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RE: Eigener Staat für LGBT - Lefebvre - 01.07.2018 @Mike-Tanja: Berechtigter Einwand - Hab mich vielleicht eventuell unter Umständen mööööglicherweise ein kleeeeiiiiin wenig von der entstandenen Diskussion ein bisschen mitreißen lassen... ähem. ![]() ![]() ![]() RE: Eigener Staat für LGBT - mrs.moustache - 01.07.2018 (01.07.2018, 11:01)Mike-Tanja schrieb: Moderationshinweis: Bitte daran denken, dass dieses Thema unter Trans-Themen steht. Daher keine längeren Diskussionen über allgemeine politische Fragen, etwa jene nach dem "besten" politischen System oder der "richtigen" Ideologie. Eine Teilung des Thema und die Verschiebung entsprechender Beiträge ins allgemeine Politikforum bleibt vorbehalten. Danke! Also lässt sich die hypotethische frage eines staates für LGBT ohne allgemeine politik beantworten? Zumal die äußerung gefallen ist "man müsse nur X machen, dann hätten wir so einen staat" Vor allem wenn die eingangsfragen: Zitat:Habt ihr da noch mehr Ideen, welche Gesetze? Und wie würde dieser Staat heißen? Welche Regierungsform wäre passend? sind? Spannend, selbst nicht die konsequenz zu ziehen, dass man hypothetische staaten, zumindest in einem gedankenspiel, aus einem bestehenden reformieren würde. Erzähl mir mehr warum das unpassend ist und dann nicht gleich der ganze thread verschoben wird. RE: Eigener Staat für LGBT - Mike-Tanja - 01.07.2018 Moderationshinweis: Ich sperre das Thema und werde es entsprechend teilen. RE: Eigener Staat für LGBT - Mike-Tanja - 02.07.2018 Moderationshinweis: Das Thema ist geteilt worden und jetzt wieder offen. Den nicht tg-bezogenen Teil findet ihr hier: alternative Gesellschafts- und Politiksysteme RE: Eigener Staat für LGBT - Sunburst - 02.07.2018 Also schön... Eine sehr unangenehme Frage wäre dann übrigens noch die nach dem Staatsgebiet. Wer soll da freundlicherweise was abtreten? (Könnte zudem gut sein, daß ich in bestimmten Weltgegenden gar nicht leben müssen möchte.) Sollte in meinem Leben doch noch der unwahrscheinliche Fall eintreten, daß ich einen straighten Typen heiratete, bekäme der dann auch die Staatsbürgerschaft, oder wäre der "landed immigrant", oder bekäme der nur eine Duldung? Aber vielleicht ist er ja nicht ganz so straight, wenn er sich ausgerechnet mit mir einläßt ![]() ![]() Wie ein LGBT*IQ Staat heißen sollte, muß ich nur offenlassen. Kann ja nicht alles wissen ![]() Und wie ist das überhaupt? Vielleicht wollten die LGB (nicht nur die TERFs) dann auch noch die T*IQ loswerden, die I die T*Q, usw. Aber machen wir jetzt endlich aus dem langweiligen zahnlosen Gedankenexperiment einen Alptraum: Ein leider ernstes Problem ist, woher die Staatsbürger kommen sollten, und welche Ideen sie daher hinsichtlich eben genau Verfaßtheit, Regierungsform, Religion, aber auch Umgangsformen, Staatssprache(n) u.dgl. mitbringen würden. (Soll heißen, die meisten würden sich eben nicht von Grund auf Gedanken über ein ideales Staatswesen machen, sondern sich einbilden, ihre Ideen seien schon ganz ok.) (Platons Politeia gehört zwar zu den Büchern, die ich mir nicht nur gekauft, sondern auch gelesen habe, und das nicht nur einmal... Aber da stehen andere Sachen drin, die mir auf's Gemüt schlagen... Bitte jetzt nicht auch das noch...) (Mein persönliches Horror-Szenario wäre ein Haufen Leute aus einer penetrant nervigen Ecke von D, die aber stinkend selbstgerecht sind, miefig-provinziell, aber sich für weltläufig und tolerant halten, kulinarische Barbarei pflegen, einen oberflächlichen und handzahmen Humor haben, einem sämtliche Ohren abkauen, total unhöflich sind, und mich anmuffeln, was für ein gräßlicher Mensch ich doch sei. Und entgegen dem Cliché, daß Sächsisch der häßlichste deutsche Dialekt sei, fand ich deren Mundart schon immer nichts weniger als unerträglich. Und unverständlich sowieso.) Und was ist mit den doch vielen Leuten, die nach westlichem Ermessen als LGBT*IQ anzusehen sein könnten, die so aber von sich gar nicht denken? Oder die es sogar zu einer Zeit naheliegend finden, aber dann ist das gar nicht realisierbar. Es steht zu befürchten, daß wir es uns gerne etwas schwerer machen dürfen. RE: Eigener Staat für LGBT - SingingComet - 04.07.2018 ein großes Problem dieses Staates wäre, dass er ziemlich abhängig von anderen Staaten wäre da sich dessen Bevölkerung nicht in den Maßen wie andere Staaten auf natürlichem Weg vermehren würde. Daher müssten ständig Menschen aus anderen Ländern zuströmen. Und wenn die anderen Staaten diesen LGBT-Staat nicht mehr möchten, könnten sie einfach den "Hahn zudrehen", also keine Menschen mehr hineinlassen. Mit der Folge, dass der LGBT-Staat bald massive demographische Probleme hätte. RE: Eigener Staat für LGBT - Kosmonautin - 05.07.2018 Bevor Mann sich den Hahn zudrehen lässt ( ![]() RE: Eigener Staat für LGBT - Sunburst - 05.07.2018 Im Gegenzug haben straighte Eltern dasselbe Problem wie seit jeher, nämlich daß ein gewisser Anteil ihrer Sprößlinge queer ist. Wie würden sie dann damit umgehen? Würden sie denen nahelegen: "Geh doch rüber"? ![]() Oder wären die Zustände in dann mehrheitlich noch straighteren Staaten vollends unerträglich? ![]() ![]() Samenspende? ![]() ![]() Außerdem kann ich mir den Mund fusselig reden, daß die übliche Obsession mit Reproduktion total daneben ist. Aber vielleicht würden sie mich für meine Dissidenzen ohnehin ausbürgern oder erst gar nicht nehmen ![]() Vielleicht doch ganz gut, daß dies alles nur ein grausames Gedankenspielchen ist ![]() |