Orchiektomie - Erfahrungsbericht
RE: Orchiektomie - Erfahrungsbericht
Beitrag #21
(27.03.2018, 01:23)sternschnuppe schrieb: Ich werd jetzt mal nixi mehr lesen und schlafen...
Das erinnert mich grad an das Zitat von Henny Youngman: "Als ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las, gab ich sofort das Lesen auf." Big Grin

(27.03.2018, 09:58)chipsi schrieb: Dr. Angel hatte damals keine Vorbehalte gegen die Orchiektomie in Hinblick auf eine mögliche spätere GaOP, aber der hat ja auch eine andere OP-Methode.
Gut möglich, dass es tatsächlich von der Op-Methode abhängt, wie relevant das Problem mit Narben dort ist und möglicherweise fällt es auch bei der kombinierten Methode erst jetzt ins Gewicht (wie die Sache mir der dauerhaften Haarentfernung am Penisschaft), das weiß ich leider selber nicht. Letztendlich kann ich ohnehin nur das weitergeben, was mir der Doc im AKH persönlich dazu gesagt hat ...

(27.03.2018, 10:16)Patricia1975 schrieb: Und so lustig es klingt (für mich ists eher unlustig), ich kann mir nicht vorstellen, dass bei meinem Hodensack, den ich mir mittlerweile am Steißbein annageln könnte, eine feine Narbe von nem plast. Chirurgen später stören könnte. Bei mir hängt da derart viel Gewebe dran, dass da sicher einiges überbleibt - selbst für 6 Schamlippen ;-)
So wie dieser rote Hautlappen unter dem Schnabel von einem Gockelhahn? LOL, keine Ahnung, wie das Ding genau heißt, aber ich denk du weißt schon was ich mein^^

Wobei meine Hoden nach 11 Monaten HRT schon ziemlich geschrumpft sind und zumindest bei mir nicht wirklich viel Hodenhaut hergeben ... Ermm
»Wenn du dich mit den Hormonen einlässt, verändern sich nicht die Hormone. Die Hormone verändern dich!«
Abgewandeltes Zitat aus dem Film „8mm“

»Ich hoffe wir bleiben weiter Freunde, denn zum Schluss bleibt uns doch nur Vertrauen, Freundschaft, Ehre. Ohne diese Dinge wären wir doch sonst nur Bestien.«
Johnny Tapia im Film „Bad Boys II“
WWW
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RE: Orchiektomie - Erfahrungsbericht
Beitrag #22
Naja, die Hoden atrophieren jetzt schon. Aber mein Hodensack ist schon immer ein Ärgernis gewesen. An Gewebe mangelts da ja nicht.
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RE: Orchiektomie - Erfahrungsbericht
Beitrag #23
(27.03.2018, 16:05)Ирина schrieb: [...] So wie dieser rote Hautlappen unter dem Schnabel von einem Gockelhahn? LOL, keine Ahnung, wie das Ding genau heißt, aber ich denk du weißt schon was ich mein[...] 
Kehllappen :-)

Das Thema (Orchiektomie, nicht Hühner) beschäftigt mich ebenfalls. Mir sind die Risiken einer GaOP (derzeit) zu hoch, aber eben auch das Risiko einer mehrjährigen Testosteronblockereinnahme.
Daher wäre die Entfernung der Hoden eine sehr gute "Zwischenlösung", ganz egal wie es danach weitergeht.

Vielen Dank für die hier geteilten Informationen,
Michaela
> 30 Jahre verwirrt im falschen Körper | DIY HRT 08.2017 - 12.2018 | Therapie seit 04.2019 (3 Jahre Wartezeit!)
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RE: Orchiektomie - Erfahrungsbericht
Beitrag #24
@Michaela - bei mir ist es nicht das Risiko einer GAOP, sondern die ewige Wartezeit.

Und wie mein Urologe schon sagte - wenn sie sich kastrieren lassen, sehen wir uns nie wieder ;-) weil dann ihr Prostatakrebsrisiko auf Null fällt. Und überdies die Leber geschont wird.
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RE: Orchiektomie - Erfahrungsbericht
Beitrag #25
(27.03.2018, 16:05)Ирина schrieb:
(27.03.2018, 01:23)sternschnuppe schrieb: Ich werd jetzt mal nixi mehr lesen und schlafen...
Das erinnert mich grad an das Zitat von Henny Youngman: "Als ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las, gab ich sofort das Lesen auf." Big Grin

Das Zitat ist ja ganz gagig Laughing Aber ich glaube nicht, daß das hier zutrifft.

Eine Pause kann durchaus produktiv sein. Sich durch zu viel hindurchzuquälen hat nichts mit Disziplin zu tun, eher im Gegenteil.

Ambivalenzen hinsichtlich der GA-OP kann ich durchaus immer noch nachvollziehen. Ich war damals zunächst jahrelang so drauf, daß ich die unbedingt wollte. Ich habe mir schließlich auch medizinische Fachliteratur besorgt und gelesen. Was ich nebenbei gar nicht so übermäßig schwer fand. (Größere Verständnislücken blieben bei mir dagegen damals noch bei Psycho-Kram.) Auch das fand ich in der Theorie mitnichten abschreckend. Und ich wollte schließlich nach Möglichkeit informiert sein.

Was mich etwas aus dem Gleichgewicht gekippt hat, war als ich dann mitbekam, wie es einige anderen so im Krankenhaus und den Wochen nach der Entlassung ging. Manche waren nach ein paar Tagen schon wieder übermütig. Andere hingen da herum wie das Leiden Jesu Christi. (Mag sein, das hing neben individuellen Voraussetzungen auch mit verschiedenen OP-Methoden zusammen, die sich zudem mit heutigen allesamt nicht messen könnten.)

Und ja, mein Umfeld war auch nur als ******** zu bezeichnen. Das hat zwar mit der OP nix zum tun, aber es drückt auf's Gemüt.

Das dauerte dann so ca. 2-3 Monate, wo ich mich insgeheim fragte, was mute ich mir hier eigentlich alles zu? In der Zeit hätte man mir auch durchaus irgendwelche Kompromisse anbieten können – so es denn damals welche gegeben hätte.

Wie das dann weiterging, hatte für mich eher etwas davon, mich abzufinden, daß ich das halt nun doch machen würde. Man hat mir dann auch überraschenderweise ziemlich schnell die Gutachten in Aussicht gestellt. Die hatten ja die Daten, die sie benötigten, und für die war ich ein total klarer Fall. Nur zum Zusammenschreiben (und Voneinander-Abschreiben Rolleyes) brauchten sie dann doch noch eine Weile.

Bei der Vorstellung beim Chirurgen hatte ich allerdings wieder Angst, fühlte mich sehr unwohl. Selbstredend war ich aber erleichtert, als der mir sagte, er würde mich operieren. Das war schließlich keine Selbstverständlichkeit. Dann war ich erstmal eine Weile krank, vielleicht so eine Art psychosomatischer Streßreaktion. Die Tage bevor ich schließlich ins Krankenhaus einrückte, hatte ich dann wieder Angst, dachte mir aber, da müsse ich nun durch. Und das lief dann auch ok. Das schlimmste war wahrscheinlich, daß ich mich ganz öde langweilte. (Und ich mußte weder leiden, noch bin ich nach ein paar Tagen in die Stadt gegangen Rolleyes)
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RE: Orchiektomie - Erfahrungsbericht
Beitrag #26
Also ich hab die Lust an der GAOp verloren. Ich will kein nicht funktionierendes Loch zw. den Beinen haben, welches mir monatelang Schmerzen bereitet.

Daher meine konkrete Frage: wohin muss man in Wien gehen, um eine Orchie zu bekommen? Dr. Veith findet es nicht für nötig, auf meine Mail noch auf meinen Anruf zu reagieren Sad! Frage: wird das im AKH von Dr Haslik gemacht? Braucht man dafür ein anderes Gutachten als jenes für die GAOp, welche ich ja schon hätte? Orchie wäre ja für mich eine GAOp light und ich hätte da unten mehr Platz und endlich das Testo weg. Und die (österreichischen) Öffnungen, die im Rahmen einer GAOp entsteht, kann man eh zumeist nicht wirklich (be-)nützen...
BITTE UM DRINGENDE HINWEISE, WIE MAN DA VORGEHT! DANKE
Bye  Bienvenue chez les Ch'tis   Bye
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RE: Orchiektomie - Erfahrungsbericht
Beitrag #27
Ne Freundin hat sich in der Privatordi vom Angel nen Termin ausgemacht und von da gings dann weiter...

(Bei evtl. Kinderwunsch halt vorher die flüssigen Bälger einfrieren lassen)
~~~~~~~~~~~~~~~
We are made of
       Choices
~~~~~~~~~~~~~~~

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RE: Orchiektomie - Erfahrungsbericht
Beitrag #28
Liebe Schnuppe!

Ich möcht zwar nachwievor eine OP, aber ich denke auch viel über ne Orchie nach. Allein um die Zewit zu überbrücken und endlich mehr Platz zu haben und um mir die Tabletten zu ersparen.
Habe leider beim letzten Termin in Wien vergessen nachzufragen. Werd ich nachholen. Bis dahin freu ich mich auch über jede Info.


MODERATION: 3 Beiträge in Unterschied OP-Methode Dr. Angel und Dr. Haslik (Dr. Schaff) abgeteilt.
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