Beitrag #34
14.03.2017, 22:31
Boston/Patriots Day (USA 2016, IMDB-Link)
Gesehen in deutscher Synchronfassung
Ich musste überredet werden, da mich das Thema des Films (die Bombenanschläge 2013 auf den Marathonlauf in Boston, Massachusetts) eigentlich überhaupt nicht interessiert hat.
Regisseur Peter Berg (auch Co-Autor des Drehbuchs) hat jedenfalls einen professionellen und 133 Minuten spannenden Film abgeliefert. Ganz am Schluss kommt er um ein paar leicht klebrige, "patriotische" Gesten und Einstellungen nicht herum, im Großen und Ganzen zeichnet er aber ein realistisches Bild von der Jagd der Polizei auf die beiden Attentäter. Die beiden unsympathischen, zwischen den geistigen Polen Größenwahn und Inkompetenz pendelnden Attentäter-Brüder, werden im hysterischen Post-9/11-Amerika durch eine im Grunde banale Tat zu Staatsfeinden (der jüngere, überlebende der beiden wartet heute noch auf die Entscheidung Hinrichtung oder lebenslange Haft).
Für die, die gepflegtem Mainstream-Kino etwas abgewinnen können.
Gesehen in deutscher Synchronfassung
Ich musste überredet werden, da mich das Thema des Films (die Bombenanschläge 2013 auf den Marathonlauf in Boston, Massachusetts) eigentlich überhaupt nicht interessiert hat.
Regisseur Peter Berg (auch Co-Autor des Drehbuchs) hat jedenfalls einen professionellen und 133 Minuten spannenden Film abgeliefert. Ganz am Schluss kommt er um ein paar leicht klebrige, "patriotische" Gesten und Einstellungen nicht herum, im Großen und Ganzen zeichnet er aber ein realistisches Bild von der Jagd der Polizei auf die beiden Attentäter. Die beiden unsympathischen, zwischen den geistigen Polen Größenwahn und Inkompetenz pendelnden Attentäter-Brüder, werden im hysterischen Post-9/11-Amerika durch eine im Grunde banale Tat zu Staatsfeinden (der jüngere, überlebende der beiden wartet heute noch auf die Entscheidung Hinrichtung oder lebenslange Haft).
Für die, die gepflegtem Mainstream-Kino etwas abgewinnen können.
- Sag' Du mir, in welche Schublade ich passe!
-
