Beitrag #408
11.03.2018, 19:17
(17.01.2018, 07:35)Bonita schrieb: Von den Beschreibungen der dort bisher "behandelten" Leute sind manche "Professionellen" dort aber in eher sehr konservativem Handeln gefangen; Da gibts schon mal (Androcur-) Dosen von Beginn bis Ende (GaOP), die einen Elefanten ganz schnell "gesundheitlich beeinträchtigen könnten";Geh Bonita, jetzt übertreibst du aber - mag sein, dass selbst ein Elefant nach 100 mg Androcur keinen mehr hochkriegt, aber ansonsten glaub ich kaum, dass ihn das gesundheitlich beeinträchtigt (außer natürlich, du zählst "keinen mehr hochkriegen" zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen)

Aber wie dem auch sei, ich hab in dem Thread schon lang nix mehr geschrieben und jetzt, wo ich fast bei 11 Monaten HRT angelangt bin, wird's wieder mal höchste Zeit für ein Update:
Also, von den körperlichen Veränderungen her hat sich inzwischen vergleichsweise wenig getan, mein Busen ist höchstens minimal größer geworden, denn ich passe noch immer in meinen ersten BH rein, den ich vor Monaten gekauft hab. Ich hoffe, im Laufe der Zeit wird das noch ein Bisschen mehr, obwohl ich einen kleinen Busen auch sehr süß finde

Etwas mehr hat sich hat sich meiner Meinung nach hingegen im Gesicht getan, es ist wieder ein Stückchen runder geworden und die Bäckchen ausgeprägter, was mir sehr gefällt.

Im Bezug auf die weibliche Fettverteilung ist mir vor einiger Zeit auch noch was anderes aufgefallen: Vor der HRT war mein Bauchnabel ganz flach, jetzt hingegen ist er ein schönes Grübchen geworden, bedingt durch die zusätzliche Fettschicht am Bauch, die Cis-Frauen zum Schutz ihrer inneren Organe und auch des Kindes in der Schwangerschaft haben. Ich muss zugeben, ich hab vorher nie so drauf geachtet, wie der Bauchnabel bei Frauen ausschaut oder ob er sich überhaupt von dem eines Mannes unterscheidet, jetzt hingegen schau ich da deutlich genauer hin

Aber abgesehen von der Bauchnabelform hat diese Fettschicht auch schon bewirkt, dass meine Taille ausgeprägter wurde, weiter oben auf den Rippen hat sich nämlich kein zusätzliches Fett angesammelt.
So, damit zum seelischen Befinden: Dass es mir in den letzten Tagen nicht gut ging, dürfte aufgrund meiner letzten Postings eh bekannt sein, allerdings hat das nichts mit den Hormonen zu tun, sondern mit äußeren Umständen, die mich ziemlich fertig gemacht haben. An den Tagen war ich oft sehr müde und ausgelaugt und bin es auch jetzt noch, in den Nächten unruhig und aufgekratzt, denn ich hab mich im Bett zu so vielen Gedanken hin- und hergewälzt, die mir keine Ruhe gelassen haben.
Vielleicht hängen aber meine Empfindungen und manche meiner Reaktionen auch mit meiner 2. Pubertät zusammen - oder viel mehr mit dem ganzen Druck, der damit einhergeht, was dann bedeuten würde, dass es eine Phase ist, die vorbeigeht, auch wenn es im Moment eben wieder mal so weit ist, meine Geduld, meine Entschlossenheit und auch meine Selbstdisziplin auf die Probe zu stellen, ich weiß es nicht ...