Beitrag #6
31.05.2018, 17:03
"So watch this space... if you got nothing better to do (which I clearly don't)."
Und von wegen hirnorganischer IS: Mehr TS als "a female brain entrapped in a male cranial cavity" geht ja wohl kaum noch
Unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen möchte ich eher gar nichts sein. Wenn ich mir vorzustellen versuche, ich müßte heutzutage jung sein, dann komme ich nicht weit vor lauter Angstzuständen. Aber das dürfte eher daran liegen, was ich tatsächlich bereits erlebt habe.
(Meine Güte, ich hätte Freudianerin werden sollen. Angst nicht vor dem, was kommen könnte, sondern vor dem, was längst eingetreten war. Das ist ja schon gediegene Selbstanalyse
)
Der Rasen vor den Eigenheimen von IS ist bestimmt nicht grüner. Auch wenn ich schonmal mit jemandem zusammen in dieserHölle Wüste eine Weile dumm herumsaß*.
Fn.:
*eigentlich müßte man ein Konzept wie trans-crip-t time (Baril, Alexandre: "Doctor, am I an Anglophone trapped in a Francophone body?" An intersectional analysis of "Trans-crip-t Time" in ableist, cisnormative, anglonormative societies. Journal of Literary & Cultural Disability Studies 10.2 (2016): 155-172. doi:10.3828/jlcds.2016.14.) noch um eine explizierte inter* Komponente erweitern. Und es ist nicht nur wasted time, es sind oft auch wasted lives. Irgendwo zwischen mort sociale (Ausschluß von der Kategorie des Menschseins), mort prématurée (durch Gewalt), mort lente (u.a. durch prekäre Verhältnisse, Sexismus, Verstoßung aus der Familie, Psychiatrisierung) und être-en-direction-vers-la-morte (Leben mit Bedrohung, Suizidgefährdung, AIDS usw.).
Dagegen ist was ich für mich eher trans*-script time zu nennen hätte, eher nicht der Rede wert. Ich übersetze nur nicht gerne, weswegen ich ab irgendwann das meiste gleich auf Englisch schrieb. Für mein persönliches Identitätsempfinden ist das tendenziell irrelevant.

Und von wegen hirnorganischer IS: Mehr TS als "a female brain entrapped in a male cranial cavity" geht ja wohl kaum noch

Unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen möchte ich eher gar nichts sein. Wenn ich mir vorzustellen versuche, ich müßte heutzutage jung sein, dann komme ich nicht weit vor lauter Angstzuständen. Aber das dürfte eher daran liegen, was ich tatsächlich bereits erlebt habe.
(Meine Güte, ich hätte Freudianerin werden sollen. Angst nicht vor dem, was kommen könnte, sondern vor dem, was längst eingetreten war. Das ist ja schon gediegene Selbstanalyse

Der Rasen vor den Eigenheimen von IS ist bestimmt nicht grüner. Auch wenn ich schonmal mit jemandem zusammen in dieser
Fn.:
*eigentlich müßte man ein Konzept wie trans-crip-t time (Baril, Alexandre: "Doctor, am I an Anglophone trapped in a Francophone body?" An intersectional analysis of "Trans-crip-t Time" in ableist, cisnormative, anglonormative societies. Journal of Literary & Cultural Disability Studies 10.2 (2016): 155-172. doi:10.3828/jlcds.2016.14.) noch um eine explizierte inter* Komponente erweitern. Und es ist nicht nur wasted time, es sind oft auch wasted lives. Irgendwo zwischen mort sociale (Ausschluß von der Kategorie des Menschseins), mort prématurée (durch Gewalt), mort lente (u.a. durch prekäre Verhältnisse, Sexismus, Verstoßung aus der Familie, Psychiatrisierung) und être-en-direction-vers-la-morte (Leben mit Bedrohung, Suizidgefährdung, AIDS usw.).
Dagegen ist was ich für mich eher trans*-script time zu nennen hätte, eher nicht der Rede wert. Ich übersetze nur nicht gerne, weswegen ich ab irgendwann das meiste gleich auf Englisch schrieb. Für mein persönliches Identitätsempfinden ist das tendenziell irrelevant.