Umgang mit negativen Erlebnissen
Umgang mit negativen Erlebnissen
Beitrag #1
Ich wiederhole das jetzt nicht wieder. Aber nach Erlebnissen in der Vergangenheit fühl ich mich im Dunkeln in der Gegenwart von Männern sehr unwohl.

Das macht das Ausgehen allein - auch wenn man sich mit jemanden treffen will - sehr schwer.

Unter Tags genieße ich das dann. Da sind mir auch die Blicke egal und bisher habe ich nur Positives erlebt dadurch.

Gibts für euch so Momente? Wo dann der ganze Abend hinüber ist, weils dich voll in die Angst flasht?
Mut heißt nicht, keine Angst zu haben!
Mut ist, wenn man trotzdem springt!
Und die Angst vergeß ich - die Angst vergeß ich, wenn ich sing!
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RE: Umgang mit negativen Erlebnissen
Beitrag #2
Angst hab ich keine alleine im Dunkeln,allerdings überkommt mich ein leicht negatives Gefühl wenn ich alleine im Dunkeln unterwegs bin.Deshalb achte uch immer darauf,das dann jemand aus meinem Bekanntenkreis dabei ist?


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RE: Umgang mit negativen Erlebnissen
Beitrag #3
Im Dunkeln allein habe ich eben auch keine Angst. Ich fühl mich nach div. Erlebnissen im Dunkeln immer schnell bedroht von Männern. Wenn dann auch noch blöde Meldungen kommen sinkt die Titanic.
Mut heißt nicht, keine Angst zu haben!
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RE: Umgang mit negativen Erlebnissen
Beitrag #4
ich für mich denk, das gefühle etwas unrationales sind. wenn ich angst vor etwas habe, dann versuche ich, damit umzugehen, sprich: mich darauf vorzubereiten. z.b. in der tasche einsatzbereit cs-gas oder eine mini-gun Smile auch ists hilfreich, in der nähe von beleuchteten orten und menschen zu bleiben, nicht allein sein usw. und so fort. bekanntes halt.

klar gibts auch blöde zeiten (samstag nacht) und blöde orte (afd-vereinshaus), die den gefahr-thrill hochschrauben und prinzipiell ist es traurig, in der sogenannten zivilisierten welt über so etwas sprechen zu müssen...

aber naja, ist ja nix neues, das fremdes natürlich gleichbedeutend ist mit gefahr bzw. opfer und bekämpft werden muß anstatt neugier zu wecken. steinzeit läßt grüßen.

btw...
die hälfte der menschheit zu verdammen, weil sie "männlich" ist aufgrund von idioten im promille-bereich schaut erstmal recht pauschalisierend aus. ^^
aber auch das ist vom wesen her ja nix unbekanntes Smile
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RE: Umgang mit negativen Erlebnissen
Beitrag #5
Morgen Lumi!

Überraschung, nach 8 Jahren Goju Ryu Karate mit dem 2. Kyu und einem Walther-Kampfmesser sollt das kein Problem sein. Oder etwa doch? Ja, stimmt - ich bin eine dieser Pazifistinnen die auch nie zurückschlagen. Damit wäre das Problem auch nicht gelöst.
Ich verdamme auch nicht 48% der Bevölkerung. Ich habe geschrieben ICH fühle mich in Gegenwart von Männern im Dunkeln unwohl.

Falten und Ehestandwinkel kann man gut verbergen - aber dicke Narben und Hakennasen nicht.
Mut heißt nicht, keine Angst zu haben!
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RE: Umgang mit negativen Erlebnissen
Beitrag #6
Hallo Patricia,

ich kann dich gut verstehen. Mir gehts nach vielen Jahren als "Frau leben" immer noch so. Ich glaube, es hat einfach weniger mit cs oder TS oder was auch immer zu tun, sondern ist eher ein gesellschaftliches Problem. Als Frau wird man halt blöd angeredet. Einerseits schön, weil man ja irgendwie als Frau gesehen wird und akzeptiert. Andererseits nervts es gewaltig und ich bekomme schon Angst dabei.

Ich arbeite im Hotelbereich in der Gastronomie als Servicekraft. Wenn ich abends heim gehe, habe ich meist ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, vor allem, wenn mir ein Mann oder mehrere Männer entgegen kommen. Ich habe auch keine Lösung, wenn ich mit Kolleginnen oder Bekannten darüber rede, höre ich fast immer, das sie bestimmte Straßen oder Wege meiden.

Liebe Grüße
annika
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