Warnende Stimmen postoperativer MzF
RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #141
Habe wieder zufällig nach langer Zeit hier reingeschaut.
Bei jeder ist es Anders jeder Mensch fühlt anders,was für die einen wichtig ist,ist für mich Nebensache.
Ja ich hatte einen Eigenen Weg
24Monate vom Outing bis zur GaOp.
Die Op ist jetzt auch schon einige Zeit her,es war gleich nach Ostern im Vorigem Jahr.
War wunderbar,fühlte mich neu geboren.
Dachte immer ich bin 100% Lesbisch
habe mich in diesem Punkt geirrt.
Viele Pleiten mit Frauen heute bin ich mit einem Mann zusammen,haben uns ein Haus im Waldviertel gemietet.
Nächstes Jahr zu Pingsten gibts eine Hochzeit,meine Traumhochzeit auf einem Schiff
Auch Orgasmen habe ich die letzten Monate schon gehabt
Herz was willst Du mehr.
Habe seit der Op neuen Lebensmut,mache Dinge welche ich zuvor nie machte gar nicht darann dachte.
Betreibe Sport,laufe Bergmarathon,Geh Klettern.
Gross Geländeläufe ect.
Habe ein Selbstbewustsein,bring Leistungen,die nur ich,die Frau schaffe ,mein altes Ich hätte versagt
Bin reif in Jahren,doch mit der Op habe ich begonnen so richtig und bewust zu leben,mein Leben hat neu begonnen
Nicht alles,doch einiges ist in meinem Buch zu lesen,war ja ach schon im Frühling fertig,
doch seit dem hat sich einiges getan.
Doch eines sagte ich immer,werd´s auch immer sagen.
Es ist eine 100%tige Sicherheit nötig es dürfen keine Zweifel vorhanden sein,geht Frau den Weg bis zur Op
Ist nur der Funke einer Unsicherheit vorhanden,überlegt es Euch

Thank God J' m a Woman
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #142
(16.11.2014, 23:08)wildehilde schrieb: ... Doch eines sagte ich immer, werd´s auch immer sagen. Es ist eine 100%tige Sicherheit nötig es dürfen keine Zweifel vorhanden sein, geht Frau den Weg bis zur Op.

Das, liebe Hilde, ist doch nicht ganz realistisch?!
Es gibt keine 100%ige Sicherheit vor dem Schritt zur gaOP.
Es gibt keine Garantie, dass danach nicht doch etwas mal
anders wird im Denken, Wünschen und Fühlen.

Das Leben besteht nun mal aus Ent~Scheidungen, Ent~Täuschungen und immer wieder neuen Wegen, um zu wachsen und mit dem Leben dazuzulernen. Die Forderung nach einer "100%igen Sicherheit" klingt ja auch wirklich gut und sinnvoll. Letztlich macht man sich aber mit dieser vermeintlichen Gewissheit doch nur selber Mut für diesen großen Schritt zur Veränderung. Und den Therapeuten und Psychiatern schenkt man damit die rechtliche Absicherung vor Klagen im Nachhinein.

Ein praktisches Beispiel für subjektiv wahrgenommene Überzeugungen gibst du ja hier auch in deinem Text an ...
(16.11.2014, 23:08)wildehilde schrieb: ... Dachte immer ich bin 100% Lesbisch ...

Also liebe präOP's ... bevor ihr in euren neuen Lebensabschnitt geht schaut zumindest mal nach, was MS WORD 2007 im Thesaurus zum Thema Abschnitt so alles sagt ... Big GrinBig GrinBig Grin
[Bild: UnWort.jpg]
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #143
Liebe Ida,
doch, es gibt bei einigen - also selbstverständlich nicht allen - TransSexuellen bzw TransIdenten Menschen eine

(17.11.2014, 10:24)dieIDA schrieb: ... Es gibt keine 100%ige Sicherheit vor dem Schritt zur gaOP.

100 %ige Sicherheit, diese GaOP zu wollen bzw zu benötigen; Dass es gleichzeitig aber natürlich auch

(17.11.2014, 10:24)dieIDA schrieb: Es gibt keine Garantie, dass danach ...

keine 100 %ige Garantie gibt - eh für nix im Leben - steht ebenso fest.

Nur vergessen letzteres leider oft (nicht nur) jene, die sich zuvor entsprechend sicher waren, so eine GaOP zu wollen bzw zu benötigen; Denn das

(16.11.2014, 23:08)wildehilde schrieb: ... Ist nur der Funke einer Unsicherheit vorhanden,überlegt es Euch

muss immer wieder jedem dringlichst ans Heart gelegt werden!
[Bild: avatar_202.jpg] „NATSUME! NATSUMEe! NATSUMEee!“ — Nyanko-Sensei en.wikipedia.org/wiki/Natsume%27s_Book_of_Friends
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #144
Liebe Ida.
Möchte hier keine Depatte anheizen,doch zumindest für mich,wars sicher,dass ich mir 100%sicher war,diesen Schritt zu
machen
Jede ist für sich selbst verantwortlich,verantwortlich für jede Endscheidung.
Psychoterapie wird vorgeschrieben,doch ob ich den Weg gehe oder nicht,bleibt in meiner Verantwortung.
Sicherlich,die Wege sind verschieden.
Fürs Leben für die Wege gibts keine Garantie,dies ist garantiert sicher.
Doch habe ich Einen Weg eingeschlagen,habe ich die Verantwortung,kann diese auf Niemanden abschieben,
auch nicht auf einen Psychiater.
Ich für mich,hatte vor der Op keine zweifel,es war für mich der richtige Weg.

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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #145
(17.11.2014, 21:23)wildehilde schrieb: ... Ich für mich, hatte vor der Op keine Zweifel, es war für mich der richtige Weg.

Ganz genau. Auch ICH für mich, hatte vor der gaOP keine Zweifel.

Ich hatte nur zu wenig Ahnung und Aufklärung darüber, welche Konsequenzen und Anforderungen es für die lebenslange(!) Zeit danach darstellt. Welche Verluste es mit sich bringen kann (ständige Schmerzen beim Hinsetzen, Schmerzen beim Reinigen, Verlust der Libido). Abgesehen mal vom Risiko, dass Dr. Angel - vielleicht aus Zeitdruck - statt einer zugesagten 7-8 cm Neo-Vagina nur eine 3-4 cm lange horizontale(!) Hauttasche am Beckenboden formt.

Vielleicht hätte ich mit diesen möglich realistischen Fakten doch noch nach einer anderen Lösung für eine (körperliche) Versöhnung mit meinem angeborenen Geschlechtsteil gesucht.
Huh
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #146
Dann könntest aber nicht im Bikini am Strand rumliegen Smile ...

LG
Um die Welt in einem Sandkorn zu sehn,
und den Himmel in einer wilden Blume,
halte die Unendlichkeit in deiner Hand
und die Stunde rückt in die Ewigkeit.

-= VERITAS VINCIT =-
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #147
(17.11.2014, 22:52)dieIDA schrieb: ... Auch ICH für mich, hatte vor der gaOP keine Zweifel.

Ich hatte nur zu wenig Ahnung und Aufklärung darüber, ...

Wäre interessant, ob Du dann keine OP (bzw doch eine im Ausland) machen hättest lassen, auch wenn Du das Alles vorher gewusst hättest - es gibt schließlich nicht nur negative Fälle... *DasLiebeWasWäreWenn...*

Ps: Seit ein paar Jahren kann man sich über diese Problematik/en sehr wohl selbst informieren und ist nicht nur auf rare Aussagen der Chirurgen angewiesen?! Vor 20 Jahren war das noch nicht möglich...
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #148
Kann sein,dass ich zu den Wenigen zähle,die keine Probleme hatten.
Hatte auch keine Schmerzen nach der Op Dienstags Op Sonntag zu Hause Montag schon mit eigenem Auto auf Achse.
Vieleicht wars eins,hatte vorher mit meiner besten Freundin Sie ist Energetikerin und Schamanin
mich indensiv darauf vorbereitet.
Ich war mit mir meinem alten Ich im Einklang.
Hatte mich beim Mann fürs Leben bedankt,Ihm gedankt dass Er der Frau keine
Schwirigkeiten macht.
Vieleicht halten mich manche für verückt,doch das Leben auf der geistigen Ebene aufzuarbeiten war das Wichtigste für mich
vor der Op.
Doch wie gesagt Jede hat einen anderen Weg.
Das es Sexuell auch wunderbar funktioniert habe ich die letzten Monate erfahren.
Eine Kleinigkeit,kann auch aktiv Laufsport machen,da reicht eine Personenstandsenderung alleine nicht.
Da gibts Internationale Vorschriften,um in die Frauenwertung zu kommen.
Ich lebe die Frau,ich bin eine Frau ich bin Glücklich dabei.

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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #149
(18.11.2014, 09:55)Bonita schrieb: [hier gekürzt] Ps: Seit ein paar Jahren kann man sich über diese Problematik/en sehr wohl selbst informieren und ist nicht nur auf rare Aussagen der Chirurgen angewiesen?! Vor 20 Jahren war das noch nicht möglich...

Darf ich bei dieser Gelegenheit, auch wenn ich hier kurz o-t werden muss, darauf hinweisen, dass es gleich nebenan in diesem Forum durchaus offene Fragen genau dieser Art gibt: TID: 2412

Ich will damit das Thema hier nicht in seiner Wichtigkeit heruntersetzen. Aber ich halte es für enorm wichtig, Menschen, für die all diese Probleme Realität und nicht Rückblick sind, mit Informationen zu helfen. Ich kann es nicht, aber es muss doch hier jemanden geben, der etwas weiß? Huh

Antworten bitte im Thema TID: 2412 schreiben!
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #150
(17.11.2014, 22:52)dieIDA schrieb:
(17.11.2014, 21:23)wildehilde schrieb: ... Ich für mich, hatte vor der Op keine Zweifel, es war für mich der richtige Weg.

Ganz genau. Auch ICH für mich, hatte vor der gaOP keine Zweifel.

Ich hatte nur zu wenig Ahnung und Aufklärung darüber, welche Konsequenzen und Anforderungen es für die lebenslange(!) Zeit danach darstellt. Welche Verluste es mit sich bringen kann (ständige Schmerzen beim Hinsetzen, Schmerzen beim Reinigen, Verlust der Libido). Abgesehen mal vom Risiko, dass Dr. Angel - vielleicht aus Zeitdruck - statt einer zugesagten 7-8 cm Neo-Vagina nur eine 3-4 cm lange horizontale(!) Hauttasche am Beckenboden formt.

Vielleicht hätte ich mit diesen möglich realistischen Fakten doch noch nach einer anderen Lösung für eine (körperliche) Versöhnung mit meinem angeborenen Geschlechtsteil gesucht.
Huh


*Daumenhoch*

männl. Genitalien kann man / "sollte" man erhalten .... die stören nicht.

alles andere kann man nahezu perfekt erreichen ...

das wichtigste ist die AUSSTRAHLUNG

so wird man "einsortiert"

wenn die Optik dann noch feminin ist... hat man es schon fast geschafft... wenn dann noch die Sexualmerkmale statt maskulin feminin sind ((Teil)-HRT, ggf FFS oder Teilkorrekturen)... war es das ;-)
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben." - George Bernard Shaw
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