Kostenübernahme einer GaOP im Ausland durch die SVA?
RE: Kostenübernahme einer GaOP im Ausland durch die SVA?
Beitrag #11
(24.05.2013, 13:32)iris_evenstar schrieb: Hmm, aber das mit der ausländischen medizinischen Kapazität klingt prinzipiell nach einer guten Idee. Fragt sich nur, wer hierfür in Frage kommt

Dr. Schaff? Big Grin
Zitat

RE: Kostenübernahme einer GaOP im Ausland durch die SVA?
Beitrag #12
Haha, der war gut!
*** Bitte keine Anfragen mehr bezüglich OP-Bilder von Dr. Schaff. Ich versende diese schon lange nicht mehr. Vielen Dank! ***
Zitat

RE: Kostenübernahme einer GaOP im Ausland durch die SVA?
Beitrag #13
versteh nicht was daran so witzig sein soll!

Ich war gestern bei einen 8h Vortrag (in Wien) beim Dr. Schaff (ein sehr sympatischer und witziger Mann =) bei dem leg ich mich gern unters messer) und er steht voll dahinter das eine Kostenübernahme in Österreich bewilligt für eine OP im Ausland.

Es wird ihm auch ein leichtes sein, die Vorteile seiner Technik hervorzuheben und gut zu argumentieren.

Ich weiß seit gestern. Das ich sehr gerne vom Dr. Schaff operiert werden möchte und selbst wenn ich 2-3 Jahre warten müsste (angaben von ihm für fzm OPs). Weil wie er sich überlegt hat, wo die problematiken liegen der peniblen inversion und diese wirklich gut gelöst hat (hat uns das an dem Tag alles im Detail erklärt)
"wer vl. etwas mehr erfahren will kann mir eine PM schicken und kann euch meine notizen zukommen lassen"

Aber genug von dem Herren geschwärmt xD ich wollt noch hinzufügen man könnte auch mit den sehr güntigen Preis argumentieren der bei einem Tagessatz von 675€ liegt (in der Regel liegt man 12 - 14 Tage drin wenn alles gut läuft) das wären 9450€ (hinzu kommt noch das man privat 1900€ zahlt) aber 11000€ für so eine OP o.O garnix

P.s. als vergleich das AKH hat einen Tagessatz von 1000€
Hier könnte eine kreative Signatur stehen  Eyelashes

Zitat

RE: Kostenübernahme einer GaOP im Ausland durch die SVA?
Beitrag #14

Wenn man die Sache nüchtern, ökonomisch, und ohne daraus eine (nationale) Prestigefrage zu machen, betrachtet, würden für ganz Europa Pi x Daumen zwei bis drei auf gaOPs spezialisierte medizinisch-chirurgische Zentren ausreichen, in denen spezialisierte und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft arbeitende Chirurginnen und Chirurgen Transfrauen und Transmänner behandeln. Am besten kombiniert mit dem Fach der allgemeinen plastischen Chirurgie (--> FFS u.ä.).

Der Nachteil wäre wohl, dass keines dieser Zentren in Österreich etabliert wäre.

Es müsste nur sichergestellt werden, dass die nationalen Sozialversicherungssysteme die Kosten dafür fair und gleichmäßig ersetzen. Es wird aber sicher noch einige Jahre dauern und möglicherweise langwierige Gerichtsverfahren erfordern, bis klargestellt ist, welche Ansprüche der/dem Einzelnen auf Grund der eingangs zitierten EU-Richtlinie zukommen.

Ich bin ziemlich sicher, dass die österreichischen Krankenversicherungsträger zunächst einmal sagen werden, das gibt's alles im Inland und das gleich gut und auf Grund von Direktverrechnung kostengünstiger.
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
WWW
Zitat

RE: Kostenübernahme einer GaOP im Ausland durch die SVA?
Beitrag #15
(26.05.2013, 14:29)Mike-Tanja schrieb:
Ich bin ziemlich sicher, dass die österreichischen Krankenversicherungsträger zunächst einmal sagen werden, das gibt's alles im Inland und das gleich gut und auf Grund von Direktverrechung kostengünstiger.
Ich auch und genau dazu sollen die Gutachten da sein.
Zitat

RE: Kostenübernahme einer GaOP im Ausland durch die SVA?
Beitrag #16
(26.05.2013, 13:00)Mar schrieb: versteh nicht was daran so witzig sein soll!

Witzig dran ist, dass der Arzt, der ja die fragliche OP selbst durchführen soll, logischerweise nicht auch gleichzeitig als Gutachter in Frage kommen kann. Ein Gutachter soll ja schließlich unparteiisch sein!

Natürlich kann Dr. Schaff das selbst am besten argumentieren. Hat er ja am Samstag beim Vortrag bewiesen (dort war ich auch!). Die Vorteile seiner Methode und auch die niedrigeren Komplikationsraten sind ja klar dokumentiert. So werde ich auch zunächst mal bei der SVA argumentieren. Ein Problem stellt noch dar, dass die SVA eine Stellungnahme meines behandelnden inländischen Arztes will, warum die OP im Ausland anzuraten wäre. Den habe ich natürlich nicht... Werd's also mal bei meiner Endokrinologin probieren.
*** Bitte keine Anfragen mehr bezüglich OP-Bilder von Dr. Schaff. Ich versende diese schon lange nicht mehr. Vielen Dank! ***
Zitat

RE: Kostenübernahme einer GaOP im Ausland durch die SVA?
Beitrag #17
(26.05.2013, 20:42)iris_evenstar schrieb:
(26.05.2013, 13:00)Mar schrieb: versteh nicht was daran so witzig sein soll!

Witzig dran ist, dass der Arzt, der ja die fragliche OP selbst durchführen soll, logischerweise nicht auch gleichzeitig als Gutachter in Frage kommen kann. Ein Gutachter soll ja schließlich unparteiisch sein!
Was die Versicherung nicht weiß, macht sie nicht heiß. Man sollte natürlich nicht gleich sagen, zu welchem Chirurgen man hinwill. In meinem Falle kommen erst die Gutachten und Argumente für eine Kostenübernahme in Europa bzw. im besten Falle weltweit.
Zitat

RE: Kostenübernahme einer GaOP im Ausland durch die SVA?
Beitrag #18
Das geht wohl so nicht. Beim Ansuchen um Kostenübernahme muss ich ja sofort angeben, wo ich die OP machen lassen will. Ist schon auf dem Formular, das ich bekommen habe, so drauf.
*** Bitte keine Anfragen mehr bezüglich OP-Bilder von Dr. Schaff. Ich versende diese schon lange nicht mehr. Vielen Dank! ***
Zitat

RE: Kostenübernahme einer GaOP im Ausland durch die SVA?
Beitrag #19
(26.05.2013, 23:03)iris_evenstar schrieb: Das geht wohl so nicht. Beim Ansuchen um Kostenübernahme muss ich ja sofort angeben, wo ich die OP machen lassen will. Ist schon auf dem Formular, das ich bekommen habe, so drauf.

Ja bei der SVA. Es geht aber um die GKK.
Denngenau diese übernimmt die Kosten einer Auslands-OP gar nicht
Zitat

RE: Kostenübernahme einer GaOP im Ausland durch die SVA?
Beitrag #20
(27.05.2013, 07:17)Yuna schrieb: Ja bei der SVA. Es geht aber um die GKK.
Denngenau diese übernimmt die Kosten einer Auslands-OP gar nicht

Eigentlich geht es in diesem Thread ja um die SVA, aber trotzdem: Das stimmt nicht. Die Situation bei den GKK ist genau dieselbe! Eine OP im Ausland erfordert eine Bewilligung und wird nur unter der Voraussetzung genehmigt, dass eine solche im Inland nicht möglich ist. Hier ein Auszug von der Webpage der WGKK:

"Wollen Sie eine geplante Behandlung in einem ausländischen Krankenhaus durchführen lassen, weil eine gleichwertige Behandlung in Österreich nicht oder nicht zeitgerecht möglich ist, so setzen Sie sich vor Inanspruchnahme dieser Leistung mit der WGKK Leistungsabteilung – Fachgruppe Leistungserbringung, 1100 Wien, Wienerbergstraße 15–19, in Verbindung.

Die Bewilligung für eine Kostenübernahme eines geplanten Krankenhausaufenthaltes kann nur mit einer medizinischen Stellungnahme der inländischen Behandlungsstelle (z.B. Schwerpunktkrankenhaus in Wien) unter der Voraussetzung gewährt werden, dass diese Behandlung im Inland nicht oder nicht rechtzeitig innerhalb eines medizinisch zumutbaren Zeitraumes durchgeführt werden kann." (http://www.wgkk.at/portal27/portal/wgkkp...&p_tabid=4 )
*** Bitte keine Anfragen mehr bezüglich OP-Bilder von Dr. Schaff. Ich versende diese schon lange nicht mehr. Vielen Dank! ***
Zitat



Gehe zu: