Psychiatrisches -Gutachten Vorgehensweise
RE: Psychiatrisches -Gutachten Vorgehensweise
Beitrag #21
In Österreich würde das bestimmt kein Arzt machen, nur im Ausland wäre ich mir da nicht so sicher.
T.S.S Big Grin
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RE: Psychiatrisches -Gutachten Vorgehensweise
Beitrag #22
Und weil es mit Julia immerzu um Schönheits-Ops geht, ein Beispiel. Vor vielen Jahren kannte ich ein junges Mädchen aus dem CB-Funk. Sie hatte einen lustigen Nicknamen, welchen ich aus Gründen der Privatsphäre nicht veraten möchte. Smile Auf jedem Fall traf ich sie zwei Mal & ansonten hatte ich mit ihr Funkkontakt. Ihre Optik glich die einer "Super"Tussi. Quasi alles zu dick aufgetragen. Darauf sprach ich sie auch an & meinte, daß sie es ruhig dezent angehen könnte, weil sie sich anonsten ihre Jugend weg schminkt, potschert g'sagt. Nach dieser Äusserung hielt sie kurz inne, schien irritiert zu sein & wahrscheinlich empfand sie das als eine Provokation, weshalb sie mir entgegnete mit: "Sag stehst du auf den Schulmädchen Report ? Möchtest du das ? Leider kann ich dir damit nicht dienen, denn ich bin erwachsen". Wohlgemerkt sie war knappe 20 aber sah dann aus wie 28. Beim ersten Treffen hatte sie noch eine "Julius-Cäsar" Nase. Beim zweiten Treffen war ihre Nase korrigiert. Sie fragte mich, wie ich ihr gefalle & ich sagte was sie hören wollte. Die Wahrheit allerdings war, daß mit der Nasenkorrektur ein Stück Individualität verloren ging. Die Nase sah soweit okey aus aber ich sagte ihr auch sie hätte es nicht notwendig gehabt. Ich wollte nur nicht beinhart konfrontieren. Ich: "Wieviel hat die Op kostet ?" - Sie: "Nichts" & ich: "Wie bitte, dann wer hat dir das bezahlt ? - Und sie ganz stolz: "Die Krankenkasse, ..ja ich war einfach beim Psychologen, hab ihn gesagt ich bin seelisch fertig, ich möchte meine Nase verändern lassen". Dazu muß ich allerdings hinzufügen, daß es seinerzeit einen Ansturm auf die WGKK gegeben hatte & es noch leichter war diese OP bewilligt zu bekommen.

Wir hatten nicht nur Funkgespräche sondern auch den Kontakt via ICQ gepflegt. Es blieb bei Freundschaft, wobei ich eigentlich nicht wirklich in sie verliebt war. Sie war der Typ von Mädchen wo ein Testosteronhaushalt zu brodeln beginnt. Außerdem hielt sich ein hartnäckiger Liebeskummer wegen einer Ex Freundin. Sie schickte mir einige Fotos mit Engelkostüm & dergleichen. Ihr Traumberuf war Model, was sonst. Es gab auch ein vertieftes Gespräch, wo ich unverschämt aber vorsichtig erkunden wollte, was es mit diesen "Super"Tussi Styling auf sich hat. Das gab mir nämlich keine Ruhe & so antworte sie mir mit: "Schau, ich weiß das ich nicht schlecht aussehe aber ich habe doch mit mir zu kämpfen". STOP, fassen wir zusammen, dieses Mädchen hatte eine Nasekorrektur notwendig gehabt, obwohl sie keineswegs ein Mauerblümchen war, vielleicht sogar ihr eine exhibitionistische Ader nach gesagt werden könnte, da sie eine Zeit lang GoGo-Tänzerin war. Mich störte ihre Einstellung aber gut wir waren NUR Freunde. Dann folgte der Silvester. An einem veregneten 31 Dezember schrieb sie mir den halben Tag über SMS. Dann rief sie mich an & wollte wissen ob ich mit ihr eine Disco besuchen möchte. Nein, ...ich hatte besseres zutun, ich war ja schließlich mit meiner Depression beschäftigt. Smile Sie bettelte mit einer Häschen-Stimme als wäre gerade sweet sixteen geworden. Ich blieb bei meinem Nein aber hackte nach, wieso mir diese Ehre zu teil wird ? Ja es ist ur fad, ich bin allein, ich bin einsam, ich mag mit dir tanzen & so. Oops, welch Teufel hat sie denn gerieten ?!? Und ich: "Hast du keinen Anderen gefunden ?" & sie: "Nein alle haben abgesagt aber eigentlich hab ich mit dir etwas vor" & Ich: "Und was ?" & Sie: "Du könntest nacher bei mir übernachten". Auf jedem Fall sagte ich ab & dieses Telefonat war kein Heilmittel für meine Depression.

Liebe Julia, wie du anhand dieser "realen" Geschichte fest stellst, war die besagte GoGo Tänzerin kein "Transenmädchen". Obwohl sie einen biologischen Hintergrund hat & nicht schlecht aussah, hatte sie sehr mit sich zu kämpfen. Auch sie dürfte eine Fiktion entwickelt bzw. verfolgt haben, inspiriert durch eine Projektion der Medien. Ich hatte nicht den Eindruck, daß sie nach der Nasenkorrektur wahrhaftig glücklich war. Und ich behaupte sogar, daß ihre Korrektur Liste viel länger geworden ist. Sie hatte ihre OP nur durch ein Gutachten genehmigt bekommen. Ich müsste lügen, wenn es um die Stundenanzahl geht, ich weiß es nicht aber ich weiß nur, daß sie glücklicher gewesen wäre, wenn sie die Wurzel des Problems angepackt anstatt an der Oberfläche gekratzt hätte. Ich hoffe, daß du nicht den gleichen Fehler begehen wirst wie sie. Ob Trans oder Bio, die Schönheitschirugie kann misslingen und aus einem Menschen eine traurige Gestalt machen.
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RE: Psychiatrisches -Gutachten Vorgehensweise
Beitrag #23
(20.05.2012, 02:57)Eva_Tg schrieb: Dem würde ich aber mal ganz gewaltig widersprechen, eine GAOP wird wohl kaum als normale Schönheits-OP durchgehen. Bei einer Schönheits-OP wird nämlich nicht die Zeugungsfähigkeit des/der Patienten zerstört. Und ohne Gutachten könntest du hinterher jeder Zeit sagen: "Ha ha, Onkel Doc, jetzt verklag ich dich nach Strich und Faden!". Also muß der Arzt, der ohne Gutachten operiert extrem dumm oder extrem risikobereit sein oder er ist nicht nur Doktor der Medizin, sondern auch der Rechtswissenschaft und auf beiden Gebieten gleich erfolgreich.

So ist es.

Zur Rechtslage in Österreich hatten wir dazu schon einen Thread im Rechtsbereich.

Zusammenfassung: Jeder Arzt wird gut beraten sein, sich von der medizinischen Indikation (und damit vom "ethischen Wert" der Sache) zu überzeugen, bevor er einen chirurgischen Eingriff vornimmt, der technisch eine Kastration beinhaltet und das sexuelle Empfinden nachhaltig beeinträchtigen kann.

Dies unabhängig vom Vorliegen einer Einwilligung der Patientin.
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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RE: Psychiatrisches -Gutachten Vorgehensweise
Beitrag #24
Ja in Österreich, das streitet eh niemand ab.
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RE: Psychiatrisches -Gutachten Vorgehensweise
Beitrag #25
In Deutschland ist es genauso, über andere Länder der EU kann ich nur Vermutungen anstellen, aber da dürfte das ähnlich sein, wegen europäischer Standards. Und in den USA kann man eh wegen jedem Mist verklagt werden, also dürfte ein Arzt sich ganz besonders absichern wollen.
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RE: Psychiatrisches -Gutachten Vorgehensweise
Beitrag #26
Ehem. Ostblock, Asien usw.
T.S.S Big Grin
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RE: Psychiatrisches -Gutachten Vorgehensweise
Beitrag #27
Das war ein interessanter Beitrag von Trans_Woman, war sehr schön zu lesen. Nur Du darfst nicht vergessen, dass körperliche Schönheit und glückliches Leben nicht ein und das selbe sind.
Viele Zufälle spielen eine Rolle wie glücklich das Leben ist, in welche sozialen Kreise man hineingeboren wird wo z.B. ob nacher die ganzen Abi/Maturafreundschaften weiterhin bestand haben, ob sie einen Freund hat, und so weiter.
Es ist nicht zwangsläufig so dass diese ganzen "Tussen" hunderttausend Freunde haben wie man oft vermutet. Klar ist es so dass diese ganzen Hübschen jeden Tag 50 Facebook-Einladungen kriegen gefolgt von "willste figgen? was nein? och schade tschüss für immer!", aber Freundschaft ist was anderes, jahrelanger Zusammenhalt, Gemeinsamkeit, gemeinsame Unternehmungen und vieles mehr.
Es ist so: Wenn man EINMAL im Erwachsenenleben allein wird durch irgendwelche Umstände und nicht einen fixen Freund Kinder Familie hat, etwa nach dem Hinschmiss eines Studiums, Austritt aus Schulen, und solche Dinge - dann wars des für immer, sämtliche Kontake reissen innerhalb von Monaten, weil jeder lebt sein eigenes Leben und hat keinen Bedarf an Freundschaften, Ausgeherei sondern bloss "was willstn verzieh dich!" Mentalität herrscht vor überall, darum kannste z.B. nach einem Studiumshinschmiss, Umzug, Arbeitsplatzwechsel etc. schonmal sicher sein die nächsten fünf, zehn Jahre allein verbringen, vielleicht auch das ganze Leben wer weiss, und nur Typen treffen die ficken wollen und tschüss, und Daumendrehen und oberflächliche Menschen beim Fortgehen treffen mit denen man kaum ein Wort ernsthaft reden kann.
Und so weiter.
Schönheit, und ein lebenswertes soziales interessantes abwechslungsreiches geselliges faszinierendes Leben, das sind zwei total verschiedene Dinge die nicht miteinander einher gehen.
Körperliche Schönheit ist was Ganz eigenes, das nichts mit dem Leben zu tun hat (ausser es is eine echte Entstellung des is was anderes), körperliche Schönheit dient dazu sich wohl zu fühlen, glücklich zu sein, sich nicht ständig widerwärtig fühlen und schämen und hassen, oder z.B. auch um sich beim Sex fallen lassen zu können ohne angewidert vom eigenen Körper zu sein, und all sowas.
Schönheit, und Leben, ist nicht ein und das selbe.
Und mal hart ausgedrückt wenn das Leben ein kompletter Haufen Totalsch***** ist, macht eine gerade Nase und eine Körbchengrösse mehr absolut keinen Unterschied im Alltag, ausser dass das Selbstbewusstsein steigt und man lächeln kann beim in den Spiegel gucken.

Darum sollte körperliche Schönheit, und das Leben an und für sich, nicht unbedingt zwingend zusammengemixt werden.
Das eine ist eine rein körperliche Angelegenheit, aber es ist für soziale Interaktion auch ein basales Grundrecht für jeden Menschen zumindest halbwegs schön zu sein in einer Zeit, wo man überall nur aneckt und ignoriert wird und stehengelassen wird mit körperlichen Defiziten (man denke dabei an Fett, Verbrennungen, was auch immer).

Dann noch etwas:
Eine Geschlechtsumwandlung, und Schönheits-Operationen, sind nicht ein und das selbe.
Nur ich persönlich wünsche ein Frauenkinn und ein Stubsnäschen und Hairline Lowering, weil es mein persönlicher Wunsch ist und ich Unsummen dafür zahlen werde.
Allerdings finde ich, sollten ALLERGRUNDLEGENSTE Dinge von Weiblichkeit wie Bartentfernung, Kinn, Brustimplantate und Vagina schon bezahlt werden, denn nicht jedes Transenmädelschwimmt in Geld und kann unendlich teuer und unendlich lange das €-Füllhorn über Ärzte, Laserkliniken, etc. ausschütten um diese vier Grundlagen kein Bart, Frauenkinn, Brust und Vagina, Dinge mit denen jede Frau serienmässig von Geburt an ausgestattet ist, zu haben.
Das sind absolute optische Grundlagen mit denen jede Frau geboren wird, und die das A und O sind der Umwandlung.

Gut jetzt könnte man sagen es gibt ja auch Frauen ohne Brüste und mit Damenbart...aber das zieht nicht sonderlich, da speziell Umwandler Brüste brauchen damit der ohnehin meist fehlerhafte danebengegangene völlig unweibliche Körperbau halbwegs was gleich schaut im Sinne von weiblich aussieht, und Männer haben keinen "Damenbart" im Sinne von süsser Flaum der einmal im Monat rasiert werden muss - sondern Männer haben eine Pelzfresse mit 0,3mm fetten Borsten wo selbst Mach 3 abstumpft nach vier Tagen und wo selbst in Neumondnächten wo absolut kein Schattenwurf ist, sich der Bartschatten deutlichst im Gesicht abzeichnet - so sieht des nämlich bei Männern aus, da sind diese XY-Chromosomenprobleme mehr als offensichtlich und schwerstwiegend ausgeprägt, und nicht nur Harmlosigkeiten wie Fläumchen oder so.
Brüste sind...naja wenig ein Thema, wie gesagt 2000 Euro in Polen das ist nichts worüber es monatelang jahrelang zu verzweifeln gibt, weil dieser Betrag ist so ziemlich für jede aufbringbar und wenn nur ein Hunderter jedes Monat weggelegt wird, hat Frau diese Brüste nach eineinhalb-zwei Jahren.

Die Gutachten selber dienen dem Zweck zum überzeugen dass frau es WIRKLICH will, weil zu irgendeinem Chirurgen laufen und sagen "hier bin ich, umoperieren bitte!" ist ein bisschen dürftig und überstürzt und es sollte schon geklärt sein ob des wirklich gewollt ist und nicht bereut wird und so.

Dann wird immer und immer wieder versucht rüberzubringen dass Transgendertum und Transsexualismus irgendwelche tiefen Hintergründe und Ursachen hat.
Irgendwelche Ursachen, Dinge die passiert sein sollten, was auch immer...und plötzlich will man Frau sein....so etwas gibt es nicht.
Es kann passieren was will, egal ob man(n) in der Hindenburg sass oder beim Titanicschwimmteam war oder vergewaltigt wurde oder in Vietnam oder Irak oder weiss der Geier was alles passieren kann - niemand kommt nacher auf die Idee, nach dem Trauma nach den Geschehnissen jedwelcher Art "sooo und jetzt muss ich unbedingt eine Frau werden...igitt ist das ein scheiss Männerkörper wääh Haare im Gesicht und wäh Schwanz...."
So funktioniert das nicht, falschgeboren ist man von Geburt an, und so richtig zum Tragen kommt des ab der Pubertät wo der Körper immer mehr in diese widerliche gegenteilige Richtung mutiert von dem was innerlich-frau eigentlich will.
Und dann geht die Durchdreherei los, und alle möglichen Auffälligkeiten und psychosomatischen Krankheiten und Psychoprobleme von Depressionen über Autoaggression und und und, gibt unzähliges.
Somit kann diese Falschgeborenheit auch nicht irgendwie ausgeredet und wegdiskutiert werden, sie kann nur geheilt werden im Sinne von, ich freu mich schon darauf verwarnt zu werden für diesen Satz - "keine Männerfresse mehr im Spiegel sehen & hübschen weiblichen Brust-Taille-Beckensanduhrkörper mit Muschi"

Es gibt keine Ursache und keine Traumas zum aufarbeiten oder sonst was - Du bist im falschen Körper, hasst und verabscheust diesen seit jeher bzw. seit etwa Mitter der Pubertät, und hoffst dass der Körper genügend weiblich-süss is nachn umoperieren um nicht negativ als Transvestit oder sonstwas aufzufallen sondern echte Frau zu sein.
Das ist im Grunde genommen die ganze Story.
Aus diesem Grund finde ich es extrem lästig drei Jahre lang herumzudoktern, herumphilosophieren, versuchen mir irgendwelche "anderen Hintergründe&Ursachen" Ideen einbläuen zu lassen "woher des kommen könnte" (es kommt daher als shit Mann ausn Mutterleib geschlüpft zu sein statt als Frau).

Da dieses ganze jahrelange Prozedre aber notwendig ist um nicht bankrott zu gehen, nun was soll frau machen ausser alles was bezahlbar ist selbst zu zahlen für Ergebnisse sofort, und die komplizierteren teureren Dinge wie Vaginoplastik, eben diesem jahrelangen Prozedre zu überlassen um nicht in irren Krediten und Kreditbeträgen und Zinsen unterzugehen.

Sehr gut ist aber die psychologische Begleitung an und für sich, daran ist gut zu erkennen ob Umwandler sich wohl fühlen bei dem was sie machen, oder irgendwie gegen ihren inneren Willen arbeiten und sofort abschrecken wenn die Titties ein bisschen rauskommen und weiterhin die Haare zurückstutzen auf Männerfrisur und nie Lasern gehen und Gesichtsangleichende OP`s wie z.B. typisch weibliche Kinnform verweigern, nicht versuchen die Stimme umtrainieren, keinerlei Bedarf an Frauenklamotten haben und all so Dinge die darauf hindeuten dass die Umwandlung nur so eine Art Schnappsidee war, und nur so eine Idee wie es "als Frau sein könnte", oder ob ein langjähriger irrer innerer Druck gegen diesem widerlichen Falschkörper vorherrschte und so richtig alles mit Freude und Erleicherung gemacht wird von chemischer Kastraktion via Androcur bis hin zu Entmannungs-Operationen und all sowas.

Die psychologische Begleitung ist also schon sinnvoll, die trennt nämlich echte Umwandler die ihren Falschkörper am liebsten vernichten wollen, von Leuten für die des alles nur so eine oberflächliche Idee war oder gar von aussen induzierte Idee ("hey du würdest dich gut als Frau machen!" Kommentare), solche stehen ein echtes weibliches Leben nämlich nicht durch.
Diese Trennung von Spreu und Weizen ist sinnvoll da sonst viele mal schnell Geschlechtsumwandlung machen würden und es nacher bitter bereuen würden, aber für echte Umwandler gilt:
Ein Jahr Wartezeit bis zur HRT ist ein riesen Problem - frau lasert um hunderte, tausende Euro fürn Wind solange Testosteron den Körper von innen verseucht, oder besorgt sich Androcur und T-Blocker anderswo im Voraus.
Zwei bis drei Jahre Wartezeit bis zur Vaginoplastik - warum so lange?
Und dann ein Alltagstest der besonders männliche maskuline Männer die nichts süsses weibliches an sich haben dazu zwingt, peinlich als Transvestiten in der Öffentlichkeit aufzutreten und in höchst problematische Situationen bringt (nicht jeder kann sich die Gesichts-Angleichung und das Bart-Lasern SOFORT leisten, um fürn Alltagstest bereits Passing zu haben!)
Diese drei Dinge, sind sehr lästig und zeitraubend, wobei die Therapie an und für sich, aber sehr angenehm ist, wo frau sich mit ihresgleichen unterhalten kann und zusammengeführt wird, sich toll in Ruhe aufs neue Leben vorbereiten kann, und viele weitere Aspekte.

[Bild: 9ee2c5-1336146420.gif] Kiss
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RE: Psychiatrisches -Gutachten Vorgehensweise
Beitrag #28
@Julia

Deinem jüngsten Beitrag entnehme ich, daß man dich eines besseren nicht belehren könnte, egal was man erlebt hat & wie richtig die Meiung & Einschätzung ist. Weißt du wie ich auf meinen Nick "Stealth"Woman gekommen bin ? Das liegt nicht nur der Motivation zugründe "stealth" zu leben sondern, daß es tatsächlich auch funktioniert "stealth" zu leben. Natürlich mit der Kalkulation, daß die Offenbarung der Vergangeheit - auch mit deinen geplanten Ops - in manchen Fällen nicht zu vermeiden ist. Bei der Geschlechtsumwandlung geht es nicht nur um Äusserlichkeiten geht. Ich habe keine FFS gebraucht, um von Männern regelmässig abgescannt & lästige Anmacherei zu erfahren, wo ich schon so weit bin, ob ich mir einen Pfefferspray zulegen soll oder nicht. Ich bin schon froh, wenn ich die Brust-OP übersteh & dieser riskanter Eingriff ohne Spätfolgen (Krebs) bleibt. Du erinnerst mich an ein paar Damen aus Deutschland, die verachtende Worte für TVs, DWT, CD, ...Lebensweisen haben. Ich möchte jetzt nicht auf all deine Ausrutscher in deinen bisher veröfentlichten Postings Bezug nehmen aber es kann oder auch nicht ein Zufall sein, daß du deren Gedankengut in dieses Forum importierst.

Mach mit deinem Körper was du willst. Du bist alt genug um Verantwortung zu übernehmen.
Alles Liebe & viel Glück!
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RE: Psychiatrisches -Gutachten Vorgehensweise
Beitrag #29
Punkt 1: Die Übergangszeit ist sch**** und ich fürcht mich auch davor, weder als Mann noch als Frau gesehen zu werden, die dummen Blicke auf der Strasse, also ich versteh nur zu gut das man das so schnell als möglich hinter sich bringen will.

Punkt 2: Also ne Brust OP ist wirklich nicht tragisch, das machen jährlich tausend andere Frauen auch, so schnell stirbt man nicht. Sicher jede OP birgt Risiken wie Schmerzen, Narben usw.

Punkt 3: Nicht OK find ich in Eigenregie Hormone zu nehmen, also das halte ich auch für Wahnsinn, das kann wirklich ins Auge gehen. Allerdings mit Hilfe eine Arztes sollte das auch kein Problem sein, niemand kann dich daran hindern. Ist im Endeffekt nichts anderes wie die Hormontherapie.
Das einzige was passieren kann ist das die Krankenkasse die Kosten für die GaOP nicht übernimmt.

Punkt 4: Und ja es ist wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich besch****' (so richtig!!!!!!) bis man alles hinter sich hat keine richtige Beziehung haben zu können. Zuminders nicht mit einem Mann und wenn dann nichts auf Dauer. Entweder sind die Typen schwul und nur auf deinen Schwanz aus dann ist es mit der OP vorbei oder sie stehen auf Frauen und können somit auch nichts mit dir anfangen. Man versucht logischerweise alles so schnell als möglich hinter sich zu bringen.

Die Psychotherapie halte ich für sinnvoll, allerdings bin ich dagegen das sie selbst zu bezahlen ist.


Also regt euch net künstlich auf.
T.S.S Big Grin
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RE: Psychiatrisches -Gutachten Vorgehensweise
Beitrag #30
(21.05.2012, 16:34)Mia schrieb: Punkt 1: Die Übergangszeit ist sch**** und ich fürcht mich auch davor, weder als Mann noch als Frau gesehen zu werden, die dummen Blicke auf der Strasse, also ich versteh nur zu gut das man das so schnell als möglich hinter sich bringen will.

Das ändert sich mit den Alltagstest. Bsp. Ich hatte einen Job in Einzelhandel. Somit STÄNDIG Kundenkontakt weil Kassierin. Die Filiale konnte sich überzeugen, denn die Kunden sahen nur eine Frau & sonst NICHTS anderes. Es brachte mir Geld & positives Feedback = mehr Selbstvertrauen + Gewissheit über MICH. Ich glaube das beinflusst die Körpersprache, weil wenn die Leute Unsicherheit riechen, suchen sie wie Hunde nach den vergabenen Knochen.

Zitat:Punkt 2: Also ne Brust OP ist wirklich nicht tragisch, das machen jährlich tausend andere Frauen auch, so schnell stirbt man nicht. Sicher jede OP birgt Risiken wie Schmerzen, Narben usw.

Sei mir nicht böse aber das möchte ich nicht unterstreichen.

Zitat:Punkt 3: Nicht OK find ich in Eigenregie Hormone zu nehmen, also das halte ich auch für Wahnsinn, das kann wirklich ins Auge gehen. Allerdings mit Hilfe eine Arztes sollte das auch kein Problem sein, niemand kann dich daran hindern. Ist im Endeffekt nichts anderes wie die Hormontherapie.
Das einzige was passieren kann ist das die Krankenkasse die Kosten für die GaOP nicht übernimmt.

Wer in Eigenregie Hormone zu sich nimmt, muß einen Reset in Kauf nehmen, um den Behandlungsrichtlinien zu entsprechen. Ds heißt viel Spaß mit den emotionalen Side-Effects beim Entzug, die umso heftiger ausarten je länger man mit Östrogen sich versorgt hat.
Zitat:Punkt 4: Und ja es ist wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich wirklich besch****' (so richtig!!!!!!) bis man alles hinter sich hat keine richtige Beziehung haben zu können. Zuminders nicht mit einem Mann und wenn dann nichts auf Dauer. Entweder sind die Typen schwul und nur auf deinen Schwanz aus dann ist es mit der OP vorbei oder sie stehen auf Frauen und können somit auch nichts mit dir anfangen. Man versucht logischerweise alles so schnell als möglich hinter sich zu bringen.

Ich weiß nicht, ...ich komme mir schön langsam vor als lebe ich hinter den Mond, weil ich scheinbar ganz andere Sorgen habe. Wenn man arbeitet, lernt, einen Umzug gemacht hat, sich & sein Leben ständig visualsiert, dann plant & organsiert & verwirklicht, dann investiert man wertvolle Zeit für sich & ist gut beschäftigt.

Zitat:Die Psychotherapie halte ich für sinnvoll, allerdings bin ich dagegen das sie selbst zu bezahlen ist.

Das unterstreiche ich doppelt, wobei man doch froh sein kann, wenn zumindest die Hälfte pro Stunde von der WGKK übernommen wird. Ich habe die Psychotherapie weniger als Pflichtprogramm gesehen & alles heraus geholt, weil ich es mir wert bin.

Zitat:Also regt euch net künstlich auf.

Und du Psychotherapie bezahlst du trotzdem. Wink
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