--> Lesen <--
--> Lesen <--
Beitrag #1
http://transsexual.org/cherish.html

Sleepy

+1

lg

e: oh das ist nicht sehr medizinisch kann das mal jemand verschieben? Smile
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RE: --> Lesen <--
Beitrag #2
"Gründe Transsexualität zu verehren" oder frei übersetzt "Die positiven Seiten als Geschenk der Transsexualität"

ein schöner, lebensbejahender text (schwer zu lesen wegen der blumenreichen sprache, aber ich sollte mein englisch ohnedies noch verbessern ...)

die seite war die erste seite die ich 1999 oder so im internet fand - ich war damals tage mit lesen beschäftigt, bis ich entdeckte dass es diesseits des teiches in österreich auch TS gibt Smile
eine beeindruckende und lesenswerte seite ...

lg maria
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RE: --> Lesen <--
Beitrag #3
Ich bin zwiegespalten.

Einerseits ein wunderschöner Text. "Gründe dafür, seine eigene Transsexualität zu schätzen" sind wichtig. Wer von uns hat sich nicht schon ab und zu gewünscht, einfach "normal" zu sein und diese "Last" nicht tragen zu müssen. Und natürlich ist der Gedanke ansprechend, sich selbst als etwas Besonderes, Seltenes, ja Magisches zu sehen, von besonderer Intelligenz und Kreativität gesegnet, ein Formwandler, Schamane, oder sogar ein Werwolf oder ein Einhorn...

Naja, und da erinnert mich der Text wieder sehr an meine postulierte Verbindung zwischen Transidentität und Narzissmus. Zu typisch klingt er für mich nach einem konstruierten Selbstbild der Großartigkeit, der Einzigartigkeit, die eine besondere Behandlung verdient und teilweise sogar auf die anderen Menschen herabzublicken scheint.

Ich persönlich möchte mich nicht als krank, eine Laune der Natur oder jemanden, der ein bedauernswert schwieriges Schicksal zu tragen hat sehen. Aber genauso wenig möchte ich mich als besonders und einzigartig sehen, zumindest nicht besonderer und einzigartiger als jeder andere Mensch auf der Welt.
*** Bitte keine Anfragen mehr bezüglich OP-Bilder von Dr. Schaff. Ich versende diese schon lange nicht mehr. Vielen Dank! ***
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RE: --> Lesen <--
Beitrag #4
Jeder Mensch ist besonders und einzigartig auf seine eigene weise.

"postulierte Verbindung zwischen Transidentität und Narzissmus"

ich weiß zwar nicht was das heißt aber ich weiß was narzissmus ist und so eine verbindung gibt es nicht.

"Zu typisch klingt er für mich nach einem konstruierten Selbstbild der Großartigkeit, der Einzigartigkeit, die eine besondere Behandlung verdient und teilweise sogar auf die anderen Menschen herabzublicken scheint."

haben wir denselben text gelesen?

"ein wunderschöner Text"

...genau Smile

lg
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RE: --> Lesen <--
Beitrag #5
Zitat:...aber ich weiß was narzissmus ist und so eine verbindung gibt es nicht.

Woher genau hast du diese Information? Ich muss dazu sagen, dass diese Theorie nicht auf meinem Mist gewachsen ist - es gibt durchaus einige Vertreter dafür in Fachkreisen, und ich kenne auch einige Betroffene (inklusive mir selbst), die sie für sich bestätigen. Ich glaube auch, dass du mit "Narzissmus" möglicherweise etwas anderes meinst als ich. Ich meine damit eine Störung im Prozess der Ich-Findung, die zu verschiedenen Kompensationsmechanismen führt. Ich meine NICHT die "Selbstverliebtheit", die mit dem Wort gerne im Volksmund angesprochen wird.

Zitat:haben wir denselben text gelesen?

Auf jeden Fall. Ich bin nur zu zwiespältigeren Schlussfolgerungen dabei gekommen. Bedenke auch, dass das kein persönlicher Angriff auf dich ist, weil du ihn gepostet hast. Ich finde ja auch viel Positives im Text, aber dennoch regt er mich sehr zum Nachdenken an. Vor allem die Passagen, in denen Transidente als eine in Intelligenz und Kreativität anderen Bevölkerungsgruppen überlegene Minderheit beschrieben werden, die von der Gesellschaft (und vor allem den abrahamitischen Religionen) diffamiert wird.
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RE: --> Lesen <--
Beitrag #6
(25.02.2013, 08:46)iris_evenstar schrieb: [hier gekürzt] Ich finde ja auch viel Positives im Text, aber dennoch regt er mich sehr zum Nachdenken an. Vor allem die Passagen, in denen Transidente als eine in Intelligenz und Kreativität anderen Bevölkerungsgruppen überlegene Minderheit beschrieben werden, die von der Gesellschaft (und vor allem den abrahamitischen Religionen) diffamiert wird.

Das steht da drin? Oh-keeeh, dann werde ich das mit gebotener Distanz und Vorsicht lesen. Undecided

Ich neige nämlich dazu, Iris zuzustimmen, was die Neigung von Trans-Menschen zur Überkompensation angeht. Ist auch natürlich: Ist man selbst "klein", von den "Großen" (hier: der heteronormativen Mehrheit) geplagt und unverstanden, dann möchte man halt im Geheimen gerne z.B. ein/e Superheld/in sein, ein verstecktes Genie oder ein/e große/r Künstler/in. Jeder, der behauptet, in der eigenen Peer-Group gäbe es einen besonders hohen Anteil solcher Menschen, schmeichelt da dem Ego und wird so zum Freund.
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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RE: --> Lesen <--
Beitrag #7
Gehen mir diese eitlen Pfauen, die sagen: Bin ich Trans,bin ich was Superextrabesonderes, auch megamäßig auf den....ey, die Nerven! Wink

Die gibts auf beiden Seiten der trans-grenze, bei Männern und Frauen. Bei Frauen aber mehr.
Bin gegen alle Heuchler!
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