DSM-5 öffentlich vorgestellt
DSM-5 öffentlich vorgestellt
Beitrag #1

Link: Allgemeiner Bericht (ohne speziellen TG-Bezug) in ORF-Online (Wissenschaft)
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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RE: DSM-5 öffentlich vorgestellt
Beitrag #2
Tja, das hat sich ja schon im Vorfeld angekündigt, dass dieses Machwerk äh Handbuch gewissen (Fach) Bereichen mehr Kundschaft äh Patienten bringen soll... "Verwandte" Branchen (Pillendreher) eingeschlossen... Angry
Transsexualität beschreibt kein Geschlecht oder Gender, sondern einen unwürdigen Zustand, den man als Betroffen* versucht so weit wie möglich würdig zu bekommen - idR also den Körper passend/er zu machen.
29-09-2018
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RE: DSM-5 öffentlich vorgestellt
Beitrag #3
Na Amiland eben, da braucht man Handbücher für sowas.

Generell möchte ich aber auf ein Beispiel in dem Text kurz eingehen:
Zitat: Die Trauer nach dem Todesfall eines geliebten Menschen, die länger als zwei Wochen dauert, soll nun als Depression diagnostiziert werden.
Ich würde das nicht so "hart" formulieren und auch nicht sofort gleich Pillen verschreiben, allerdings wäre eine Überweisung an einen Therapeuten hier ein erster Schritt.

Denn seien wir uns doch ehrlich, eine mehr als zweiwöchige Trauer ist nunmal nicht "normal" und der / die Betroffene sollte hier zumindest genauer untersucht werden (ergo Therapie).
Damit lassen sich aufjedenfall Folgeschäden verhindern.
Ich bin selbst sehr sehr emotional. Hatte auch Tage geweint, als meine Großmutter starb. Kann mir auch vorstellen, dass es mich Jahre belasten würde, wenn meine Eltern sterben würden. Aber eine richtige dauerhafte Trauer wie zum oder Tage nach dem Tod wäre acuh bei mir "nicht normal" und ich würde mir da zumindest professionelle Hilfe suchen.
Die Situation ist zumindest in meinem Fall gleich mit TS. Erst als ich Wochen der Trauer, Schlaflose Nächte und Heulerei hinter mir hatte, erst dann hab ich mir Hilfe gesucht.
Wenn nicht, hätts wohl nicht lange gedauert, bis man mich am Friedhof wieder besuchen konnte.

Nicht alles muss man gleich mit Tabletten bekämpfen (was übrigens nirgends geschrieben steht).
Diesen "Manual" finde ich aber übertrieben und beängstigt nur unnötig die Bevölkerung. Früher hat der Arzt einfach eine Dioganose gestellt ohne irgendwo herumzublättern, wer keine HIlfe wollte, hat es eben selbst versucht, sich zu helfen. Der Rest hat halt angefangen zu rauchen, saufen oder jüngst auch zu ritzen.

Es ist ja sehr gut bekannt, dass die Österreicher lieber ihren Kummer wegsaufen, anstatt richtige HIlfe zu suchen. Richtige Hilfe heißt gleich, man sei psychisch gestört.
Auch glauben viele, dass man gleich mit Medikamente vollgempumpt wird. Auch das stimmt nicht, niemand zwingt euch dazu.

Soviel dazu
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RE: DSM-5 öffentlich vorgestellt
Beitrag #4
(22.05.2013, 13:59)Yuna schrieb: Na Amiland eben, da braucht man Handbücher für sowas.

Generell möchte ich aber auf ein Beispiel in dem Text kurz eingehen:
Zitat: Die Trauer nach dem Todesfall eines geliebten Menschen, die länger als zwei Wochen dauert, soll nun als Depression diagnostiziert werden.
Ich würde das nicht so "hart" formulieren und auch nicht sofort gleich Pillen verschreiben, allerdings wäre eine Überweisung an einen Therapeuten hier ein erster Schritt.

Denn seien wir uns doch ehrlich, eine mehr als zweiwöchige Trauer ist nunmal nicht "normal" und der / die Betroffene sollte hier zumindest genauer untersucht werden (ergo Therapie).

hast du ambition,abseits von "amiland" zu bestimmen was normal ist und was nicht? Dodgy

oki,sag dir aber eins.da wo leute wie du,die mit dem 'gesunden menschenverstand',sonst bestimmen,sind transfrauen nur ein haufen irrer maenner.in solchen welten gibts eine norm.was die norm nicht erfuellt ist pathologisch (krankhaft).wer krank ist,muss behandelt werden.wer sich nicht behandeln laesst,den zwingen wir (zu seinem besten).so ist das.

das ist zwangsmedizin.oder geht jedenfalls in die richtung.

wenn ich das beduerfnis habe,ueber den tod meiner tante oder meines huendchens vier wochen rotz zu heulen und zu flennen,dann mache ich das.f***ck you,doc!

langsam verstehe ich immer besser,worum es bei pathologisierung vs depathologisierung geht.
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RE: DSM-5 öffentlich vorgestellt
Beitrag #5
(22.05.2013, 18:34)Sandra_Schmid schrieb: oki,sag dir aber eins.da wo leute wie du,die mit dem 'gesunden menschenverstand',sonst bestimmen,sind transfrauen nur ein haufen irrer maenner.in solchen welten gibts eine norm.was die norm nicht erfuellt ist pathologisch (krankhaft).wer krank ist,muss behandelt werden.wer sich nicht behandeln laesst,den zwingen wir (zu seinem besten).so ist das.
Du wurdest also zu medizinischen Maßnahmen gezwungen? Sehr interessant.

(22.05.2013, 18:34)Sandra_Schmid schrieb: wenn ich das beduerfnis habe,ueber den tod meiner tante oder meines huendchens vier wochen rotz zu heulen und zu flennen,dann mache ich das.f***ck you,doc!
Mach dich mal nicht noch mehr lächerlich, als es eh schon ist. Nichtmal Paris Hilton würde 4Wochen weinen, wenn der Chinese ihren Katzhund in den Kochtopf wirft.
Dieses Zitat zeigt mir übrigens wiedermal die Ignoranz, die mache Menschen an den Tag legen.

Aber hauptsach gleich mal wie der Vesuv ausbrechen ohne überhaupt verstehen, worum es geht.
Warte mal, bis es dir wirklich so schlecht geht, dass du über längere Zeit nur heulen musst. Bin gespannt, ob du dann auch noch so locker bist ...
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RE: DSM-5 öffentlich vorgestellt
Beitrag #6

Wir müssen wohl erst warten, bis im Detail bekannt wird, was betreffend TG drinsteht. APP, der Verlag der APA (American Psychiatric Association), der das Ding verlegt, möchte nämlich Geld sehen. $ 149,00 beträgt der Listenpreis der Paperback-Buchausgabe für Nichtmitglieder (und Profis setzen das natürlich eh von der Steuer ab).

Hier ist ein Link zu einem kurzen Online-Artikel aus "Psychiatric News", dem Mitteilungsblatt der APA, vom April über die Neueinstufung von "Gender Dysphoria":

Professional News | April 05, 2013 New Gender Dysphoria Criteria Replace GID | by Mark Moran

- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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