Der Mannfrau: Leben ohne Gender-Stereotypen
RE: Der Mannfrau: Leben ohne Gender-Stereotypen
Beitrag #11
Es sind leider oftmals diejenigen die Aufmerksamkeit suchen, die zwar nicht viel Ahnung haben aber dafür einen ausgeprägten Geltungsdrang und (wie bereits angemerkt) einen Hang zur Selbstdarstellung.

Ich hoffe nur dass seine sogenannte 'Kampagne' nicht zuviel Aufmerksamkeit bekommt. Diese Mischung aus Überheblichkeit, Wehleidigkeit und Angriffigkeit ist schon ziemlich einmalig.

Es wäre zumindest fair wenn bei dem Artikel ein Disclaimer dabei stünde, aus dem hervorgeht dass es sich dabei um eine ziemlich extreme Einzelmeinung handelt und im Grunde nichts mit der Thematik TS/TI zu tun hat, von den Angriffen im Artikel auf diese Personengruppe mal abgesehen.

Verletztes Ego hin- oder her, wieso man deswegen so etwas veröffentlichen muss versteh ich trotzdem nicht. Anscheinend gehts dabei vor allem ums 'heimzahlen' bzw. um die eigene scheinbare Überlegenheit zu demonstrieren.

Mit einer solchen sogenannten 'Kampagne' wird Betroffenen jedenfalls ein Bärendienst erwiesen, auch wenn das dieser Person ziemlich sicher nicht mal bewusst - und selbst wenn - dann vermutlich egal ist.  Ich weiss ehrlich gesagt nicht welche Beweggründe für so etwas die schlimmeren sind, Dummheit oder Boshaftigkeit.
[Bild: bild1.jpg]  IF AT FIRST YOU DON'T SUCCEED, FIX YOUR Ponytail AND TRY AGAIN.[Bild: bild0.jpg]
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RE: Der Mannfrau: Leben ohne Gender-Stereotypen
Beitrag #12
(24.10.2017, 11:32)chipsi schrieb: Ich weiss ehrlich gesagt nicht welche Beweggründe für so etwas die schlimmeren sind, Dummheit oder Boshaftigkeit.
Oder schlicht und ergreifend Hass auf Transgender, da er etwa Trans-Frauen jegliche angeborene Geschlechtsdysphorie abspricht oder Transvestiten gar allesamt bloß als Fetischisten hinstellt und damit stigmatisiert. Dass jedoch ausnahmslos nur ein paar Leute aus dem Forum bzw. unsere (kritischen) Äußerungen für diese Ansichten verantwortlich sein sollen - und dieser Artikel somit nun so quasi die "Retourkutsche" darstellt, bezweifle zumindest ich jedoch schon stark, in Summe müssen da wohl weit mehr Motive dahinterstecken, uns derartig zu verurteilen, als bloß ein paar "Querulanten", denen er ja eh offiziell den Rücken gekehrt hat ...

Ich hoffe zumindest, mit seinem über weite Strecken extravagant imperialistisch-egozentrisch geprägten und nach jedem Quäntchen Ruhm lechzenden Pseudorevoluzzerjournalismus, der den Charme eines Umsturzdekrets aus der russischen Oktoberrevolution versprüht - welch lustiger Zufall übrigens, dass diese exakt vor 100 Jahren stattgefunden hat - richtet er nicht noch mehr Schaden in der öffentlichen Wahrnehmung von Transgender-Personen an als er bereits innerhalb seiner aktiven Zeit im Forum für sich verbuchen konnte - wohlgemerkt nicht durch seine Bilder, denn die werden von den meisten Normalsterblichen eh lediglich als Kunst angesehen und in Folge dessen nicht weiter beachtet, sondern durch penetrante Selbstglorifizierung auf Kosten jener Personengruppe, in der es jede(r) für sich ohnehin schon schwer genug hat im tagtäglichen Leben.

Und so ganz nebenbei bemerkt: Wie es wohl ihm schmecken würde, wenn etwa wir Trans-Frauen und Transvestiten uns mal zusammentun und derart über Non Binary-Personen wie ihn ablästern würden? Entsprechende rhetorische Fähigkeiten, sowie Mittel und Wege der großangelegten medialen Publikation wären bei einigen von uns durchaus kein Ding der Unmöglichkeit - dies nur mal so als kleiner Gedankenanstoß ...
»Wenn du dich mit den Hormonen einlässt, verändern sich nicht die Hormone. Die Hormone verändern dich!«
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RE: Der Mannfrau: Leben ohne Gender-Stereotypen
Beitrag #13
Irina darüber würde ich keinen Gedanken verschwenden.Denn auch wen ich diese ganzen Queeren Leute nicht verstehe,würde ich mich niemals auf Alex Niveau hinabbegeben und versuchen sie Öffentlich zu demütigen.Und ich bin mir auch nicht sicher ob es bei ihm Dummheit ist!Meiner Meinung nach ist er einfach nur Überheblich und Selbstverliebt.Also jene Sorte Mensch die ich verachte .


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RE: Der Mannfrau: Leben ohne Gender-Stereotypen
Beitrag #14
Ich möchte nur anmerken, dass ich hoffe, dass sich die, die jetzt "lautstark schreibend" über AlexNonBinary herfallen, der Tatsache bewusst sind, dass sie ihm und Monaa genau in eine nicht besonders raffiniert aufgestellte Falle laufen. Was Alex nämlich vermutlich möchte, ist eine neuerliche Bestätigung seines inzwischen gebildeten Vorurteils ("Transgender allgemein und Userinnen des TG.at-Forums sind...jedenfalls nicht nett zu mir!") zu bekommen.

Sie wünschen, wir spielen!  Big Grin Rolleyes Schweigen wäre hier die einzige effiziente Art des Spielverderbens.

Seine Meinung ist seine Meinung. Danke, dass wir jetzt wissen, wo wir sie nachlesen können (täusche ich mich, oder hat der Blog keine Kommentar-Option? Feedback an: mail@blog-hotelmama.com). Und man sollte nicht vergessen, dass auch in falschen oder vorurteilsbeladenen Meinungen das eine oder andere Körnchen Wahrheit stecken kann!

Ich warte jedenfalls mal ab, ob die Geschichte, wie angekündigt, auch in größeren Medien gebracht wird.
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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RE: Der Mannfrau: Leben ohne Gender-Stereotypen
Beitrag #15
(24.10.2017, 15:19)Mike-Tanja schrieb: Ich möchte nur anmerken, dass ich hoffe, dass sich die, die jetzt "lautstark schreibend" über AlexNonBinary herfallen, der Tatsache bewusst sind, dass sie ihm und Monaa genau in eine nicht besonders raffiniert aufgestellte Falle laufen. Was Alex nämlich vermutlich möchte, ist eine neuerliche Bestätigung seines inzwischen gebildeten Vorurteils ("Transgender allgemein und Userinnen des TG.at-Forums sind...jedenfalls nicht nett zu mir!") zu bekommen.
...
Das ist mir durchaus bewusst. Nur muss man auch nicht alles unwidersprochen im Raum bzw. in einem Blogeintrag stehenlassen. Mir geht es dabei nicht darum 'über jemanden herzufallen'.
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RE: Der Mannfrau: Leben ohne Gender-Stereotypen
Beitrag #16
Keine Sorge Mike Tanja das weiß ich und deshalb hab ich mich beim schreiben auch zusammengerissen.Aber komplett unkommentiert dürfen sich dieser Alex und Monaa sich nicht vom Acker machen.


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RE: Der Mannfrau: Leben ohne Gender-Stereotypen
Beitrag #17
(24.10.2017, 14:51)Chiara D. schrieb: Denn auch wen ich diese ganzen Queeren Leute nicht verstehe,würde ich mich niemals auf Alex Niveau hinabbegeben und versuchen sie Öffentlich zu demütigen.
Ähm, ich habe natürlich nicht vor, eine Hetzkampagne gegen Non Binary-Personen zu starten und will damit um Himmels Willen auch niemanden in diese Richtung anstacheln! Meine Anmerkung ist lediglich als kleines Gedankenexperiment zu verstehen, welches sich insbesondere Alex - der diesen Thread wohl mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit penibel als Gast mitlesen wird - mal durch den Kopf gehen lassen sollte Ermm

(24.10.2017, 15:19)Mike-Tanja schrieb: Ich möchte nur anmerken, dass ich hoffe, dass sich die, die jetzt "lautstark schreibend" über AlexNonBinary herfallen, der Tatsache bewusst sind, dass sie ihm und Monaa genau in eine nicht besonders raffiniert aufgestellte Falle laufen. Was Alex nämlich vermutlich möchte, ist eine neuerliche Bestätigung seines inzwischen gebildeten Vorurteils ("Transgender allgemein und Userinnen des TG.at-Forums sind...jedenfalls nicht nett zu mir!") zu bekommen.

Sie wünschen, wir spielen!  Big Grin  Rolleyes Schweigen wäre hier die einzige effiziente Art des Spielverderbens.
Gegenargument: Hätten wir alle brav unsere Fingerchen stillgehalten und keinerlei Kommentare gepostet, hätte Alex - so wie ich ihn einschätze - dieses plötzliche Schweigen garantiert als Zustimmung und/oder als Kapitulation gewertet. Unsure

Wenn einen etwas Unpässliches nicht (persönlich) betrifft, ist Ignorieren die beste Variante, da bin ich ganz deiner Meinung, in diesem Fall verhält es sich aber so, dass dieses Forum (bzw. diverse User daraus) zwar nicht namentlich, aber doch recht eindeutig in einem negativen Kontext erwähnt wurden (so viele österreichische Transgender-Foren gibt es schließlich nicht und wenn man als Außenstehender aufgrund des Artikels reinschaut, braucht man nicht lang zu suchen, bis man die entsprechenden Threads und Meinungen findet) und da halte ich zumindest konsequentes Ignorieren nicht für die beste Taktik, selbst wenn ich mich damit (erneut) in die Brennnesseln setze.

Insofern schnappt die besagte Falle so oder so zu, weil wir bereits vor dem ersten Zug schachmatt gesetzt waren und es unter'm Strich wohl ziemlich egal ist, wie wir jetzt reagieren, denn realistisch betrachtet gibt es sowieso keine richtige Verhaltensmöglichkeit in solch einer Situation ... Whistling
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RE: Der Mannfrau: Leben ohne Gender-Stereotypen
Beitrag #18
(24.10.2017, 15:19)Mike-Tanja schrieb: Und man sollte nicht vergessen, dass auch in falschen oder vorurteilsbeladenen Meinungen das eine oder andere Körnchen Wahrheit stecken kann!

Also was mir aufgefallen ist, war "Frauen sind Männern in diesem Bereich weit voraus. Ich beneide das weibliche Geschlecht dafür, sich frei durch Mode und MakeUp ausdrücken zu können, ohne sich, so wie es mir ging, ständig erklären bzw. rechtfertigen zu müssen."
Dieser Neid auf uns Frauen und die eigenen Probleme erklären so einiges.
Ich bin eine Frau, ich brauche mich nicht rechtfertigen warum ich Make-up benutze oder Leggins, Strumpfhosen und Röcke trage.

Aber das habe ich ja schon vor langer Zeit gesagt, jeder mit irgendeinem Spleen, einem Fetisch oder exzentrischen Verhalten kann sich das Transgender-Label anstecken und meint dann er habe die Rechtfertigung für sein Verhalten. Dabei werden dann Menschen mit echten Problemen instrumentalisiert und für die eigenen Ziele missbraucht.

Die Macher der Kampagne werben nicht für die Akzeptanz von Trans* Menschen, auch wenn sie sich gerne so darstellen, sondern nur für die Anerkennung der eigenen Person. Aber altruistische Motive lassen sich immer besser verkaufen als egoistische Motive.
Zu viel Wahrheit wird nicht erkannt; Zu viel Tod am Wegesrand.
Erst auf den zweiten Blick; Erkennst du was dahinter steckt.
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RE: Der Mannfrau: Leben ohne Gender-Stereotypen
Beitrag #19
Irina bitte nicht falsch verstehen.Ich meinte nicht das du jemanden öffentlich Demütigst,sondern ich wollte eher Alex miesen Charakter aufzeigen.Denn ich denke das er uns nicht versteht,aber da auch kaum eine seiner Meinung war von uns,will er uns in der Öffentlichkeit bloßstellen und Schlechtmachen.Und das meinte ich mit meinem Geschriebenen.Also sorry wenns so extra falsch klang!


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RE: Der Mannfrau: Leben ohne Gender-Stereotypen
Beitrag #20
Der Ausdruck Narzissmus steht alltagspsychologisch und umgangssprachlich im weitesten Sinne für die Selbstverliebtheit und Selbstbewunderung eines Menschen, der sich für wichtiger und wertvoller einschätzt, als urteilende Beobachter ihn einschätzen. In der Umgangssprache bezeichnet man eine stark auf sich selbst bezogene Person, die anderen Menschen zu wenig Beachtung schenkt als Narzist. Der umgangssprachliche Gebrauch des Wortes „Narzissmus“ schließt meist ein negatives moralisches Werturteil über die betreffende Person ein.

Erich Fromm erklärt den Begriff folgendermaßen: "Man kann den Narzißmus als einen Erlebniszustand definieren, in dem nur die Person selbst, ihr Körper, ihre Bedürfnisse, ihre Gefühle, ihre Gedanken, ihr Eigentum, alles und jedes, was zu ihr gehört, als völlig real erlebt wird, während alles und jedes, was keinen Teil der eigenen Person bildet oder nicht Gegenstand der eigenen Bedürfnisse ist, nicht interessiert, keine volle Realität besitzt (...); affektiv bleibt es ohne Gewicht und Farbe."
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