Guter/günstiger Arzt?
RE: Guter/günstiger Arzt?
Beitrag #8
(12.02.2014, 01:08)kaine schrieb: <<<<<cut>>>>>>>
Ash:
Ich persönlich mag das Wort "Intersexuell" einfach nicht. Es trifft natürlich zu, aber ich mag den Aspekt, dass er automatisch den Gedanken auf "Sex" lenkt nicht. Sex ist wichtig im Leben, aber nicht mein Lebensmittelpunkt und ich will auch nicht darauf reduziert werden. (das hast du nicht getan, aber ich fühle mich einfach unwohl dabei)
Ich habe mich durchaus mit dem Thema befasst. (Operationstechniken, Risiken, etc...) natürlich kann man sich immer besser damit beschäftigen.
Ich hatte in meiner Jugend eine Therapie (komplett andere Gründe, die auch nichts damit zu tun haben) und ich sehe eine erneute Therapie mit gemischten Gefühlen. Ich habe auf jeden Fall vor, dass ich bevor ich den Plan umsetze mit einem Therapeuten darüber spreche. Ich sehe aber keinen Grund dafür Therapiert zu werden, weil ich mich nicht krank fühle. Natürlich ist ein gewisser Leidensdruck da, weil ich meinen Körper als unvollständig empfinde, aber ich empfinde diese Entwicklung als etwas positives. Also habe nicht das Gefühl, dass es etwas schlimmes ist.

prof&mar: dankeschön!

Ich kann deinen Gedanken durchaus verstehen. Jedoch sehe ich das etwas anders. Mag vielleicht daran liegen das viel meiner Kommunikation auf English stattfindet und es im Gegensatz zur deutschen Sprache dort einen wesentlich geringeren "Automatismus" von "sex = sexueller Akt" gibt.
Es ist ein Problem der deutschen Sprache das es im Gegensatz zum englischen keine 2 Wörter gibt die das Geschlecht umschreiben oder meinen. (sex = biologisches Geschlecht; gender = soziales Geschlecht)
Mag durchaus sein das es bei der Übertragung der Definitionen ins deutsche Probleme gab bzw gibt dennoch sehe ich es als problematischer an wenn ständig neue Defitnitionen geschaffen werden.
Dies insbesondere dann wenn man sich in einem Internationalen Umfeld bewegt oder somantische Unterstützung auch im Ausland sucht.

Meine Aussage bzgl der Therapie war nicht so gemeint das hier "Krankheit" therapiert werden soll. Vielmehr sollte Therapie als Reflektionsraum verstanden sein denke ich. Vielleicht mit dem Ziel den Leidensdruck zu lindern oder minimieren vielleicht aber auch anderen Perspektiven Raum zu geben die vielleicht helfen können.
Keinesfalls sollte Therapie so verstanden sein das etwas "(weg)therapiert" werden soll.
Jedenfalls ist es auch der kosteneffizientere Ansatz.
Nach wie vor stehe ich jedoch dazu das ich es mir nicht vorstellen kann das ein seriöser Arzt die von dir angestrebte Operation ohne Therapie bzw Gutachten durchführt.

Lasse mich zwar gerne eines besseren belehren jedoch hoffe ich das ich hier Recht habe, nicht um dich zu bremsen sondern zum Wohle von vielen anderen.

lg
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Guter/günstiger Arzt? - von kaine - 10.02.2014, 00:12
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