SZ über "das erste Coming-out eines Parlamentariers in Deutschland"
RE: SZ über "das erste Coming-out eines Parlamentariers in Deutschland"
Beitrag #7
Alles in allem finde ich immer noch begrüßenswert, daß Ganserer sich geoutet hat. Nur der SZ-Artikel ist leider nicht besonders gut.

Die Forderung, daß Drittes/Inter für alle offenstehen sollte, ist nun weit verbreitet. Ob Ganserer das für sich haben möchte, wird nicht klar:

Lisa Schnell schrieb:Ganserer kritisiert, dass die vom Bundesverfassungsgericht angemahnte dritte Option nur für Intersexuelle gelten soll, also für Menschen, die mit beiden Geschlechtsmerkmalen geboren wurden und nicht für Transgenderpersonen.

(Die Erklärung "mit beiden Geschlechtsmerkmalen geboren" zeugt nun auch nicht gerade von solider Arbeit.)

Ein TSG-Verfahren kommt für Ganserer ja nicht infrage, denn

Lisa Schnell schrieb:Er wechselt zwischen den zwei Geschlechtern Mann und Frau und möchte sich nicht für eines entscheiden. Eine Hormonbehandlung oder Geschlechtsangleichung strebt er deshalb nicht an.

Ich nehme mal gutwilligerweise an, daß Äußerungen zum TSG eher generellen politischen Positionierungen entsprangen, aber dann personalisiert wurden:

Lisa Schnell schrieb:Vom Transsexuellengesetz fühlt er sich "pathologisiert", weil es für eine Namens- oder Geschlechtsänderung psychologische Gutachten verlange.



Gemeinsamkeiten und Unterschiede – in so gut wie allen Lebensbereichen – zwischen IS und TS (sowie wie sich das darstellen kann, wenn Leute sowohl IS als auch TS, TG, TV, NB etc. etc. sind) wäre ein recht groß angelegtes Unterfangen. Eigentlich wollte ich nicht die nächsten Jahre damit verbringen Confused
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RE: SZ über "das erste Coming-out eines Parlamentariers in Deutschland" - von Sunburst - 12.11.2018, 11:58

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