Die gesundheitliche Lage von lesbischen, schwulen, bisexuellen sowie trans- und inte
Die gesundheitliche Lage von lesbischen, schwulen, bisexuellen sowie trans- und inte
Beitrag #1
Pöge K, Dennert G, Koppe U, Güldenring A, Matthigack EB et al. (2020)  
Die gesundheitliche Lage von lesbischen, schwulen, bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen.  
Journal of Health Monitoring 5(S1): 2–30.  
DOI 10.25646/6448

Abstract schrieb:Geschlechter, sexuelle Orientierungen und die damit verbundenen Lebensweisen sind heterogen. Inwieweit Menschen ihr Geschlecht, ihre Sexualität und ihre Lebensform selbstbestimmt und frei leben können, und mit welchen gesellschaftlichen Ressourcen, Teilhabechancen und Diskriminierungen dies verbunden ist, beeinflusst ihre Lebenslagen und damit auch ihre gesundheitliche Situation. Es wurde ein narratives Review zur gesundheitlichen Situation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Personen (LSBTI) durchgeführt und dazu internationale und deutsche Reviews, Metaanalysen und bevölkerungsbezogene Studien herangezogen. Der Beitrag beschreibt schlaglichtartig den Stand der rechtlichen, gesellschaftlichen und medizinischen Anerkennung in Deutschland sowie die gesundheitliche Lage von LSBTI-Personen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland haben sich für homo- und bisexuelle Menschen schrittweise verbessert, während für trans- und intergeschlechtliche Personen aus Sicht vieler Akteur*innen bezüglich sowohl der medizinischen als auch rechtlichen Anerkennung noch große Defizite bestehen und wissenschaftliche Erkenntnisse noch ungenügend Eingang in die medizinische Praxis gefunden haben. Die verfügbaren Daten zur gesundheitlichen Situation von LSBTI-Personen verweisen auf Handlungsbedarfe im Bereich der psychischen Gesundheit und der Gesundheitsversorgung. Die Datenlage ist jedoch sehr lückenhaft und lässt kaum Aussagen über die allgemeine gesundheitliche Lage und über gesundheitliche Ressourcen von LSBTI-Personen zu. Für die konkrete Planung und Umsetzung von Maßnahmen und die differenzierte Beschreibung der Situation in Deutschland bedarf es eines Ausbaus der Datengrundlagen, nicht zuletzt auch in bevölkerungsrepräsentativen Erhebungen.
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RE: Die gesundheitliche Lage von lesbischen, schwulen, bisexuellen sowie trans- und inte
Beitrag #2
Mit dazuzulesen:

Cicero EC, Reisner SL, Merwin EI, Humphreys JC, Silva SG (2020) The health status of transgender and gender nonbinary adults in the United States. PLoS ONE 15(2): e0228765. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0228765

Abstract schrieb:The goal of this exploratory study was to delineate health differences among transgender subpopulations (transgender women/TW, transgender men/TM, gender nonbinary/GNB adults). 2015 Behavioral Risk Factor Surveillance System data were analyzed to compare the health of three groups (TW:N = 369; TM:N = 239; GNB:N = 156). Logistic regression and adjusted odds ratios were used to determine whether health outcomes (fair/poor health, frequent physical and mental unhealthy days, chronic health conditions, and health problems/impairments) are related to group and its interaction with personal characteristics and socioeconomic position. Group was a significant predictor of fair/poor health and frequent mental unhealthy days, revealing significant health differences between the transgender groups. The odds of poor/fair health were approximately 2.5 times higher in TM and GNB adults relative to TW. The odds of frequent mental unhealthy days for TM were approximately 1.5–2 times greater than TW and GNB adults. Among those with health insurance, the odds of fair/poor health for GNB adults was more than 1.5–2 times higher that of TM and TW. Among those without health insurance, TM had over 7 times greater odds of fair/poor health than TW. This study underscores the importance of classifying and examining the health of the transgender population as unique subpopulations, as notable health differences were discovered. TM and GNB adults have significant health concerns, requiring the attention of clinical interventions aimed at promoting health and preventing illness.
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