Debatte über Transmenschen: Rowlings simpler Reflex
RE: Debatte über Transmenschen: Rowlings simpler Reflex
Beitrag #21
Dieses Video passt hier ganz gut rein.

https://youtu.be/6Avcp-e4bOs
Zitat

RE: Debatte über Transmenschen: Rowlings simpler Reflex
Beitrag #22
(29.06.2020, 10:17)tici schrieb: Dieses Video passt hier ganz gut rein.

https://youtu.be/6Avcp-e4bOs

"...all he wants is to live and pee (oder wars "be") in peace..."

Sag ich doch. ^^ Gutes Video.

Sunburst schrieb:

"Die 5000 abgefahrensten Akkorde" 

lol. Humor steht dir gut.
 (c  ..)~          Heart          \(._.  D)

E   L   E   F   A   N   T   E   N  L   I   E  B  E

t  ö  t  e  t   F  a   s   c  h   i   s   m   u   s
Zitat

RE: Debatte über Transmenschen: Rowlings simpler Reflex
Beitrag #23
(29.06.2020, 08:08)chipsi schrieb:
(29.06.2020, 06:14)Bonita schrieb: ... zu "viele" zählt manchmal eine (auch "ehemals") transsexuelle dazu, die zB keinen Kontakt mit TV/CD oder trans*genders haben möchte, was das "cis" (zumindest in dem Fall) nicht bevorzugt...
Mit sehr viel gutem Willen könnte man das eventuell auch so sehen...  Rolleyes
Hm, kenn da sogar einige, aber bitte... Wink2

(29.06.2020, 08:08)chipsi schrieb: ... Man muss halt unterscheiden ob jetzt jemand sagt 'Heute bin ich Mann, kommende Woche bin ich Mannfrau und übernächste Woche Einhorn und alle müssen mich so akzeptieren' weil damit wird transsexuellen Betroffenen ja eher ein Bärendienst erwiesen. Das ändert aber ja auch nichts an Transsexualität/Transidentität AN SICH, ...
Ui, hör ich da etwa unschöne Töne in Richtung alle trans*gender außer transsexuelle? Wink2

(29.06.2020, 08:08)chipsi schrieb: ... und ich finde es ist der Gesellschaft durchaus zumutbar genau das zu unterscheiden, das funktioniert ja in anderen Bereichen auch.
...
Soviel Unterscheidungsfähigkeit sollte ja jedem halbwegs aufgeklärtem und intelligenten Menschen zumutbar sein, es sein denn man will halt einfach nicht Transfrauen als Frauen anerkennen, was natürlich auch eine Meinung ist, ich mein man kann ja allen möglichen Minderheiten die Anerkennung absprechen und sie da und dort irgendwo ausschließen, auch dafür gibt es ja eindeutige Begriffe.
Naja, einfacher machts der große Topf "trans*gender (& Co)" nicht wirklich, tun sich ja selbst Betroffene schon relativ schwer...

(29.06.2020, 08:08)chipsi schrieb: ... Wenn sich JK Rowling einerseits darüber aufregt, dass man möglicherweise in Schottland von jetzt auf gleich sein Geschlecht wechseln kann, ist das die eine Sache. Aber andererseits dann gleich ALLEN Betroffenen, also auch TS/TS-Personen mehr oder weniger zu unterstellen sie wären eine Gefahr für 'echte' Frauen und sie deswegen nicht mehr aufs Damenklo zu lassen, die andere.
Das tat sie doch gar nicht; In ihrer letzten Äußerung vom 10.06. - https://www.jkrowling.com/opinions/j-k-r...er-issues/ (Google-Übersetzung), ein Auszug:
Zitat:Ich glaube, dass die Mehrheit der transidentifizierten Personen nicht nur keine Bedrohung für andere darstellt, sondern aus allen von mir genannten Gründen verwundbar ist. Trans-Menschen brauchen und verdienen Schutz. Wie Frauen werden sie höchstwahrscheinlich von Sexualpartnern getötet. Besonders gefährdet sind Transfrauen, die in der Sexindustrie arbeiten, insbesondere Transfrauen mit Hautfarbe. Wie jeder andere Überlebende von häuslicher Gewalt und sexuellen Übergriffen, den ich kenne, fühle ich nichts als Empathie und Solidarität mit Transfrauen, die von Männern missbraucht wurden.
Ich möchte, dass Transfrauen in Sicherheit sind. Gleichzeitig möchte ich nicht, dass geborene Mädchen und Frauen weniger sicher sind. Wenn Sie die Türen von Badezimmern und Umkleidekabinen für einen Mann öffnen, der glaubt oder sich als Frau fühlt - und wie ich bereits sagte, können jetzt Zertifikate zur Bestätigung des Geschlechts ausgestellt werden, ohne dass eine Operation oder Hormone erforderlich sind -, dann öffnen Sie die Tür an alle Männer, die hineinkommen wollen. Das ist die einfache Wahrheit.
- klingt nicht politisch korrekt, allerdings ebenso wenig nach TERF wie bisher oft unterstellt; Dieses Essay ist wohl auch jenes, auf welches sich Shaaba und Jamie in ihrem Video - zuvor von tici verlinkt (Danke dafür!) - beziehen; Die klingen auch gar nicht so aufgeregt wie viele andere - denn cisphobisches (zB diese/r "Scheißhaufen") wird wohl tatsächlich eher das Gegenteil erreichen, gesellschaftlich gesehen...

Wenn nun mindestens eine 3. Toilette trans*gender*seits oft gewünscht/gefordert wird, so ist doch jene/r Wunsch/Forderung für den einen oder anderen speziellen/geschützen Raum für bestimmte traumatisierte Leute genauso legitim, triggern lassen sollte sich niemand müssen...
[Bild: avatar_202.jpg] „NATSUME! NATSUMEe! NATSUMEee!“ — Nyanko-Sensei en.wikipedia.org/wiki/Natsume%27s_Book_of_Friends
Zitat

RE: Debatte über Transmenschen: Rowlings simpler Reflex
Beitrag #24
(29.06.2020, 12:48)Bonita schrieb:
(29.06.2020, 08:08)chipsi schrieb: ... Man muss halt unterscheiden ob jetzt jemand sagt 'Heute bin ich Mann, kommende Woche bin ich Mannfrau und übernächste Woche Einhorn und alle müssen mich so akzeptieren' weil damit wird transsexuellen Betroffenen ja eher ein Bärendienst erwiesen. Das ändert aber ja auch nichts an Transsexualität/Transidentität AN SICH, ...
Ui, hör ich da etwa unschöne Töne in Richtung alle trans*gender außer transsexuelle? Wink2 
Du hörst das raus was du raushören willst, das ist dir auch unbenommen. Das muss gar nicht zwingend etwas damit zu tun haben was ich geschrieben habe und noch weniger mit dem was ich gemeint habe und auch klar ersichtlich ist. 
(29.06.2020, 12:48)Bonita schrieb:
(29.06.2020, 08:08)chipsi schrieb: ... Wenn sich JK Rowling einerseits darüber aufregt, dass man möglicherweise in Schottland von jetzt auf gleich sein Geschlecht wechseln kann, ist das die eine Sache. Aber andererseits dann gleich ALLEN Betroffenen, also auch TS/TS-Personen mehr oder weniger zu unterstellen sie wären eine Gefahr für 'echte' Frauen und sie deswegen nicht mehr aufs Damenklo zu lassen, die andere.
 

Das tat sie doch gar nicht; In ihrer letzten Äußerung vom 10.06. - https://www.jkrowling.com/opinions/j-k-r...er-issues/ (Google-Übersetzung), ein Auszug:
Zitat:Ich glaube, dass die Mehrheit der transidentifizierten Personen nicht nur keine Bedrohung für andere darstellt, sondern aus allen von mir genannten Gründen verwundbar ist. Trans-Menschen brauchen und verdienen Schutz. Wie Frauen werden sie höchstwahrscheinlich von Sexualpartnern getötet. Besonders gefährdet sind Transfrauen, die in der Sexindustrie arbeiten, insbesondere Transfrauen mit Hautfarbe. Wie jeder andere Überlebende von häuslicher Gewalt und sexuellen Übergriffen, den ich kenne, fühle ich nichts als Empathie und Solidarität mit Transfrauen, die von Männern missbraucht wurden.
Ich möchte, dass Transfrauen in Sicherheit sind. Gleichzeitig möchte ich nicht, dass geborene Mädchen und Frauen weniger sicher sind. Wenn Sie die Türen von Badezimmern und Umkleidekabinen für einen Mann öffnen, der glaubt oder sich als Frau fühlt - und wie ich bereits sagte, können jetzt Zertifikate zur Bestätigung des Geschlechts ausgestellt werden, ohne dass eine Operation oder Hormone erforderlich sind -, dann öffnen Sie die Tür an alle Männer, die hineinkommen wollen. Das ist die einfache Wahrheit.
- klingt nicht politisch korrekt, allerdings ebenso wenig nach TERF wie bisher oft unterstellt; Dieses Essay ist wohl auch jenes, auf welches sich Shaaba und Jamie in ihrem Video - zuvor von tici verlinkt (Danke dafür!) - beziehen; Die klingen auch gar nicht so aufgeregt wie viele andere - denn cisphobisches (zB diese/r "Scheißhaufen") wird wohl tatsächlich eher das Gegenteil erreichen, gesellschaftlich gesehen...
 
Ich hab mich auch auf dieses Essay bezogen, und darin fehlt ja die klare Aussage ob jetzt Transfrauen mit Hormonen oder Operationen aufs Damenklo dürfen oder nicht. Sie meint nur, dass diejenigen ganz ohne Hormone und Operationen nicht hindürfen. Die Frage wäre dann halt auch welche Operationen konkret Voraussetzung sein sollen um in geschützte Bereiche für Frauen zu dürfen. Der OP-Zwang ist ja bekanntlich in Ö für die Personenstandsänderung schon lange gefallen, und rechtlich gesehen darf man dann auch aufs Damenklo wenn ohne GaOP, in Ö zumindest Dann schreibt sie darüber dass Transfrauen auch beschützt werden müssen aber klare Akzeptanz und Annerkennug als Frauen will sie ihnen halt auch nicht zukommen lassen.

(29.06.2020, 12:48)Bonita schrieb: Wenn nun mindestens eine 3. Toilette trans*gender*seits oft gewünscht/gefordert wird, so ist doch jene/r Wunsch/Forderung für den einen oder anderen speziellen/geschützen Raum für bestimmte traumatisierte Leute genauso legitim, triggern lassen sollte sich niemand müssen...
Wenn man Transfrauen als Frauen sowohl rechtlich als auch gesellschaftlich akzeptiert, brauchen sie auch keine 3. Toilette. Wenn du, liebe Bonita, das für dich oder andere Transgender gerne so haben möchtest ist dagegen natürlich nichts einzuwenden.
[Bild: bild1.jpg]  IF AT FIRST YOU DON'T SUCCEED, FIX YOUR Ponytail AND TRY AGAIN.[Bild: bild0.jpg]
Zitat

RE: Debatte über Transmenschen: Rowlings simpler Reflex
Beitrag #25
(29.06.2020, 16:25)chipsi schrieb: Du hörst das raus was du raushören willst, das ist dir auch unbenommen. Das muss gar nicht zwingend etwas damit zu tun haben was ich geschrieben habe und noch weniger mit dem was ich gemeint habe und auch klar ersichtlich ist. 
Das war nicht ganz ernst gemeint, hätt ich ev besser dazu schreiben können - aber interessant, wie Du darauf reagierst Wink2

(29.06.2020, 16:25)chipsi schrieb: Ich hab mich auch auf dieses Essay bezogen, und darin fehlt ja die klare Aussage ob jetzt Transfrauen mit Hormonen oder Operationen aufs Damenklo dürfen oder nicht. Sie meint nur, dass diejenigen ganz ohne Hormone und Operationen nicht hindürfen. Die Frage wäre dann halt auch welche Operationen konkret Voraussetzung sein sollen um in geschützte Bereiche für Frauen zu dürfen. Der OP-Zwang ist ja bekanntlich in Ö für die Personenstandsänderung schon lange gefallen, und rechtlich gesehen darf man dann auch aufs Damenklo wenn ohne GaOP, in Ö zumindest Dann schreibt sie darüber dass Transfrauen auch beschützt werden müssen aber klare Akzeptanz und Annerkennug als Frauen will sie ihnen halt auch nicht zukommen lassen.

Wenn man Transfrauen als Frauen sowohl rechtlich als auch gesellschaftlich akzeptiert, brauchen sie auch keine 3. Toilette. Wenn du, liebe Bonita, das für dich oder andere Transgender gerne so haben möchtest ist dagegen natürlich nichts einzuwenden.
Eh, da käm ja auch wieder das ungerechte "Spiel" des Passing(privileg)s zum Tragen - weil, es geht da um Intim-Räume für von Personen männlichen Aussehens traumatisierte Frauen und Kinder, nicht um öffentliche Toiletten; Du selbst hast ja zB gemeint, Du würdest ohne GAOP in quasi vorauseilender Rücksichtnahme nicht in zB Gemeinschafts-Duschräume etc pp gehen;

Was soll aber die ebenso von männlichen Personen traumatisierte trans Frau, die selbst (leider bzw noch) mit männlichen Attributen leben muss - und da ist wohl primär noch nicht mal so das Geschlechtsteil gemeint - tun, wenn die gemeinsam mit anderen auf dieselbe Art und Weise traumatisierten Frauen bzw Kindern in solchen Schutz-Einrichtungen untergebracht wäre? Sich nicht mehr aus ihrem Zimmer trauen? Kanns ja wohl auch nicht sein...

Ps: Das Beispiel mit der 3. Toilette kommt ja von der ach so solidarischen LGBTIQ+-Bewegung, wo sich transsexuelle - zumindest solche wie Du und ich - wohl gar nicht so sehr dazu zählen; Nachtrag: Wobei ich für solche 3. bzw neutralen Toiletten bin, weil es eben viele trans*gender+ gibt, die das auch für sich wollen oder brauchen, unabhängig von transsexuellen, welche die eine oder andere Passing-Sorge haben, also die es nicht so leicht (wzB Du und ich) haben...
[Bild: avatar_202.jpg] „NATSUME! NATSUMEe! NATSUMEee!“ — Nyanko-Sensei en.wikipedia.org/wiki/Natsume%27s_Book_of_Friends
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