TG-freundliche Ärzte (Deutschland)
RE: TG-freundliche Ärzte (Deutschland)
Beitrag #11
Manche Völkchen lassen sich eben auch in Xter Generation noch gerne vieles vorschreiben, gelernt ist schließlich gelernt  Grin 

Einige Länder denken nicht nur darüber nach, Trans*-Leuten ohne oft kostspieligen Psycherl-Parkur deren gefühltes/gelebtes Geschlecht anzuerkennen, sondern machen Nägel mit Köpfen - siehe zB DK: Transgender sind bald nicht mehr krank; Irgendwann ziehen dann wohl auch noch alibi-konservative Länder wzB DE oder AT etc pp nach;

Bestimmte Hormone in bestimmter Dosis sollte man als Erwachsener (Ausweispflicht) in einer Apotheke auch ohne Rezept erhalten können;

Klar, man könnte sich damit gesundheitlich schaden - doch es gibt vieles, medikamentöses und sogar nicht medikamentöses, was (auch in Apotheken, zB Paracetamol oder Magenschützer um nur zwei zu nennen) frei verkäuflich und ebenso (zT stark) gesundheitsschädlich sein kann; Aber glücklicher Weise sind unsere idR beratenden Magistras und Magister der Pharmazie ja auch nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen;

Aber es muss ja nicht einmal die Apotheke sein, der Mupersarkt genügt auch - viele Leute fressen (zB Fastfood/Zucker (Stoffwechselbeeinträchtigte mögen mir hier bitte verzeihen)) und/oder saufen (Alkohol) sich sich quasi zu Tode, und/oder tschicken sich obendrein in den früheren Tod... Silly
Transsexualität beschreibt kein Geschlecht oder Gender, sondern einen unwürdigen Zustand, den man als Betroffen* versucht so weit wie möglich würdig zu bekommen - idR also den Körper passend/er zu machen.
29-09-2018
Zitat

RE: TG-freundliche Ärzte (Deutschland)
Beitrag #12
Emotionale Wut? Also bei mir nicht. Ich rede immer so, wie gesagt die meisten Betroffenen kommen mit meiner Art nicht klar. Vielleicht bin ich zu weiblich und authentisch...

Was die Frage nach den Ärzten angeht, die kann ich gerne beantworten: Uniklinik Eppendorf in Hamburg, die haben ein sehr gutes Hormonzentrum. Die übernehmen auch die psychologische Vorbereitung. Da kriegt man fast alles aus einer Hand. Ist natürlich eine Auto-Stunde von Hannover entfernt, oder länger, die A7 ist ja nur noch ein Glücksspiel.
Hannover empfielt keiner, ich weiß den Grund zwar nicht, aber ich werde es auch nicht tun.

Na ja, es gibt Ärzte und Therapeuten, die sind bei dem Thema in den 90igern stehen geblieben. Leider hilft da auch nur, das Thema direkt und unverblühmt anzusprechen. Also auch gleich beim Namen nennen, und wenn die sich ahnungslos und überfordert zeigen, kann man ja höflich sagen, dass man lieber nach jemanden mit mehr Erfahrung auf dem Gebiet sucht.
Sollte der Arzt/Therapeut das Thema sogar nicht ernst nehmen oder sonst wie negativ auffallen, dann würde ich sogar sagen, er hat den Beruf verfehlt. Ich war im Laufe der Jahre bei vielen Ärzten und für viele war ich die erste Patientin mit Transidentität, trotzdem haben sie meinen Zustand immer ernst genommen und mich nach besten Wissen zu behandeln.

Bei den Therapeuten würde ich mal Prof. Günther Schmidt und seine Frau in Hamburg erwähnen, die haben jahrelange Erfahrung. Prof. Schmidt war Leiter der forensischen Psychatrie am UKE, der kann direkte und intime Fragen stellen. Ich kam gut mit ihm klar, aber ich kann mir vorstellen, dass einige sich da fehl am Platz fühlen. Trotzdem ist er ein Experte auf dem Gebiet und ich fand ihn nett.

Und um am Rande nochmal zu Klugscheischen: Es gibt jede Menge Länder, da kriegt man alles mögliche an Medikamenten und ähnlichem, nur darf man das nicht ohne weiteres nach Deutschland einführen. Das gibt dann Zoll-Probleme. Wir verbuchen diese ganzen Gedanken einfach als unkluge Ideen und belassen es dabei.
Zu viel Wahrheit wird nicht erkannt; Zu viel Tod am Wegesrand.
Erst auf den zweiten Blick; Erkennst du was dahinter steckt.
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RE: TG-freundliche Ärzte (Deutschland)
Beitrag #13
(01.06.2016, 17:09)S4R4h schrieb: ... Ach wer ist denn hier wütend Smile Zu deiner Frage kann ich nur bezgl. Österreich weiterhelfen. Aber es gibt für Deutschland doch sicher auch so ein Verzeichnis im Netz von den Fachrichtungen und Schwerpunkten usw.?

@Eva: Naja es ist eh deine Sache, du musst mir auch nicht gleich die ganze Geschichte dazu erzählen um uns darzulegen wie weiblich du bist Smile Nur sagtst du damit halt aus, dass jede'r transidente Mensch der im Internet unterwegs ist, vulgär und niveaulos ist... Zu dem scharfen Ton - das ist halt auch kein Freifahrtschein um andere anzumachen, das verstehen wohl auch viele nicht ^^

Na ja, du hast zweimal meine Signatur erwähnt, quasi sogar als erstes vor der Kritik an meiner Art mich auszudrücken, daraus habe ich gewisse Rückschlüsse auf den Stellenwert geschlossen. Also habe ich dir gesagt, was die Signatur bedeutet.

Und ja, ich reibe es anderen gerne unter die Nase, dass ich mit meiner Art, die einige so gar nicht leiden können, so ohne Probleme als Frau gegendert werde. Einige meinten ich tu nur so als wäre ich eine Transfrau und mit meinen verqueeren Ansichten würde ich nie eine PÄ und HRT kriegen.
Nur den "Unsinn" denn ich hier jahrelange erzählt habe, den habe ich auch den Ärzten, Gutachtern und Juristen erzählt und die haben mich ohne Probleme verstanden.
Das ist vielleicht kindisch und nachtragend, trotzdem erzähle ich es immer wieder gerne. Smile


Wie auch immer, die Fragen habe ich beantwortet, warten wir mal ab, wer sich als nächste über irgendeine Äußerung auslässt.
Zu viel Wahrheit wird nicht erkannt; Zu viel Tod am Wegesrand.
Erst auf den zweiten Blick; Erkennst du was dahinter steckt.
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