Welche Chancen haben wir eigentlich bei der Partnersuche?
Welche Chancen haben wir eigentlich bei der Partnersuche?
Beitrag #1
...darüber denke ich in letzter Zeit viel nach. Natürlich hängt das von vielen Faktoren ab und daher ist die Situation für jede Transperson unterschiedlich. Alleine je nach sexueller Orientierung ist die Frage ja schon völlig anders zu beantworten. Generell habe ich aber eher nicht den Eindruck, dass Transsexualität die Anzahl an potentiellen PartnerInnen gerade erhöht...

z.B. bin ich zufällig auf folgendes sehr anschauliche Negativ-Beispiel für androphile Transsexuelle gestoßen - einfach nur zum Lesen, Nachdenken und Senf dazugeben:

http://www.psychotherapiepraxis.at/pt-fo...hp?t=24550

Da verstehe ich schon, dass viele dieser TS das Stealth-Leben anstreben.

Bei einer autogynophilen TS wie mir selbst scheint die Lage noch komplizierter zu sein - eigentlich finde ich ja Frauen um so attraktiver, je "hetero-mäßiger" diese sind. Nur leider, je mehr ich so werde, wie ich mich selbst akzeptieren kann, desto weniger bin ich natürlich für diese attraktiv. Und im lesbischen Bereich sind die Frauen uns gegenüber ja sowieso sehr skeptisch.

Die einzigen, wo ich das Gefühl habe, dass es öfters klappt, sind TV's, denn anscheinend gibt es einen Typ Hetero-Frau, die gezielt nach rollen-switchenden Partnern suchen.
*** Bitte keine Anfragen mehr bezüglich OP-Bilder von Dr. Schaff. Ich versende diese schon lange nicht mehr. Vielen Dank! ***
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RE: Welche Chancen haben wir eigentlich bei der Partnersuche?
Beitrag #2
Ganz einfach:
Bei 100% Passing = 100% Partnersuchchancen.

Stimmt das Passing nicht - bye bye Love 4ever! (ausser ein paar schwanzgesteuerte Idioten, die gern mal aus purer Neugier ein paar "Transen Kunstmuschis ausprobieren wollen", fällt alles andere weg).
Aus diesem Grund ist das Passing und die FFS so IMMENS WICHTIG wenn man leben will, nicht nur beruflich sondern auch im Sinne von Partnerschaft!

Anders sieht die Lage aus mit vielen Subkulturen, wie Gothic, Punk, Cyberpunk und so, also nicht die typische spiessbürgerliche Gesellschaft die noch 500 Jahre lang diskutieren wird wie böse BÖHZE Homosexualität ist (im Sinne von lesbisch bei mir z.B. da ich nach der Angleichung aus Charaktergründen und Intellekt und Warmherzigkeit weiterhin Frauen bevorzugen werde) und wie abnormal und krank es ist, den Körper umzuwandeln LOL.

Man kann bezüglich Liebe nur sagen: Passing, Passing, Passing...
Sieht man aus wie eine Frau, will JEDER einen haben, sei es wie fast alle Männer die nur was für Sex brauchen und/oder ein weibliches Aushängeschild neben dem coolen Auto, oder sei es in gehobeneren Kreisen für romantische charmante Liebesbeziehungen mit Tiefsinn und Gemeinsamkeit.

Sieht man jedoch nicht aus wie eine Frau, sondern eher -achtung Wortwitz- UNPÄSSLICH, und kriegt als maskuliner Typ das Geld für die FFS nicht zusammen -> bye-bye jeder Job und jede Liebe, weil niemand mit einem zu tun haben will, ausser mit viel Scham und mit distanziertem "zu mir gehört das aber nicht!" Gehabe (mit Schwerpunkt auf den Neutrum-Artikel, da man nicht als Frau anerkannt wird ohne Passing und ein "Es" ist.)

Natürlich werden jetzt wieder einige total empört reagieren was für ein Schwachsinn das ist, besonders all jene aus Wien und Berlin die von tausenden Gleichgesinnten umgeben sind wo auch die Transen untereinander Beziehungen eingehen, aber der Rest der Welt der als Transe nicht wie ein schnuckliges Mädel aussieht das einen Kopf kleiner ist als Männer und schächtig und süss aussieht mit 55 Kilo sodass das Passing 100% ist, sollte bitte DRINGEND der Realität ins Auge sehen Wink

Passing, Passing, Passing! Stealth und Passing und Biofrau sein lautet die Devise, statt Transgender-Aushängeschild-Operationstestsubjekt - egal ob im Job oder Liebe.
Warum glaubt ihr BESTEHE ich auf die FFS als UNUMSTÖSSLICHES WICHTIGSTES GRUNDKRITERIUM für die Umwandlung für Passing und Stealth und perfektes süsses Biofrauen-Aussehen, und laufe nicht "einfach so" als Transvestitenfrau herum wie viele andere hm?
DARUM!

Man findet schon einen Mann, vielleicht auch eine Lesbe als Partnerin, wenn der Körper die in der westlichen Kultur gültigen Normen von Weiblichkeit und Beauty erfüllt. Speziell als hübsche Frau der man nicht ansieht dass nicht als Frau geboren wurde, findet man sehr leicht einen Mann - wenn man es KANN die sexuelle Orientierung zu rotieren nach der Umwandlung.
Ansonsten...nun ja - man kann wenigstens länger das freie Singleleben geniessen, und zwar auf Lebenszeit.
Das, ist der Preis für die Umwandlung, darüber sollte sich jede(r) im klaren sein.
Es kostet nicht nur Geld den richtigen Körper zu haben, es kostet keine Partnerschaft auf Lebenszeit falls man einer dieser "männlichen grossgewachsenen bulligen Typen" ist bei dem die Umwandlung nicht so richtig funktioniert optisch.

[Bild: 9ee2c5-1336146420.gif] Kiss
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RE: Welche Chancen haben wir eigentlich bei der Partnersuche?
Beitrag #3
Auf das Posting musste ich mich doch glatt dort reg. und ihm meine Meinung dazu sagen^^
T.S.S Big Grin
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RE: Welche Chancen haben wir eigentlich bei der Partnersuche?
Beitrag #4
Ach Mialein komm schon, lesbische Liebe unter Gothics ist doch sooooo romantisch, die einzig wahre Liebe.
Man kann sich auch auf schwarze-sonne registrieren für Goths
http://www.gothic-singles.de/asnforum/th...forum5.htm
http://www.nachtwelten.de/vB/

Und dieses Bild is so romantisch, da musste ich sogar weinen weil des so schööööön und tiefsinnig ist:
[Bild: 3ab84f-1336403404.jpg]

Und Du bist ohnehin süss und hast keine Probleme mit Gesicht, Körperbau etc, bei Dir wirds sicher keinerlei Probleme mit Partnersuche und Liebe geben.
Auch für viele andere Transen mit Schwerpunkt auf tiefsinnige nonsexuelle Liebe oder auch Metrosexualität und Fetisch und anderes, und mit süssem Gesicht und Körper (wie für mich) gibts liebesmässig nur wenige Probleme.
(ich hoffe Du meintest mit "IHM" nicht -> MICH, weil ich fühl mich mit männlichen Attributen nicht mehr angesprochen Wink und die nächste Laserenthaarung und weiteres, steht schon wieder an.
Aber dennoch wirds noch etwas dauern bis wir Transen 100% gesellschaftlich etabliert sein werden, auch im Sinne von Liebesbeziehungen, sodass auch Transen ohne 100% Passing wirklich exzellente Chancen im Leben haben beruflich und privat.
Wird aber nicht lange dauern, Zeiten und Zeitgeist ändern sich rasend schnell.
[Bild: 9ee2c5-1336146420.gif] Kiss
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RE: Welche Chancen haben wir eigentlich bei der Partnersuche?
Beitrag #5
(07.05.2012, 16:52)Mia schrieb: Auf das Posting musste ich mich doch glatt dort reg. und ihm meine Meinung dazu sagen^^

Recht so! Finde ich super. Smile
*** Bitte keine Anfragen mehr bezüglich OP-Bilder von Dr. Schaff. Ich versende diese schon lange nicht mehr. Vielen Dank! ***
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RE: Welche Chancen haben wir eigentlich bei der Partnersuche?
Beitrag #6
(07.05.2012, 17:24)iris_evenstar schrieb: Recht so! Finde ich super. Smile

Das ist das mindeste was ich tun konnte Smile

Ach ja, weils gerade dazu passt, ich bin weder Goth noch steh ich auf Frauen, ich steh auf Männer, richtige Männer mit Haaren auf der Brust Smile
T.S.S Big Grin
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RE: Welche Chancen haben wir eigentlich bei der Partnersuche?
Beitrag #7
(07.05.2012, 16:12)iris_evenstar schrieb: [hier gekürzt] Die einzigen, wo ich das Gefühl habe, dass es öfters klappt, sind TV's, denn anscheinend gibt es einen Typ Hetero-Frau, die gezielt nach rollen-switchenden Partnern suchen.

Kann ich so aus eigener Erfahrung nicht bestätigen. Obwohl ich selbst ein Paar kenne, bei dem so eine Beziehung funktioniert.

Den Typ gibt es also schon, ich glaube nur nicht, dass diese Frauen regelmäßig eine switchende Tivi für eine feste Beziehung suchen.

Für ein erotisches Abenteuer mag das, vor allem für eine bisexuelle Frau, einen besonderen Kitzel bieten. Frauen finden Transvestiten oft hochinteressant und sehr sympathisch, wegen der Offenheit für ihre Gender-Lebenswelt vor allem, aber für eine Beziehung sucht man ein solides Fundament, und da wirkt das "Switchende" oft eher abschreckend. Man weiß ja oft doch nicht, auf welche Seite es ihn/sie am Ende ziehen wird, ob sie am Ende gar doch TS ist? Undecided Besonders Lebensentwürfe, die Familie, Hausbau und gemeinsames Altwerden umfassen, passen da meist nicht hundertprozentig rein.
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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RE: Welche Chancen haben wir eigentlich bei der Partnersuche?
Beitrag #8
Die Chancen im Leben bestehen auch mit transidentem Hintergrund. Gleichgültig ob beruflich oder privat wie auch sozial. Wichtig denke ich ist mitunter auch, dass man zu sich selbst stehen kann und dies auch tut. Ein Wechsel des Geschlechtseintrages wie dies die Juristik deklariert muss nicht unbedingt gleichlautend mit sozialem Abseits sein.
TRANS AUSTRIA - Öst. Gesellschaft für Transidentität
(trans-austria.org), Geschäftsführung

Psychotherapeutin, Supervisorin, Coach, Sexualberaterin
Alten- und Behindertenfachbetreuerin
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RE: Welche Chancen haben wir eigentlich bei der Partnersuche?
Beitrag #9
Die Chancen sind auch nicht besser oder schlechter als bei jedem anderen Menschen.
Liebe und Partnerschaft hängt von so vielen Faktoren ab, da kann man leider nur selten eine Vorhersage treffen.
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RE: Welche Chancen haben wir eigentlich bei der Partnersuche?
Beitrag #10
Das Leben ist so grausam, ich werd von so vielen Mädels angebraten, fast jedes Wochenende steckt mir eine ihre Telefonnummer zu, nur ich steh net auf Frauen *heul*

Und die Männer....die versteh ich nicht, die meisten sehen in uns keine Frauen sondern Männer in Frauenoutfit, dazu kommt das die meisten homophob sind, die können das nicht verstehen das da eine Frau dahinter steckt, die haben das volle 'Problem damit.
Wenn ich die Angleichung hinter mir hab werd ich sicher keinem Typen von meiner Vergangenheit erzählen.

Ich hab schon stundenlang mit Frauen und Männern gequatscht, ich hab oft nachgefragt warum und wieso, daher trau ich mich zu sagen das dies eine Tatsache ist.
T.S.S Big Grin
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