, was ich tat. Ab diesem Moment schränkte ich den Konsum enorm ein und trank an Parties nur noch Alkoholfreies (und hatte nicht weniger Spass dabei). Seitdem ich 24h als Frau leben kann, habe ich komplett auf Alkohol verzichtet und dabei wird es noch lange bleiben. Zudem brauchte ich diese Flucht jetzt auch nicht mehr, weil ich ja immer Frau sein kann. Damals musste ich wochentags einen Typen spielen, von dem ich mich dann am Wochenende wieder so weit wie nur möglich entfernen wollte. Heute muss ich das nicht mehr und spätestens seitdem ich in HRT bin, nehme ich mich selber immer mehr als die Frau war, die ich bin.

Soviel zu meiner Erfahrung mit Suchtmitteln. Härteres oder anderes habe ich nicht genommen.


RE: Sucht - mrs.moustache - 16.04.2012

(16.04.2012, 12:31)Tanja-123 schrieb: Hei Maus

Ich weiss nicht wie tief das ins Thema rein geht. Aber im Zusammenhang mit TS und "Drogen" habe ich schon Erfahrung gemacht, auf die ich nicht ganz stolz bin.

Auch wenn wir es als sanftes Suchtmittel ansehen, so hatte ich Alkohol einige Monate lang missbraucht. Vielleicht nicht so stark wie ein alkoholiker, aber ich bin eine Zeit lange jeden FR und SA fortgegangen und habe mich betrunken beim Partymachen. Nicht so, dass es mir übel wurde oder ich nicht mehr wusste was ich tat, aber betrunken war ich. Und das brauchte ich, es war der einzige Moment, indem mir selber nicht mehr ständig aufgefallen ist, was ich unter meinen Kleidern war. Es war eine Flucht!!!

Mein Doktor sah mich mit ganz grossen Augen an, als ich ihm sagte, dass ich jedes Wochenende Alkohol konsumiere und in diesem Moment wo ich das erstmals zu einer Person sagte, wurde mir erst bewusst, wie schlecht das war, was ich tat. Ab diesem Moment schränkte ich den Konsum enorm ein und trank an Parties nur noch Alkoholfreies (und hatte nicht weniger Spass dabei). Seitdem ich 24h als Frau leben kann, habe ich komplett auf Alkohol verzichtet und dabei wird es noch lange bleiben. Zudem brauchte ich diese Flucht jetzt auch nicht mehr, weil ich ja immer Frau sein kann. Damals musste ich wochentags einen Typen spielen, von dem ich mich dann am Wochenende wieder so weit wie nur möglich entfernen wollte. Heute muss ich das nicht mehr und spätestens seitdem ich in HRT bin, nehme ich mich selber immer mehr als die Frau war, die ich bin.

Soviel zu meiner Erfahrung mit Suchtmitteln. Härteres oder anderes habe ich nicht genommen.


Danke für den Beitrag und das du dich getraut hast.
Glück gehabt und freut mich,dass es nicht zu einem Dauerhaften Problem wurde, Alkoholentzug soll ja nichts leichtes sein (delier ect)

Wegen der bezeichnung Härteres: das wär ne Grundsatzdiskussion wert gg.
Illegale Stoffe hast du damit wohl gemeint? Smile

Lg und thx nochmal, die Maus


RE: Sucht - Tanja-123 - 16.04.2012

Smile Ich denke mit Härterem meinte ich illegale Stoffe, ja.
Und mit "anderem" ... hm, außer Tschikn gibts ja nichts Legales, oder? Smile Und den Mist tue ich mir gar net erst an :=)

Gerne, finde ich auch wichtig, dass man dazu stehen kann. Vielleicht hilft man auch damit anderen. Ich bin tatsächlich dankbar, dass ich selber drauf gekommen bin und noch nicht sehr gefärdet war.
Trotzdem würde ich jeder Person, die sich in der beschriebenen Situation befindet, raten sich schnell Hilfe zu holen.

Vielleicht magst du später auch erzählen, warum dir das persönlich nahesteht?

lg Tanja


RE: Sucht - mrs.moustache - 16.04.2012

Du würdest dich wundern was alles eine Droge ist und wie wenige nur illegal sind.
Lustig auch das fast alle illegalen Drogen(außer bei Marihuana da weiß ichs sicher,das es nicht zutrifft) mal Medikamente waren.

Härter gefällt mir deswegen nicht,weil es bewiesen ist,das reines He**** unschädlicher für den körper u Geist ist als ne Zigarette....

Warum es mir nahe geht kann ich auch gleich sagen. ich hoff mal dass auch dann noch antworten kommen.

Mir geht es Nahe,weil ein Freund von mir auf gewisse sachen "reinfällt" und es nicht merkt.

Ich selber habe seit beginn meiner Lehrzeit als Elektroinstallationstechniker/in jeden Tag Cannabis Konsumiert.
Nebenbei auch,leider, alles andere. aber nur Cannabis regelmäßig ^^


RE: Sucht - Tanja-123 - 16.04.2012

(16.04.2012, 12:56)mrs.moustache schrieb: Mir geht es Nahe,weil ein Freund von mir auf gewisse sachen "reinfällt" und es nicht merkt.

Das ist böse. Menschen können so manipulierbar sein, vor allem, wenn sie einmal in so nem Ding drin sind.
Ich hoffe er kommt da irgendwie wieder raus. Braucht aber sicher Unterstützung.

Danke für deine Ehrlichkeit!


RE: Sucht - mrs.moustache - 16.04.2012

Zitat:Ich hoffe er kommt da irgendwie wieder raus. Braucht aber sicher Unterstützung.

Wenn er will.
Is halt n sehr kompliziertes thema.
Einerseits sagt ihn seine Mutter sie liebt ihn und so aber sie braucht kan Junky.
D.h eine Tat, die er begeht weil er sich sonst nicht mehr gut fühlen kann(oder nur sich und nicht die umgebung vll?!) löst bei seiner Mutter ein panisches Verhalten aus,das iwie unlogisch ist, für ihn...

Dumm ist er übrigens auch nicht, Sozial halt leider ne Niete... was man aber auch trainieren kann,wenn man mag.


RE: Sucht - Neira - 16.04.2012

Es gibt leider derartig viele Suchtmittel welche als Arznei verschrieben werden, solche oftmals auch bedenkenlos eingenommen werden von Menschen welche Probleme haben, das diese nicht einmal merken wie sie diese Menschen abhängig werden von diesen Suchtmitteln,

Wobei bei den meisten Medikamentösen Suchtmitteln handelt es sich meiner Meinung nach wohl um Hypnotika, Medikamente mit nicht unerheblichen Spätfolgen, welche jedoch sehr leicht auch vom Arzt verschrieben werden so ein Patient unter gewissen Krankheitsbildern leidet.

Besser ist es wohl sich dann oder wann einmal in guter Gesellschaft zu betrinken und am nächsten Tag noch alles zu wissen als sich alleine zu besaufen.
Oder aber auch aufgrund einer Medikamentensucht in einer Spätfolge an Demenz zu erkranken,
eine Zeit lang nahm Ich Zoldem als Einschlafhilfe, ein Schlafmittel welches früher unter dem Namen Ivadal vertrieben wurde, die Folge davon war das Ich in der Früh aufwachte und meine Erinnerungen schwanden aber auch meine Gedanken abrissen,

Später nahm Ich das Zoldem wenn Ich konzentriert arbeiten wollte, dieses so Ich keinen Schlaf finden konnte,
und Siehe da, oh Wunder im Wachzustand mit Zoldem konnte Ich meine besten Arbeiten leisten. Genauso mit Rohypnol, oder auch Psychopax. alles Medikamente wel´che in die Kategorie Hypnotika fallen, Nach einer Zeit solcherart Selbstbehandlung mit Schlafmitteln im Wachzustand wurde meine Persönlichkeit wieder zumindest soweit gefestigt das dass Gedankenkreisen aber auch das Unaufhörliche Nachdenken aber auch die Gedankenabrisse ein Ende dadurch fanden, dieses dadurch das Ich sehr vieles sehr konzentriert schrieb, Ich schrieb über Geist Gott die Welt die Menschen aber auch mich, oder aber Ich einfach nur Tag und Nacht Fotographieren ging.

Heute bin Ich weitestgehend weg von den Medikamenten, dafür arbeite Ich Tagsüber lieber Körperlich hart, um einfach ermüdet Abends einschlafen zu können, ohne viel noch über irgend etwas nachdenken, oder vieles gar noch verändern zu wollen.

Die beste Zeit im Vergleich zu obig beschriebenen hatte Ich da noch als Ich Morgens schon mein Achterl zum Frühstück trank, und sagte Ich stehe dazu Alkoholiker zu sein,
Doch habe Ich von einem Tag auf den anderen aufgehört mit dem Trinken, Ich Trinke heute gelegentlich ein Sechzehntel, in seltenen Fällen ein Achterl, dieses zum Genuss, zur Erinnerung, und das ist es meistens alle paar Monate auch schon,

Rauchend kann man mich eigentlich ununterbrochen sehen, eine Zigarette im Aschenbecher die andere im Mund, eine Raucht mit Sicherheit immer,

Was solls der Mensch lebt nur einmal, und wer keine Erfahrung mit dem hat worüber er Spricht der weis in den meisten fällen wohl auch nicht worüber er redet,

Deshalb gilt meiner Meinung nach generell der Satz.:

" es gilt Vourteile abzubauen gegenüber allem welches einem persönlich aber auch anderen und der Allgemeinheit nicht schadet,
vor allen Dingen gilt es persönliche aber auch allgemeine Vorurteile erst gar nicht aufkommen zuzulassen allem und allen gegenüber wo jeder persönlichen Erfahrung es mangelt, "

Nur so meine Erfahrungen mit Suchtmitteln aber auch meine persönlichen Erfahrungen mit und unter deren Einfluss.

Möglicherweise Hilfts anderen das Ich dieses schreibe, möglicherweise schadet es mir das Ich dieses tue,
was und wie auch immer es ist völlig egal und bedeutungslos, es ist bedeutungslos für mich, doch freue Ich mich so es irgend jemandem hilft frei zu werden von einer Sucht,
jemand der alles verloren hat, hat nichts mehr zu verlieren, aus diesem Grunde ist für mich vieles Bedeutungslos geworden,
Ich für mich habe alle Hoffnung verloren, und dieses ist der schlimmste Verlust solange man noch etwas besitzt, oder gar verändern oder gar ändern könnte zugunsten eines besseren Lebenswertem Leben

allen ein Leben frei von jeder Sucht und allem wollen gönnend,

NeIra

Ps.: das wollen ist wohl die grösste Sucht, leider wird dieses oft nicht, manchesmal auch zu spät erkannt,
Dadurch, durch das wollen entsteht wohl oftmals der Grösste Schaden innerhalb der Menschheit,
Viele, Ich möchte vermuten beinahe alle Menschen wollen Frieden, Und wenn es nur ein Friede für sich selbst ist, es ist ein Beginn, ein Beginn für die Suche nach Frieden,
doch wie kann es geschehen das für den Frieden Kriege geführt werden, wie kann es sein das seit Jahrtausenden über Jahrtausende Hinweg es nie zu einem Frieden kommen konnte,
Lag das am Krieg, liegt das an den Kriegen, Kriege welche im Namen des Friedens, in der Absicht Frieden herbeizuführen oder zu erzwingen geführt wurden und werden,
Sind es die vergangen aber auch gegenwärtigen Kriege welche einen Frieden für alle Menschen auf Erden beinahe unmöglich scheinen lassen,
eigentlich nicht einmal in weiter Ferne solch ein Friede auszumachen oder gar zu erkennen ist, doch wo findet man etwas welches nicht zu erkennen welches nicht zu sehen ist, wie kann man den Weg zu einem Frieden finden wo doch der Friede sich niergendst zeigt, zu erkennen gibt, der Friede sich sogar oftmals verbirgt ?

Wohin also wenden, welchen Weg gehen um Frieden zu schaffen, wohin gehen um Frieden zu finden,
Wohin also wenden, wohin also gehen, wo doch der Friede nur in uns bestehend beständig stattfinden aber auch seinen Ursprung finden kann,
Frieden nur entstehen kann dadurch das wir anderen nicht antun jenes, jenes welches wir nicht möchten das uns angetan wird, oder gar uns schon angetan wurde!

mfg

NeIra

Es ist die Liebe die dieses sagt,
den da wo wir Lieben dürfen,
da dürfen, da können wir auch in Frieden leben,

Es ist die Liebe die dieses sagt,
den dort wo wir Lieben dürfen,
dort dürfen, dort können wir auch in Frieden leben,

Es ist die Liebe die dieses sagt,
da wo wir Lieben, da leben wir in Frieden

Es ist die Liebe die dieses sagt,
dort wo wir lieben, dort können wir in Frieden leben

Es ist die Liebe die sagt,
da wo Ich liebe`werde Ich geliebt

Es ist die Liebe die sagt,
dort wo Ich liebe`werde Ich geliebt

Es ist die Liebe welche sagt, da wo ich bin dort herrscht Friede

AS


RE: Sucht - Mia - 16.04.2012

Wie bescheuert muss man sein in Österreich öffentlich in einem Forum zu sagen das man Drogen nimmt, bzw. genommen hat? So viele legale Drogen gibs ja auch wieder nicht.
Weils gerade zum Thema passt, ich werde heute Abend meine voraussichtlich letzte Zigarette rauchen. Ich weiss jetzt schon was au mich zukommen wird, damits leichter wird hab ich mich mit einem Freund zusammen getan und wird werden versuchen uns gegenseitig zu unterstützen. Der Grund weshalb wir aufhören wollen ist der das man nur einmal lebt, Rauchen hat doch mehr Nach wie Vorteile.

Aufhören will ich auch mit dem vielen Koffein, das ist allerdings viel leichter weil da der Entzug nur ca. 3 Tage dauert, ist aber beinahe gleich schlimm wie mit dem Rauchen auf zu hören.

Das Hauptproblem beim Aufhören ist das sich die meisten Menschen eine Ersatzdroge suchen, die einen betreiben übermäßig Sport, fangen an zu futtern oder suchen sich einfach eine Ersatzsubstanz. Die Sucht nach dem Kick ist selbst nach Jahren noch vorhanden. Diesen Kreislauf gilt es zu durchbrechen. Fragt mich aber nicht wie, ich hab keine Ahnung.
Ich hab das ganz gut bei einem Freund beobachten können. In seiner Jugend hat er getrunken ohne Ende, war immer unterwegs, das wurde ihm zu viel, hat damit aufgehört. Dann hat er mit Sport begonnen, musste damit wegen gesundheitlicher Probleme aufhören. Als nächstes kam Computerspielen ohne Ende, damit auch aufgehört. Dann kam die Kifferei, das ging auch über ein paar Jahre, hat aber auch damit wieder aufgehört. Die nächste Masche war Schlafentzug, jede Nacht nur noch 4-5 Stunden geschlafen usw. usw.
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit diesen Kreislauf zu durchbrechen? Was kann man in so einem Fall wirklich tun?


RE: Sucht - Tanja-123 - 16.04.2012

Klingt nach Horrorszenario Smile Wenn du mit der Einstellung da ran gehst, dann wird das auch so passieren. Bevor die Sucht da war, gings doch auch ohne eine Sucht? Also gehts danach ganz genauso. Ich hatte früher auch geraucht (5-10 Jahre her) und hab einfach aufgehört. Da muss nix damit ersetzt werden, schon nur auch daher, weil Rauchen doch eine Sache ist, die man einfach überall nebenbei macht. Dann atmest halt von nun an nur noch "gesunde" Luft neben ein Wink

Viel Glück!