an die wenigen Kärntner
an die wenigen Kärntner
Beitrag #1
hi,

hab ne Frage,

gehn ein paar von euch ab und an mal in die OASE in Klgf.??

RE: an die wenigen Kärntner
Beitrag #2
(17.02.2013, 15:56)tv danielle schrieb: hi,

hab ne Frage,

gehn ein paar von euch ab und an mal in die OASE in Klgf.??

Also in solche Etablissements gehe ich ganz sicher nicht. Ich glaube auch nicht, dass es in Kärnten gar so wenig Transgender gibt, nur outen will sich bei den Verhältnissen hier halt wohl keine/r.

Der Grund warum Du diese Frage stellst würde mich aber schon interessieren, weil Treffpunkte für unsereins eher Szene Lokale sind und davon gibts schon so 3 bis 4 in Klagenfurt. Ich war aber auch in diesen Lokalen noch nicht, weil ich selten in die Stadt gehe außer zum arbeiten oder shoppen.
Don't dream it, be it.

RE: an die wenigen Kärntner
Beitrag #3
Rosi, ich kenn die Oase am Südring eher durch einen Zufall von Innen. Ein Bekannter betreibt die Autoverwertung nebenan, und so hat es sich vor ein paar Jahren ergeben da auf ein Bier reinzuschaun. Ich bin nicht der Mensch, der für Sex bezahlt. Sex habe ich mit Menschen die ich mag und denen ich einigermaßen vertraue. Von daher fällt der Quickie am Autobahnparkplatz genauso flach wie ein Ausflug in die Oase oder ins Villacher Labyrinth.

Den Denkansatz aus dem 'wie lebt ihr es aus'-Thread mit 'vielleicht doch schwul' hat vielleicht doch was für sich. Und das aktuelle Posting zeigt eine deutliche Tendenz des Interesses in Richtung Sex.
Die schwierigste Turnübung ist der Sprung über den eigenen Schatten...
(Dieter Chmelar, Backstage nach den BigBrotherAwards 2012)

RE: an die wenigen Kärntner
Beitrag #4
war ja nur ne frage weil es auf der hp von denen steht transen usw...

RE: an die wenigen Kärntner
Beitrag #5
(18.02.2013, 03:57)Roswitha schrieb: Also in solche Etablissements gehe ich ganz sicher nicht. Ich glaube auch nicht, dass es in Kärnten gar so wenig Transgender gibt, nur outen will sich bei den Verhältnissen hier halt wohl keine/r.

Der Grund warum Du diese Frage stellst würde mich aber schon interessieren, weil Treffpunkte für unsereins eher Szene Lokale sind und davon gibts schon so 3 bis 4 in Klagenfurt. [hier gekürzt]

Ach, "die Verhältnisse"....ich behaupte mal, da wird ein bisserl übertrieben! Auch in Kärnten lauert sicher kein transphober Schläger- und Stänkertrupp hinter jeder Ecke!

Ich behaupte: Ich kann mich als Tanja in Klagenfurt oder Villach problemlos an einem Frühlings- oder Sommer-Sonntagnachmittag in jedes von Non-Queers frequentierte Innenstadtcafé setzen. So wie in Salzburg oder in Baden.

Sicher, neugierig schauen tun die Leute schon ab und zu, wenn man über kein perfektes Passing verfügt. Damit muss man rechnen. Ich glaube, das Problem liegt für Transmenschen vor einem Coming-out, insbesondere für Tivis, eher in der Sorge, im sozialen Biotop einer kleineren Stadt wiedererkannt zu werden, nicht wahr?

Sei es, wie es sei, den Beweis trete ich auf Wunsch gerne an, wenn noch jemand mitkommen möchte! Dafür leiste ich mir auch die ÖBB-Fahrkarte in eine der genannten Städte.
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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RE: an die wenigen Kärntner
Beitrag #6
(18.02.2013, 13:35)Mike-Tanja schrieb: Ich glaube, das Problem liegt für Transmenschen vor einem Coming-out, insbesondere für Tivis, eher in der Sorge, im sozialen Biotop einer kleineren Stadt wiedererkannt zu werden, nicht wahr?

Und da glaubst du absolut richtig, zumindest wenns nach mir ginge. Deshalb (nicht nur aber ssowohl auch) bin ich auch nach Wien geflüchtet. Aber so schlimm wie Roswitha das darstellt ist es überhaupt nicht, WENN das Passing stimmt. Da muss sich Frau schon mehr mühe geben als in Wien wo jeder mit einem "i don't give a shit" vorbeigeht und es wirklich selten mal komische Blicke gibt. Sind ja auch schon alles gewohnt, da laufen ja Menschen rum das hat man im Leben noch nicht gesehen.

Wie auch immer, ich war mal auf einem freien Tag in den City Arkaden. Da war alles voll, die Menshcen klebten förmlich aneinander. Umso erstaunter war ich, dass die Leute genauso reagiert haben, wie in WIen. Niemand hat irgendwie blöd geglotzt oder so.

Ich sags mal so, Passing ist wirklich sehr wichtig. Wer das als zu oberflächlich empfindet, muss eben mit den Reaktionen rechnen.

RE: an die wenigen Kärntner
Beitrag #7
(18.02.2013, 13:35)Mike-Tanja schrieb:
(18.02.2013, 03:57)Roswitha schrieb: Also in solche Etablissements gehe ich ganz sicher nicht. Ich glaube auch nicht, dass es in Kärnten gar so wenig Transgender gibt, nur outen will sich bei den Verhältnissen hier halt wohl keine/r.

Der Grund warum Du diese Frage stellst würde mich aber schon interessieren, weil Treffpunkte für unsereins eher Szene Lokale sind und davon gibts schon so 3 bis 4 in Klagenfurt. [hier gekürzt]

Ach, "die Verhältnisse"....ich behaupte mal, da wird ein bisserl übertrieben! Auch in Kärnten lauert sicher kein transphober Schläger- und Stänkertrupp hinter jeder Ecke!

Ich behaupte: Ich kann mich als Tanja in Klagenfurt oder Villach problemlos an einem Frühlings- oder Sommer-Sonntagnachmittag in jedes von Non-Queers frequentierte Innenstadtcafé setzen. So wie in Salzburg oder in Baden.

Sicher, neugierig schauen tun die Leute schon ab und zu, wenn man über kein perfektes Passing verfügt. Damit muss man rechnen. Ich glaube, das Problem liegt für Transmenschen vor einem Coming-out, insbesondere für Tivis, eher in der Sorge, im sozialen Biotop einer kleineren Stadt wiedererkannt zu werden, nicht wahr?

Sei es, wie es sei, den Beweis trete ich auf Wunsch gerne an, wenn noch jemand mitkommen möchte! Dafür leiste ich mir auch die ÖBB-Fahrkarte in eine der genannten Städte.

Die Bevölkerung in Kärnten ist sicher nicht anders als die in allen anderen Bundesländern. Ich kenne hier sehr viele Leute, auch am Land, die total tolerant sind. Was ich eher meinte sind die politischen Verhältnisse, da ist an Toleranz eher weniger zu erwarten. Leider hängt da für viele auch der Job usw. dran. (Bei mir gottseidank nicht)
Und ja Tanja, natürlich hast Du recht, es liegt am Biotop. Jetzt gehe noch einen Schritt weiter von einer kleineren Stadt zu einem Dorf, da kann es mitunter für Transgender uncool werden, niemand wird gern geschnitten wenn jeder jeden kennt.
Ich bewundere Deine Selbstsicherheit, ich selber muss das Rausgehen halt noch üben. (arbeite dran)
Don't dream it, be it.

RE: an die wenigen Kärntner
Beitrag #8
Eigentlich kommt es immer drauf an, wie man sich gibt. Ich wohne in einem Provinzkaff und hatte noch nie Probleme. Wenn mich jemand dumm anguckt lächel ich einfach nur. Wenn mich jemand fragt, ob ich ein Mann oder eine Frau bin, dann antworte ganz entgeistert, daß ich natürlich eine Frau bin.
Selbstsicherheit kommt eben nur durch Erleben, ich auch keinerlei Ängste mehr auf Leute zu zu gehen, die mich vor als Mann kannten.
Zu viel Wahrheit wird nicht erkannt; Zu viel Tod am Wegesrand.
Erst auf den zweiten Blick; Erkennst du was dahinter steckt.
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RE: an die wenigen Kärntner
Beitrag #9
wenn schon Sex mit Bezahlung dann auf alle Fälle die richtige "OASEX" beim ehemaligen Gasthof Schreier in der St.Ruprechterstrasse nähe Bhf. Gepflegtes Haus hübsche Mädchen - wenn eine von uns Frauen bevorzugt. Männer gehen sowiso dort hin ggg!TongueConfused



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