TransGender.at Forum
Sex & (Trans-) Gender - Druckversion

+- TransGender.at Forum (http://community.transgender.at)
+-- Forum: Trans* Themen (http://community.transgender.at/forumdisplay.php?fid=1)
+--- Forum: Allgemein (http://community.transgender.at/forumdisplay.php?fid=2)
+--- Thema: Sex & (Trans-) Gender (/showthread.php?tid=899)

Seiten: 1 2 3


RE: Sex & (Trans-) Gender - jennybabe - 12.09.2012

@neira

es tut mir leid, ich verstehe dich nicht

♥ jenny


RE: Sex & (Trans-) Gender - Neira - 12.09.2012

(12.09.2012, 21:26)jennylove schrieb: @neira

es tut mir leid, ich verstehe dich nicht

♥ jenny


Ist das eione Fangfrage Jenny ?

in love

NeIra


RE: Sex & (Trans-) Gender - Angelika - 12.09.2012

(12.09.2012, 20:24)Mike-Tanja schrieb:
Ich glaube, nach den bisherigen wissenschaftlichen Überlegungen (siehe aber Posting #2 von Sarah-Michelle), war das so:

Ein Fetisch ist die psychische Fixierung sexueller Erregung auf eine "Sache", den Fetisch, ohne den alles bestenfalls halb so lustvoll ist. Man kann auch auf das "Frausein" oder weibliche Schuhe, Kleidung etc., fixiert sein. In seltenen Fällen geht das so weit, dass die Vorstellung, sich körperlich in eine Frau zu verwandeln, als ultimativer erotischer "Kick" herbeifantasiert wird.

Um zu verhindern, dass so jemand zur HRT oder gaOP zugelassen wird (was letztendlich eine Selbstbeschädigung bedeuten würde), müssen ausgeprägt fetischistische Neigungen (z.B. F-65.1 - fetischistischer Transvestitismus) vor der Diagnose F-64.0 - Transsexualismus ausgeschlossen werden.

Ja, leider führt das aus meiner Sicht aber, bei kurzer und oberflächlicher Betrachtung, auch zu einer gewissen Tabuisierung der Sexualität. Kurzformel: TG+Sex=Fetischverdacht

Aber da scheint sich wissenschaftlich ohnehin etwas bewegt zu haben.

Und genau aus dieser Überlegung heraus halte ich die Psychotherapie, als Weg zur Selbstfindung, im Vorfeld von HRT und GA-OP für extrem wichtig.


RE: Sex & (Trans-) Gender - versuchsanordnung - 13.09.2012

@ Angelika Ich sehe das ein bisschen anders. Fetischistische Transvestiten sind ja per Definition Menschen mit männlicher Kernidentität (für Frauen gibt es diese Diagnose nicht)... Und Spätestens, wenn sich im Rahnmen einer Hormontherapie eine davor vorhandene männliche Libido durch die Unterdrückung der Androgene ins nichts auflöst fällt auch der fetischistische Kick weg.
Natürlich kann eine Psychotherapie ein extrem nützlicher Weg sein, Fragen zur eigenen Identität zu klären. Nur um zu wissen, dass ich kein Männchen bin, brauch ich sie nicht.


RE: Sex & (Trans-) Gender - jasminchen - 13.09.2012

(13.09.2012, 17:17)versuchsanordnung schrieb: ... Fetischistische Transvestiten sind ja per Definition Menschen mit männlicher Kernidentität (für Frauen gibt es diese Diagnose nicht)...
Warum eigentlich nicht?
Warum kann eine Frau nicht männliche Kleidung als Fetisch empfinden?
Warum ist das bei Männern eine Krankheit und bei Frauen "normal"?


RE: Sex & (Trans-) Gender - versuchsanordnung - 13.09.2012

interessante Frage, nicht? Tatsächlich ist es so, dass nur Männer so klassifizierbar sind....
und Paula-Irene Villa zufolge KANN männliche Kleidung nicht fetischisiert werden, das hat was mit Genderrollen zu tun. Das Konstrukt geht ungefähr so:

Wir leben in einer patriarchalen Gesellschaft, "MANN" ist das Idealbild, dem du nachzueifern hast. Wenn du jetzt allerdings Kleidung des "minderwertigeren" Geschlechtes überwirfst, MUSS ja was mit dir net stimmen. Da muss es einen sinistren Grund dahinter geben. Ganz klar, da wird auf das Begehren der Männer abgezielt, und logischerweise muss als Motiv das Verlangen herhalten, ein Sexobjekt sein zu wollen.....

Umgekehrt, eine Frau, die Männerkleidung anzieht, wird ja automatisch unerotisch, unweiblich und nicht begehrenswert.
Nachdem Frauen im klassischen heteronormativen Konstrukt keine eigenständige Sexualität haben, sondern sich über das Begehren des Mannes zu definieren haben, kann es hinter diesem Kleidertausch also auch keine sexuelle Motivation geben, weil sich die Frau ja sozusagen absichtlich aus dem begehrenswerten Bereich entfernt. Also: Das ganze ist eine ungefährliche Spielerei.

Kurz gesagt: klassische Heteronormativität mit einem guten Schuss Misogynie. Und ein guter Grund, diesen ganzen Unfug endlich aus dem DSM zu streichen.
BTW: Die gültigen Diagnosekriterien sind zu einem guten Teil auf dem Mist von Sigusch und Money gewachsen. Der eine ein shwuler Mann, der andere ein Genitalverstümmeler, der etliche Selbstmorde von Intersexuellen auf dem Gewissen hat. Ein Schelm, wer übles dabei denkt......


RE: Sex & (Trans-) Gender - signo - 14.09.2012

(13.09.2012, 22:07)versuchsanordnung schrieb: Umgekehrt, eine Frau, die Männerkleidung anzieht, wird ja automatisch unerotisch, unweiblich und nicht begehrenswert.

Bist Dir sicher ..
.. wenn Du Dir das ansiehst ..
.. Beispiel aus der "Jetztzeit" gäbe es unzählige.


RE: Sex & (Trans-) Gender - wildehilde - 14.09.2012

Ja vieleicht,aus der Sicht der Hetro Männer Welt,wird eine Frau unerotisch,steilt Sie sich wie ein Mann.
Doch ausser Hetro Männer,gibt es noch andere Wesen auf der Welt.
Für mich,muß ich sagen,eine Frau,welche sich gibt Männlich,ist voll begehrenswert.
Ich sehe Optisch einen Mann,ist toll,doch ich weis,dagibt es nicht den Penis,zwischen den Beinen,wodurch für mich,eben ein Mann völlig Unerrotisch,sogar abstossent wirkt.
Na ein Mann,ohne Penis,das were was,um sich zu verlieben


RE: Sex & (Trans-) Gender - Mike-Tanja - 15.09.2012

(14.09.2012, 16:38)wildehilde schrieb: Ja vieleicht,aus der Sicht der Hetro Männer Welt,wird eine Frau unerotisch,steilt Sie sich wie ein Mann.
Doch ausser Hetro Männer,gibt es noch andere Wesen auf der Welt.
Für mich,muß ich sagen,eine Frau,welche sich gibt Männlich,ist voll begehrenswert.
Ich sehe Optisch einen Mann,ist toll,doch ich weis,dagibt es nicht den Penis,zwischen den Beinen,wodurch für mich,eben ein Mann völlig Unerrotisch,sogar abstossent wirkt.
Na ein Mann,ohne Penis,das were was,um sich zu verlieben

Hmmm, also ich versuche mal darüber zu reflektieren:

Was ist ein "Mann ohne Penis"?
  1. Vielleicht das, was man eine lesbische "Butch" nennt, eine Frau, die in einer Frau+Frau-Beziehung, wenn beide das so möchten, die klischeehaft-männliche Rolle einnimmt (sexuell dominant und burschikos dem Aussehen nach)?
  2. Oder ist ein Transmann vor einer Penoid-Plastik gemeint?
  3. Oder eine Frau ohne oder mit sehr kleinen Brüsten, vielleicht auch mit etwas Bart (= untypischen sekundären und tertiären Geschlechtsmerkmalen)?
Gegen 1. spricht, dass eine Lesbe sich wohl nie als Mann definieren oder auch nur titulieren (lassen) würde.



RE: Sex & (Trans-) Gender - wildehilde - 15.09.2012

@Micke- Tanja.
Im grunde,ist was ich geschrieben,ganz einfach zu verstehen.
Bin Lesbisch,doch ist die Tetenz da,eine Maskuline Frau,auch eine FzM,welche,auf den Penisaufbau verzichtet,es nicht will,egal wie,irgentwie,mein Traumbild ist.
Ich mag keinen Mann,doch wenn das Hauptmerkmal des Mannes fehlt,so habe ich große Lust,mich einer solchen Person hinzugeben.
Es gibt ja genügent,MzF,welche den Letzten Schritt,nicht wollen,aus Med. Gründen,nicht Können,als Partnerin,für mich ausgeschlossen.
Oder fangen wir wieder die Depatte an,was ist Frau,was ist Mann.
Da es für mich,nicht vorstellbar ist,eine Lesbische Liebe mit MzF,welche einen Penis hat,
so muß doch bitte es kein Problem sein,eine FzM,ist männlich,hat keinen Penis.
Wenn sie Fühlt und lebt als Mann,Ohne weitere Med eingriffe,ist es für mich Ok.
Es gibt auch FzM,die sind mit einer Fzm zusammen,was ist es nun,Schwul oder Lesbisch.
So würde ich sagen,lassen wir diese Haarspalterei
So bin Ich,egal ob Männlich oder Frau,ich vertrage Keinen Penis,da wird mir Schlecht