Gender dysphoria. Kernproblem oder Symptom?
RE: Gender dysphoria. Kernproblem oder Symptom?
Beitrag #21
zum ausgangspost
 
einerseits...
ist der gedanke nachvollziehbar, das weniger arg gepushte/adaptierte geschlechterrollen in der gesellschaft es individualität einfacher machen würde, sich aufgehoben zu fühlen.
andererseits...
bin ich davon überzeugt, das es ts bzw. trans* im allgemeinen solange geben wird, wie es das konzept geschlechtsschubladen gibt. egal, ob es zwei, drei oder zwanzig sind.
 
selbst, wenn es ebenjene nicht mehr geben würde...
wird es dann wohl noch immer menschen geben, die sich nicht mit ihrem körper identifizieren können und ihn dementsprechend verändern möchten/müssen.
in welchen begrifflichen rahmen/möglichkeiten sich das nun bewegt... ändert für mich nix am umstand ansich.
 
und dieser unsägliche gehirn-blödsinn... http://community.transgender.at/showthread.php?tid=4362
der tag, an dem ein zweifelsfreier und belastbarer zusammenhang zwischen ts/trans* und biologischen eigenschaften bewiesen wird
ist der tag, an dem ich zum ersten mal in meinem leben freiwillig kalt duschen werde ^^
 
aber gut, zur not könnte ich es ja noch als fake-news abstempeln Tongue
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"Gender/Sex Identity" oder auch:
"Die Geschichte vom Regenbogen, der dachte, er wäre ein Halbkreis...."

Inter/Nonbinary?
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Zitat

RE: Gender dysphoria. Kernproblem oder Symptom?
Beitrag #22
(07.03.2018, 12:11)fractal schrieb: Ist sicherlich nicht der beste Ort, um sich die Meinung von anderen zu meiner Ansicht einzuholen, da sie sehr zerschmetternd auf die Identität eines Transgender wirken dürfte. Und somit von vorneherein als bedrohlich eingestuft werden, und ihr ablehnend gegenübergetreten werden dürfte.

Da muß man eben wirklich schon verdammt hart im Nehmen sein...

Zitat:Aber woanders dürften die Menschen nicht fachkundig genug sein...

... und danke für die Vorschußlorbeeren Shy Es gibt da noch etliche Versuche mehr auf dem Markt, T* – aber auch andere Phänomene – zu erklären, und viele setzen deutlich früher im Leben an. Diese Ecke des Psycho-Betriebs ist für Laien kaum einsehbar, aber leicht als "psycho-babble" vom Tisch zu wischen. Dann muß man sich nicht mehr drum scheren. (Allerdings hätte man es auch von Anfang an dann ja bleiben lassen können Ermm ).

Ähnliches gilt aber auch für soziologische, feministische und neurowissenschaftiche Versuche.

Eine kritische Auseinandersetzung wäre schon nicht schlecht, aber wer soll die leisten können?

Ein großes Problem in der Wissenschaft (aber leider auch in der psychotherapeutischen Praxis) sind die Interessen der Forscher (und Therapeuten), über die die sich oft selbst gar nicht im Klaren sind. Und oft stehen die in Konflikt zu Interessen von Erforschten (aber auch Klienten). Das gilt bei weitem nicht nur für "Transgender Studies".

Ich denke auch, der Fall dieses einen Jungen wird sicherlich noch etwas komplexer sein als Du hier jenes Fernseh-Feature wiedergegeben hast.

Falls Du noch weiterhin Interesse hast, dann wäre es vielleicht besser, wir würden diesen Diskurs per PN führen  Shy

(07.03.2018, 22:25)Falling Snow schrieb: der tag, an dem ein zweifelsfreier und belastbarer zusammenhang zwischen ts/trans* und biologischen eigenschaften bewiesen wird

An dem Tag, an dem sie vermeinen, die Intersexualisierung der Transsexualität endlich geschafft zu haben, gehe ich in den Untergrund und schließe mich der Résistance derjenigen an, die das nie, nie akzeptieren werden Silly2
Προσποιοῦμαι παίζειν [Bild: heulende-smilies-0003.gif] [Bild: religioese-smilies-0005.gif]
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