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Das Leben einer Transfrau - Druckversion

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Das Leben einer Transfrau - wildehilde - 29.07.2012

Will in den anderen Themen,kein Kommentar abgeben,zu viel Zank,
so hatte ich den Mut,ein eigenes Thema aufzustellen.
Ob Frau Transe ect,im Grunde ist es egal,kann mich nur so fühlen,wie
mich meine Umgebung sieht und was ich persönlich aus mir ausstrale.
Als Transfrau,werde ich immer an Grenzen stossen,auch in Liebe und
Partnerschaft,besonders Jüngere.
Habe ich den Mann fürs Leben gefunden,sind auch noch Großeltern da.
Ich sage,das Passing ist supper,keiner merkt was.
Die Frage der Großeltern,wann sehen wir Enkel,mit dem kleinen Unterton
kannst du keine Kinder zeugen.
Entweder,es wird vor den Großeltern Geoutet,oder der Streit unter den
Partnern ist perfekt,wusste ja mit einer Transe geht es nicht gut.
Da ist mir lieber,werde immer eine Transe genant,als zuerst die
perfekte Frau,dann kommt doch wieder die Transe raus
Ich habe mich mit dem Alltagsleben arangiert.
Wo ich ablehnung spür,da gehe ich vorbei,warum sollte ich hinterfragen
warum.
Das Positive,die herzlichen Begegnungen,die sauge ich in meinem Gedächniss auf,sind der Treibstoff für neue Kraft.
Am Freitag,da war so ein Tag,in der KFZ stelle in Leibnitz.
Haben davon 10 doch ein innerlicher Trang,lies mich zu einer bestimmten
fahren
Als ich eintratt,war mein Erstaunen groß,die frau hinterm Schreibtisch
schaut verwundert,nach einigen Minuten,ich kanns nicht glauben,
bist es du Arnold.
Ich sagte ja,doch ich bins schon lang nicht mehr,bin da um die
zulassung zu ändern.
da Mittagszeit,hatten genügent Zeit,haben ausgibig geplaudert.
Da kamm auch noch durch Zufall ihre Schwester,hätte mich fast
nicht erkannt.
Auch der Bezirk,ist ein Dorf so habe ich erfahren,es wird seit Monaten
in Leibnitz geredet,Arnold ist eine Frau.
Na die beiden Damen sind die Nichten meiner Ex aus erster Ehe.
Habe sie glaube 10 Jahre nicht mehr gesehen,doch sie kennen mich
sehr gut.
Sind mir um den Hals gefallen Bussi links und rechts,als Mann hätt ich nie einBussi bekommen.
Wünschen mir alles gute,und es wird wieder ein Treffen geben.
Sie bewundern meinen Mut,das ist mir dennoch Peinlich,mutig wäre es
gewesen,als Mann weiterzuleben,denn dies hätte jede Menge Kraft und
Mut gekostet,es durchzustehen.
Natürlich kamen auch die Fragen,wie die Zukunft aussieht,so habe ich
es gesagt nechstes Jahr ist die Op geplant,jetzt bekomme ich Hormone
und das ich Lesbisch bin.
Das ganze war für die ganz normal,hat nicht gefragt,ob es ohne Op
auch geht.
Da ist der Unterschied zwischen Menschen Trausen und hir im Forum,
die denken nicht so kompliziert.
Hir im Forum mußt dich erklären,warum die Op,geht doch auch ohne,
es ist verwunderung,wenn man dann als PostOp frau keine Männer mag.
Wo doch gerade hier das Verständniss viel größer sein sollte.
Das Leben einer Transfrau oder Transe ist nicht leicht,wer hat schon
ein leichtes Leben,doch es ist wunderbar,man muß nur die richtigen
Prioritäten setzen,was erwarte ich von der Zukunft.
Wenn ich versuche mir einen Älteren Ledigen Bauern zu angeln und
die Eltern von ihm leben auf dem Hof,so erleide ich Schiffbruch,
die wollen einen Hoferben sehen,ist ganz klar ein Junge ist es ein
Mädchen,dann wird weitergemacht,diese Wünsche,kann eine Transe
nicht erfüllen
Daher,das Leben ist schön,wenn ich eine genaue Vorstellung meiner
Zukunft hab


RE: Das Leben einer Transfrau - Yuna - 29.07.2012

Ich finde das Thema sehr interessant drum gibt es auch paar Antworten von mir (sprich meine Sichtweise der Dinge).

(29.07.2012, 15:25)wildehilde schrieb: Ob Frau Transe ect,im Grunde ist es egal,kann mich nur so fühlen,wie
mich meine Umgebung sieht und was ich persönlich aus mir ausstrale.
Als Transfrau,werde ich immer an Grenzen stossen,auch in Liebe und
Partnerschaft,besonders Jüngere.
Habe ich den Mann fürs Leben gefunden,sind auch noch Großeltern da.
Ich sage,das Passing ist supper,keiner merkt was.
Die Frage der Großeltern,wann sehen wir Enkel,mit dem kleinen Unterton
kannst du keine Kinder zeugen.
Entweder,es wird vor den Großeltern Geoutet,oder der Streit unter den
Partnern ist perfekt,wusste ja mit einer Transe geht es nicht gut.
Da ist mir lieber,werde immer eine Transe genant,als zuerst die
perfekte Frau,dann kommt doch wieder die Transe raus
Also ich denke es so. Man muss beim kennenlernen niemanden auf die Nase binden, man sei eine "Transe". Eine Frau, die mal ein Mann war etc. reicht vollkommen damit die Leute wissen, worum es geht. So fliegt man später nicht auf, wird von der Gesellschaft dennoch als Frau respektiert (zumindest von denen, die nicht kindisch oder gerade im Streit etc sind).
Jede/r hier weiß, sie ist/war (seht es wie ihr wollt) transsexuell. Aber mit der richtigen Formulierung und dem richtigen Zeitpunkt kann man das Wort "Transe" mit dem Wort "Frau" austauschen.
Bin übrigens bis jetzt im RL noch nie als Transe angesprochen worden oder es wurde so darüber gelästert. Es gab nur Frau oder Mädel. Online sieht das wieder ganz anders aus, weil da auch andere Menschen sind bzw. sich anders verhalten, als draussen vor der Haustür.

(29.07.2012, 15:25)wildehilde schrieb: Auch der Bezirk,ist ein Dorf so habe ich erfahren,es wird seit Monaten
in Leibnitz geredet,Arnold ist eine Frau.
Ist glaub ich überall am Land so. Immerhin ist das ja nichts alltägliches. Alle sind natürlich sehr neugierig darauf, was passiert als nächstes, wie kam es dazu etc. Es wird halt überall getuschelt weil niemand selbst den Mut hat, die betroffene Person direkt zu fragen. Würde ich auch nicht, wäre ich nicht TS. Immerhin würde das ja tief in die Privatsphäre gehen. Es fragt ja auch niemand nach, wie gut dein Sex zuhause ist.

(29.07.2012, 15:25)wildehilde schrieb: Na die beiden Damen sind die Nichten meiner Ex aus erster Ehe.
Habe sie glaube 10 Jahre nicht mehr gesehen,doch sie kennen mich
sehr gut.
Sind mir um den Hals gefallen Bussi links und rechts,als Mann hätt ich nie einBussi bekommen.
Wünschen mir alles gute,und es wird wieder ein Treffen geben.
Sie bewundern meinen Mut,das ist mir dennoch Peinlich,mutig wäre es
gewesen,als Mann weiterzuleben,denn dies hätte jede Menge Kraft und
Mut gekostet,es durchzustehen.
Natürlich kamen auch die Fragen,wie die Zukunft aussieht,so habe ich
es gesagt nechstes Jahr ist die Op geplant,jetzt bekomme ich Hormone
und das ich Lesbisch bin.
Das ganze war für die ganz normal,hat nicht gefragt,ob es ohne Op
auch geht.
Da ist der Unterschied zwischen Menschen Trausen und hir im Forum,
die denken nicht so kompliziert.
Hir im Forum mußt dich erklären,warum die Op,geht doch auch ohne,
es ist verwunderung,wenn man dann als PostOp frau keine Männer mag.
Wo doch gerade hier das Verständniss viel größer sein sollte.
Hmm habe noch nie gelesesn, dass das irgendjemand seltsam fand? Jede/r gibt natürlich seine eigene Meinung zu all den Themen dazu und da muss man eben herauslesen, ob die Person der Meinung ist, oder ob sie das nicht verstehen kann. Und jede/r hat irgendetwas, was einfach unverständlich ist, weil man selbst darauf beharrt. Ich z.b. kann mir nie vorstellen, wie eine TS Frau keine OP machen will (trotz Risiken etc.) Es gibt solche Leute und das ist auch ok so, habe kein Problem damit. Aber für mich ist es eben unverständlich. Weil ich selbst ein Leben nur mit einer vollständigen Transition vorstellen kann (sofern keine Medizinischen Gründe gegen eine OP).

(29.07.2012, 15:25)wildehilde schrieb: Das Leben einer Transfrau oder Transe ist nicht leicht,wer hat schon
ein leichtes Leben,doch es ist wunderbar,man muß nur die richtigen
Prioritäten setzen,was erwarte ich von der Zukunft.
Das stimmt. Allerdings würde ich nicht sagen, dass TS Frauen wirklich das härteste Leben haben. Man stelle sich vor die hundertausend hungernden MEnschen, die aus geregneten Pfützen trinken oder diejenigen, die ihre Gliedmaßen verloren haben etc. Also ich kann wirklich nicht sagen, ich habe das schwerste Schicksal überhaupt.

(29.07.2012, 15:25)wildehilde schrieb: Wenn ich versuche mir einen Älteren Ledigen Bauern zu angeln und
die Eltern von ihm leben auf dem Hof,so erleide ich Schiffbruch,
die wollen einen Hoferben sehen,ist ganz klar ein Junge ist es ein
Mädchen,dann wird weitergemacht,diese Wünsche,kann eine Transe
nicht erfüllen
Daher,das Leben ist schön,wenn ich eine genaue Vorstellung meiner
Zukunft hab
Das trifft aber nur bei dir bzw. am Land zu. Eine TS Frau kann sehrwohl auch Männer finden und eine glückliche Beziehung mit Kindern führen. Man denke an die ganzen Single Männer, die schon vater sind und deshalb bei den Partygirls uninteressant sind und eben Dauersingle sind. Die freuen sich, wenn sie ne Frau finden, die nicht unbedingt noch Kinder haben will, sondern sich um die vorhandenen Kinder als Stiefmama kümmert. Die Gründe können ganz unterschiedlich sein, warum der Vater die Kinder besitzt. Immer mehr Frauen sind Drogensüchtig, haben Alkoholprobleme oder sonstiges.
Also es gibt sehrwohl Möglichkeiten. Und wenn man diese Möglichkeiten nutzen will, muss man oftmals Opfer bringen. Sei es vom Land Richtung Stadt ziehen oder generell dort nach Männern "suchen" oder eben mit den Männern reden, vielleicht lässt sich ja ein Kompromiss in Form von Adoption etc. finden.
Die richtigen Argumente muss man halt finden. Bei einer Adoption z.b. hat man eine Garantie auf ein bei der Geburt gesundes Kind. Während bei einer Geburt dann immer die Angst da ist, ob das Kind nicht behindert oder sonstige Probleme haben wird? Abgesehen davon hinterlässt soeine Schwangerschaft auch sichtbare Spuren.


RE: Das Leben einer Transfrau - wildehilde - 29.07.2012

@Yuna.
Du hast,von mir eine Mege zietiert,ohne Nachzudenken,daher ich das Zitieren nicht mag,schreib meine eigene Meinung,
oder habt Ihr keine.
Nehmenwir den Bauern,war als Beispiel gebracht,was auf eine TS zukommen kann.
Von etlichen Einträgen,welche ich geschrieben,müßtest wissen,ich auf einen Mann null Pock habe,diese Schwanzgesteuerten
Ungeheuer.
Nur zu zerfleischt mich,spräche aus Erfahrung,doch wir sind das Tg Forum und kein Sexblatt,daher ich darüber nicht
schreib.
War auch unnötiges Unterfangen,meiner Therapeutin,konnte meine Einstellung nicht ändern.
Das Wort Transe,wollte zum Ausdruck bringen,es mich nicht Stört,im Alltag,bekomme ich es sowieso nie zu Hören.
Doch gerade in den Punkten,welche ich angeführt habe,kann dehrwohl eine PostOp frau,dieses Wort zu
Höhren bekommen.
Dieser Realität,das wir Gewisse Natürliche Dinge einer Frau einfach nicht bringen,dessen müssen wir uns bewust sein.
Wenn ich bei einem Kennenlernen,meine Identität verschweige,ist die Gefahr sehr groß,das eines Tages diese
Bleidigung kommt.
Warum nicht ehrlich sein?
Im Grunde,wollte ich nicht über andere Probleme schreiben,sondern ganz einfach,
so empfinde ich mein Leben.
Mir ist es egal,hat eine Probleme mit Männer,oder bildet sich ein,weil sie jetzt Frau ist,sagt die Gesselschaft,braucht
einen Mann.
Diese ganze Depatte,um Männer,die geht mir so was auf den Geist,geradeso als ob ohne diese Gockel kein Leben
möglich wäre.
Darum habe ich dieses Thema eröffnet,da mir die Depatten in anderen Themen auf den Geist gehen,das Jammern
wegen Beziehung mit Männern,wollte etwas aus meinem Leben schreiben,
UND DA HABEN MÄNNER KEINEN PLATZ.
Dies zum allgemeinem Verständniss


RE: Das Leben einer Transfrau - Yuna - 29.07.2012

(29.07.2012, 19:59)wildehilde schrieb: Nehmenwir den Bauern,war als Beispiel gebracht,was auf eine TS zukommen kann.
Von etlichen Einträgen,welche ich geschrieben,müßtest wissen,ich auf einen Mann null Pock habe,diese Schwanzgesteuerten
Ungeheuer.
Ich habe nur geschrieben, dass es auch anders geht. Halt nicht immer so pessimistisch denken. Das war keine Aufforderung, dass du dir einen Mann suchen musst.

(29.07.2012, 19:59)wildehilde schrieb: Nur zu zerfleischt mich,spräche aus Erfahrung,doch wir sind das Tg Forum und kein Sexblatt,daher ich darüber nicht
schreib.
Niemand zerfleischt dich, Hilde. Nur wozu machst du dann einen thread auf, wenn man dazu nichts schreiben darf oder auf deinen Eingangsposten antworten darf?

(29.07.2012, 19:59)wildehilde schrieb: War auch unnötiges Unterfangen,meiner Therapeutin,konnte meine Einstellung nicht ändern.
Auch ich will das nicht. Lesbisch sein ist kein Verbrechen.

(29.07.2012, 19:59)wildehilde schrieb: Das Wort Transe,wollte zum Ausdruck bringen,es mich nicht Stört,im Alltag,bekomme ich es sowieso nie zu Hören.
Doch gerade in den Punkten,welche ich angeführt habe,kann dehrwohl eine PostOp frau,dieses Wort zu
Höhren bekommen.
Dieser Realität,das wir Gewisse Natürliche Dinge einer Frau einfach nicht bringen,dessen müssen wir uns bewust sein.
Es gibt eben auch Frauen, für die das Wort eine Beleidigung ist. Im Allgemeinen wird das Wort AUSSERHALB dieses Forums als Beleidigung verwendet.

(29.07.2012, 19:59)wildehilde schrieb: Wenn ich bei einem Kennenlernen,meine Identität verschweige,ist die Gefahr sehr groß,das eines Tages diese
Bleidigung kommt.
Warum nicht ehrlich sein?
Hab ich ja gesagt. Man sollte es schon sagen. Nur wie man es sagt, das ist der Knackpunkt.
Ich bin eine Frau mit transexuellem Hintergrund klingt anders wie "Ich bin ne Transe". Zweiteres schreckt eher ab und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es da beim ersten treffen bleibt. Den Mann sieht man nie wieder.

(29.07.2012, 19:59)wildehilde schrieb: Im Grunde,wollte ich nicht über andere Probleme schreiben,sondern ganz einfach,
so empfinde ich mein Leben.
Ist auch ok so. Im Grunde macht das auch jede/r genauso.

(29.07.2012, 19:59)wildehilde schrieb: Mir ist es egal,hat eine Probleme mit Männer,oder bildet sich ein,weil sie jetzt Frau ist,sagt die Gesselschaft,braucht
einen Mann.
Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft sowas sagt. Aber am Land weht halt noch ein anderer Wind und dein Beispiel passt hier wie die Faust aufs Auge (bisschen hart ausgedrückt, darum gehts ja auch, du bist nicht zufrieden, dass man dich am Land so nimmt, wie du bist).

(29.07.2012, 19:59)wildehilde schrieb: Diese ganze Depatte,um Männer,die geht mir so was auf den Geist,geradeso als ob ohne diese Gockel kein Leben
möglich wäre.
Darum habe ich dieses Thema eröffnet,da mir die Depatten in anderen Themen auf den Geist gehen,das Jammern
wegen Beziehung mit Männern,wollte etwas aus meinem Leben schreiben,
UND DA HABEN MÄNNER KEINEN PLATZ.
Dies zum allgemeinem Verständniss
Es ging nicht NUR um Männer. Ich habe einen Absatz von dir Zitiert wo es explizit darum ging.

Wenn du nur etwas über dich schreiben willst, empfehle ich dir einen Blog zu machen. Aber hier wirst du halt auch auf andere Meinungen treffen. Niemand will dich verändern Hilde, bitte das nicht falsch verstehen. Aber wenn du hier einen Thread machst, musst du auch mit Antworten (und ggbf. anderen meinungen) rechnen.

Also Hilde, ich meins ned böse, will dir nur meine Ansicht zeigen, und dass es auch anders gehen KANN Heart


RE: Das Leben einer Transfrau - wildehilde - 29.07.2012

@Yuna.
das wenn ich ein Thema aufmach,so kommen auch Antworten,ist mir Klar.
Entschuldige,das Zitieren mit den Männer,hat mich etwas auf die Palme gebracht.
Warum,glaubst du,bin nicht zufrieden,dass man mich am Land so nimmt,wie ich bin.
Da muß ich studieren,komm nicht hinter den Sinn von dem Satz.
Das Landleben ist schön,doch wie jede Medeilie,gibt es zwei Seiten.
Kann mich nicht beklagen,werde Respektiert,die mich etwaskennen sagen auch hallo Hilde,wie gehts.
Doch das wars.
Willst du Kontakte,mußt wegfahren,oft nicht weit,reicht schon die nächste Ortschaft,gehst ins Lokal
kannst dich gemütlich unterhalten.
Das ich im Ort,was persönliche Kontakte betrifft gemieden werde,hat eine Vorgeschichte.
Meine Frau,welche mich verlassen,geschieden sind wir nicht,sie ist jetzt mit einer Frau verheiratet.
Meine Frau,hat vor 6 Jahren ein Bein verloren.
das war auch so eine Geschichte,als es Anfing hat der Arzt im Krankenhaus gesagt,sofort aufhören mit dem Rauchen.
Von da an war Schluß,ist zu keinem Arzt mehr gegangen,so lag sie 6 monate im Wohnzimmer auf der Coatsch.
Der Fuß war offen und rann.sie hate ihn immer herausen,konnte das knie nicht abbiegen.
Alte Leintücher zu dicken Stapel auf den Boden,nach ein paar Stunden war alles Naß.
Naturheilkreuter,Salben,jede menge Verband,was sollte ich machen,sie ist erwachsen,kann sie nicht zwangseinweisen
Ich war den ganzen Tag für Sie da
Na dann wurde der Fuß schwarz und fing an zu stinken,da hat sie Angst bekommen,die Rettung gerufen ins LKh
doch da wars zu Spät.
Ich hatte vor 6 Jahren begonnen,mich entgültig zu wandeln,doch dann das.
Meine Frau,hat sich immer Geweigert,mein Gefühl zu akzeptieren,das einzige Zugeständniss,durfte Nachthemden
tragen und Damenunterwäsche,doch im Grunde war es Ihr nicht recht.
Jetzt hast du die Frau zu Hause mit einem Bein,als ich sie Holte wog sie 29 kg.
Soll ich dafonlaufen,sie stehen lassen,nur um mein Gefühl zu leben,nein das konnt ich nicht.
Na so hat es dann nochmalsbis zum vorigen Jahr getauert,wo sie dann sagte,will mit einer Frau nicht leben,ich zieh aus.
Für mich eine Befreiung.
Wenn sie nicht ausgezogen were,ich weis nicht wo ich heut wär versoffen und in der Klapse,vor lauter Depresion.
Doch hir im Ort,besonders die Älteren aus dem Seniorenverein,da bin ich die Böße,habe die Arme Frau vertrieben.
Vieleicht,zum besseren Verständniss,ich manchmal etwas ungehalten reagiere,wenn ich dieses gejammer höre,
wie schwer es ist sich zu Outen ect.
Nehmt es mir nicht Übel


RE: Das Leben einer Transfrau - Yuna - 29.07.2012

(29.07.2012, 21:30)wildehilde schrieb: Warum,glaubst du,bin nicht zufrieden,dass man mich am Land so nimmt,wie ich bin.
Naja ich dachte halt daran weil du ja immer etwas abgeneigt gegen die Personen und allgemein Männer in deinem Wohngebiet warst. Wenn man jetzt die Hintergrundgeschichte kennt, ist das natürlich was anderes.
Aber ich denke mal, dort wo jeder jeden kennt ist es für eine TS halt nicht so einfach, weil halt viel geredet wird. Und wenn viel geredet wird, wird viel vermutet usw. und dann reimt sich irgendjemand etwas zusammen und schon verbreiten sich Gerüchte, die nicht stimmen oder komplett verdreht sind. Das ist der Nachteil am Landleben. Wohne selbst nicht mehr in Wien, sondern eher ländlich.

(29.07.2012, 21:30)wildehilde schrieb: Meine Frau,welche mich verlassen,geschieden sind wir nicht,sie ist jetzt mit einer Frau verheiratet.
Meine Frau,hat vor 6 Jahren ein Bein verloren.
das war auch so eine Geschichte,als es Anfing hat der Arzt im Krankenhaus gesagt,sofort aufhören mit dem Rauchen.
Von da an war Schluß,ist zu keinem Arzt mehr gegangen,so lag sie 6 monate im Wohnzimmer auf der Coatsch.
Der Fuß war offen und rann.sie hate ihn immer herausen,konnte das knie nicht abbiegen.
Alte Leintücher zu dicken Stapel auf den Boden,nach ein paar Stunden war alles Naß.
Naturheilkreuter,Salben,jede menge Verband,was sollte ich machen,sie ist erwachsen,kann sie nicht zwangseinweisen
Ich war den ganzen Tag für Sie da
Na dann wurde der Fuß schwarz und fing an zu stinken,da hat sie Angst bekommen,die Rettung gerufen ins LKh
doch da wars zu Spät.
Ich hatte vor 6 Jahren begonnen,mich entgültig zu wandeln,doch dann das.
Meine Frau,hat sich immer Geweigert,mein Gefühl zu akzeptieren,das einzige Zugeständniss,durfte Nachthemden
tragen und Damenunterwäsche,doch im Grunde war es Ihr nicht recht.
Jetzt hast du die Frau zu Hause mit einem Bein,als ich sie Holte wog sie 29 kg.
Soll ich dafonlaufen,sie stehen lassen,nur um mein Gefühl zu leben,nein das konnt ich nicht.
Na so hat es dann nochmalsbis zum vorigen Jahr getauert,wo sie dann sagte,will mit einer Frau nicht leben,ich zieh aus.
Für mich eine Befreiung.
Wenn sie nicht ausgezogen were,ich weis nicht wo ich heut wär versoffen und in der Klapse,vor lauter Depresion.
Doch hir im Ort,besonders die Älteren aus dem Seniorenverein,da bin ich die Böße,habe die Arme Frau vertrieben.
Vieleicht,zum besseren Verständniss,ich manchmal etwas ungehalten reagiere,wenn ich dieses gejammer höre,
wie schwer es ist sich zu Outen ect.
Nehmt es mir nicht Übel
Naja das ist wirklich hart. Ich kenne solche Probleme. Meine Freundin (als ich noch 16 war, meine erste) hat mich verlassen weil ich nicht zu ihr gefahren bin 15 km mit dem Mofa. Dabei lag ich im Bett mit 39 Fieber. Sie hat Schluss gemacht in ich war schuld an allem, weil ich das nur vorgespielt hatte etc.
Aber die Geschichte selbst ist natürlich auch unglaublich. Gottseidank rauche ich nicht. Mein Vater hat geraucht. Bis er fast an seinem Raucherhusten erstickt ist. Jetzt hat er seit zwei Jahren keine Zigarette mehr angefasst. Es ist leider traurig, dass die Leute ärztliche Hilfe erst in Anspruch nehmen, wenn es schon zu spät ist. Und sie sind unbelehrbar. Mein Vater hat durchs Saufen sogar seine Bauchspeicheldrüße kaputtgemacht. Als der Arzt sagte, er soll zum rauchen aufhören, war der Arzt der Dumme.
So wieder B2T bin bisschen vom Thema abgekommen, aber deine Geschichte erinnert mich wieder einwenig an meine Vergangeheit.


RE: Das Leben einer Transfrau - Danielle - 30.07.2012

Bei all den Definitionsfrage,wo immer man sich einordnet,ist und bleibt man zu allererst mal Mensch,mit all seinen liebenswerten Seiten und auch Fehlern.Als solcher sollte man sich ja auch selber sehen,da mach ich mir um deinen Weg auch keine Sorgen liebe Hilde.Wir alle bekommen immer das, was für uns bereit ist,das Gute wie eben leider auch das weniger Gute.
Unser aller Schicksal wird sich erfüllen.Es soll ja früher mal eine Zeit gegeben haben, wo das Wünschen noch geholfen hat.
.In dem Sinn wünsche ich auch Dir daß alles so in Erfüllung geht,wie du es gerne hättest.
Es gibt ja auch noch Möglichkeiten ,wie eine Partnerin mit Kind zu finden,dann wäre auch wieder alles unter einem DachRolleyes


RE: Das Leben einer Transfrau - wildehilde - 30.07.2012

@Yuna.
Egal,wenn dich ewas an die Vergangenheit erinnert,ab und zu muß es raus.
Das Dilema mit meiner Frau,na beim schreiben ist es hochgekommen.
Wo ich gar nicht wollte,vieleicht der Eindruck entsteht,will jamern.
Seit dem Frühling,mit dem ersten schönen Wetter,gings mir immer besser,der Winter hat mir etwas zu schaffen gemacht,
dazu das Alleine sein.
Eigentlich fühl ich mich am wohlsten in einer Gemeinschaft oder Familie,na das Thema Familie ist gegessen.
Doch auch meine Eigene Psyche,wurde seit dem Frühling immer stärker,mein Bewustsein,bin eine Frau und lebe so.
Das Männliche im Gedächniss,hat sich von selbst rar gemacht,habe nichts aus der Vergangenheit verdrängt,
hat doch die Therapeutin,tief in meiner Vergangenheit gebohrt.
Doch wo früher,wenn ich an Begebenheiten Dachte enstanden Bilder im Kopf,oft lief es ab wie ein Film.
Seit Feb,wurden die Bilder rarer,auf einmal waren sie weg,sagte noch zur Therapeutin,jemand hat mein
Bildarchiv gelöscht.
Ich habe das Gefühl,das der Arnold sagte sie hat sich 60zig Jahre mit mir abgemüht,ich gehe,so sie als Hilde
glücklich werden kann werd sie dabei nicht stören.
So wird auch mein Selbsbewustsein als Frau immer stärker,was mein Umfeld auch merkt,schleiche nicht
gebückt durch die Gegent.
Wie soll ich sagen,im Geschäft oder Lokal,bei Ämtern und Behörden,Hilde erscheint,Lasse mit meinem Auftretten
keine Zweifel aufkommen,wie man mich anzusprechen hat.
Hatte im März eine Auseinandersätzung in der Psych LKH Graz,die Oberätzin redet mich mit Herr an,das geht
schon gar nicht.
Sie meinte,muß sich an die Fackten halten,welche im Akt stehen.
Sagte Ihr,welchen Namen Sie In den Akt schreibt,ist mir egal,doch ich bin die Hilde und so anzusprechen,
andere Abteilungen,können es auch,überall der Vermerk Frau Hilde und so ist sie aufzurufen.
Doch,das ist inzwischen auch Geschichte,habe alle Dokumente als Frau Hilde,die E Cart kommt in den nächsten Tagen.
Ginge es nach der Psych im LKH,da müßt ich noch warten,die hat nicht gerechnet,das Hilde für Ihr Ziel hart kämpft
und Dank Unterstützung Von Sahra-michelle und Angelika,da ich ganz schnell alle Rechtlichen Infos,so wie,auch
ein Schreiben einer Therapeutin reicht,es muß kein teures Gutachten sein für die Pä.
Freue mich auf den nächsten Thermin im LKH,na da steht dann Frau Hilde drinn,denn diese Termine muß ich machen
gehts doch um die GaOp.
Nix Aufregent,so ist das Leben und der Alltag einer Ts Frau


RE: Das Leben einer Transfrau - Danielle - 30.07.2012

Klar da gibt es so eine blöde Zeit des Übergangs,Man lebt in weiblicher Rolle,aber die Papiere sind noch nicht umgeschrieben.Ich weiss noch gut wie ich beim Arzt als Herr xy aufgerufen wurde,und alle Leute so guckten:Aha!!!
Ich hab mit ihm geredet daß Danielle Bitte...auch genügt ,so hat er halt das Herr weggelassen.Oft muß man halt einfach seine Wünsche äußern.Er war mein Psychiater,hat das einfach nicht bedacht,und meinen Wunsch sofort verstanden und berücksichtigt.Irgendwann ist das alles Vergangenheit,Gott sei Dank normalisiert sich alles im Leben.(Ich hieß früher Harald,die seltsamste Anrede auf einem Brief war dann "An Frau Harald Meier"da kann man wirklich nur herzhaft lachen ....


RE: Das Leben einer Transfrau - Yuna - 30.07.2012

(30.07.2012, 11:15)Danielle schrieb: Klar da gibt es so eine blöde Zeit des Übergangs,Man lebt in weiblicher Rolle,aber die Papiere sind noch nicht umgeschrieben.Ich weiss noch gut wie ich beim Arzt als Herr xy aufgerufen wurde,und alle Leute so guckten:Aha!!!
Ich hab mit ihm geredet daß Danielle Bitte...auch genügt ,so hat er halt das Herr weggelassen.Oft muß man halt einfach seine Wünsche äußern.Er war mein Psychiater,hat das einfach nicht bedacht,und meinen Wunsch sofort verstanden und berücksichtigt.Irgendwann ist das alles Vergangenheit,Gott sei Dank normalisiert sich alles im Leben.(Ich hieß früher Harald,die seltsamste Anrede auf einem Brief war dann "An Frau Harald Meier"da kann man wirklich nur herzhaft lachen ....

Mein Therapeut spricht mich nur noch weiblich an und das erste was sie bei mir im AKH gefragt haben war, ob ich denn eine weibliche Anrede wünsche.
Seitdem werde ich dort nur noch als Frau. P. aufgerufen. Zum allerersten Termin bin ich aber bewusst als Mann hingegangen, weil ich genau so eine Situation (Zwangsouting vor all den wartenden Leuten) vermeiden wollte.