TG Öffentlichkeitsarbeit
TG Öffentlichkeitsarbeit
Beitrag #1
(Dieses Thread ist aus einem anderen entstanden, da ab dieser Antwort dort OT und weil dies auch die >Öffentlichkeit< finden soll *g*)

(16.10.2012, 11:46)Stealth_Woman schrieb:
(16.10.2012, 11:42)signo schrieb:
(16.10.2012, 11:05)Stealth_Woman schrieb: .. durchdachte Öffentlickeitsarbeit mit Seriösität ..

WOW! Klingt gut. Darf man mehr erfahren?

Fragen kostet nichts aber du hast das Wort Öffentlichkeitsarbeit in den Raum gestellt. Was verstehst du darunter & wo hört der Spass auf, wenn es um den Ernst der Sache gehen sollte ?

Ich hab das Wort bislang nicht verwendet, aber finde es gut, dass es einmal da steht Wink

Um den Fragenkatalog zu erweitern: Wird die Arbeit der Transgender-AktivistInnen aktuell genug wahrgenommen? Finden wir genug Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit? Was wäre zu tun um mehr wahrgenommen zu werden? Wie viel von uns wollen öffentlich werden, und wie viel will die/der Einzelne offen legen? usw.

Wenn die Ziele hierin klar definiert sind, kann man/frau sich dannach(!) überlegen, was für die Erreichung notwendig ist, oder?
(Twitter) @XG_crossgender
Unterwegs zwischen den Geschlechtern ist die Rolle natürlich, selbstbestimmt und wandelbar 
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RE: TG Öffentlichkeitsarbeit
Beitrag #2
(16.10.2012, 12:26)Stealth_Woman schrieb: Und meinen Vorschlag weiter oben. Smile

Okay - dann sind wir uns einig dass es jene welche geben soll. Bleibt zu klären was "seriös" heißt Wink
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RE: TG Öffentlichkeitsarbeit
Beitrag #3
(16.10.2012, 12:18)signo schrieb: [hier gekürzt] Um den Fragenkatalog zu erweitern: Wird die Arbeit der Transgender-AktivistInnen aktuell genug wahrgenommen? Finden wir genug Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit? Was wäre zu tun um mehr wahrgenommen zu werden? Wie viel von uns wollen öffentlich werden, und wie viel will die/der Einzelne offen legen? usw.

Wenn die Ziele hierin klar definiert sind, kann man/frau sich dannach(!) überlegen, was für die Erreichung notwendig ist, oder?

Eine gute Kommunikation mit der Öffentlichkeit benötigt vor allem die Einsicht, dass an Kommunikator/inn/en ein anderes Anforderungsprofil anzulegen ist als an (tg-politische) Aktivist/inn/en und Fachmenschen (z.B. medizinische Expert/inn/en, Therapeut/inn/en).

Eine Gruppe braucht gute und eloquente Gesichter und überzeugende Lebensgeschichten, um sich zu präsentieren. Kopf und Mund müssen nicht zur selben Person gehören!
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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RE: TG Öffentlichkeitsarbeit
Beitrag #4
Auch können/werden die Geschichten unterschiedlich sein ..

(Danke Danielle für diese Beispiele)
(27.09.2012, 07:17)Danielle schrieb: Dazu Aussagen einiger Betroffener,entnommen aus den Studien der Psychologin Alexandra Köbele und ihrem Buch "Ein Junge namens Sue",in welchem fünf Betroffene zu ihrem Lebensweg befragt wurden.Die Aussagen beziehen sich auf die Zeit der eigenen Bewußtwerdung der TI,der damit verbundenen Ängste ,auch die der Umwelt, vor einem möglicherweise als krankhaft geltenden Zustand.Und dem Druck ,dem sie sich dadurch ausgesetzt gefühlt haben.

"Gerade so in der Schule hat man dann die Angst,ja,daß man halt nicht normal ist"(Franka)
"Daß man dann halt schnell irgendwo abgestempelt wird,man ist nicht normal,und desswegen halt,man hat halt irgendwie,sag ich jetzt einmal,als ob man einen kleinen Dachschaden hätte." (Franka)

"Ich war dann schon beinah als abnormal eingestuft worden!" (Jan)

" So die Angst,so nach dem Motto,man ist halt irgendwie ,so ,na ja,plemplem."(Franka)

"Weil sie nicht wussten,was mit mir....,die spüren das ja,bloß ich wusste das zu dem Zeitrahmen nicht,warum die mich ablehnen...."(Sylvia)

"Man ist halt in der Schule der Aussenseiter,man ist immer irgendwo aussen...."(Rob)
"Man fühlt sich so ausgeschlossen."(Rob)

"Wenn du nie dazugehört hast,wenn du immer nur das Gefühl hattes,irgendwie bin ich anders als alle anderen,...dann bist du froh,wenn du eine Schublade hast."(Anton)

Diese Aussagen zeigen meiner Meinung nach sehr deutlich, wo der Hund begraben liegt.Von allen werden die Beziehungen zur Umwelt,und die der Umwelt zu ihnen,als belastend,angstbeladen und auch Schuldgefühle hervorrufend bezeichnet: Hervorgerufen durch ein Stigma wegen Falschwissens und verkehrter Ansichten seitens der Mitmenschen.Da liegt das eigentlich Krankmachende,wie schon ausgeführt!

.. die Stimme ist jedoch dieselbe.
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RE: TG Öffentlichkeitsarbeit
Beitrag #5
Die geisterhaft Anwesende hat mich per PN informiert, dass am Infotag Öffentlichkeitsarbeit geleistet wurde, mag irgendwer auch öffentlich davon berichten Wink
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RE: TG Öffentlichkeitsarbeit
Beitrag #6
@Signo
Na was am Infotag in Graz so gewesen,werde ich sicher hier nicht schreiben.
Nur eines die Stimmung war toll.
Doch jetzt Neugierig,war ja offen die Veranstalltung,hättest nur kommen müßen.
Was leistest du an Öffentlichkeitsarbeit?

Thank God J' m a Woman
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RE: TG Öffentlichkeitsarbeit
Beitrag #7
Dazu fragst Du am besten Angelika!
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RE: TG Öffentlichkeitsarbeit
Beitrag #8

Moderationshinweis: Ulli, falls du dein letztes Posting suchst, das ist als rein destruktiver persönlicher Angriff nach Gestreite & Gezanke gewandert.
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RE: TG Öffentlichkeitsarbeit
Beitrag #9
@Wildehilde: Das ist keine Öffentlichkeitsarbeit, das sind Veranstaltungen für InsiderInnen.

Was wir bräuchten ist eine Senisbilisierung der >Gesellschaft< dass >transident sein< weder krank ist, noch im direkten Zusammenhang mit Sexualität steht.

(siehe auch meinen Beitrag unter Reportage)
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