Input für eine Dokumentation gesucht ;)
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Beitrag #1
Hallo liebes Transgender Forum!

Ich heiße nico und arbeite für eine Filmproduktions Firma.

Wie wir alle wissen hat Conchita den Songcontest gewonnen, meine Firma will die Chance nutzen und eine Dokumentation über Transgender/Transvestiten drehen.
Darüber wieso in Österreich die Gesetze und die Gesamtsituation so zurückgeblieben und veraltet sind.

Konkret im Vergleich zu Argentinien. Die Problematik dort ist gewiss eine ganz andere, jedoch wollen wir den Vergleich zu Österreich ziehen und uns fragen wieso es in unserem Land noch so viele Hürden gibt.

Ich wollte prinzipiell einmal fragen was Ihr für Ideen/Input für diese Doku hättet, ob Ihr das ganze überhaupt für eine gute Idee haltet bzw. wie Ihr an das ganze heran gehen würdet (Vergleich Österreich Argentinien? Toleranz in Österreich generell.).

Vielen lieben Dank für eure Zeit und euren Input!

LG Nico.
Zitat

RE: Input für eine Dokumentation gesucht ;)
Beitrag #2
(29.05.2014, 19:17)Docky schrieb: Hallo liebes Transgender Forum!

Ich heiße nico und arbeite für eine Filmproduktions Firma.

Wie wir alle wissen hat Conchita den Songcontest gewonnen, meine Firma will die Chance nutzen und eine Dokumentation über Transgender/Transvestiten drehen.
Darüber wieso in Österreich die Gesetze und die Gesamtsituation so zurückgeblieben und veraltet sind. [hier gekürzt]

Ich würde auch sagen, dass die Situation in Österreich nicht optimal ist, aber "so zurückgeblieben und veraltet" dürfte es auch nicht ganz treffen.
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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RE: Input für eine Dokumentation gesucht ;)
Beitrag #3
Zitat:Darüber wieso in Österreich die Gesetze und die Gesamtsituation so zurückgeblieben und veraltet sind

Mike-Tanja ist mir zuvorgekommen, aber hier nochmal: Was bitte ist an der österreichischen TS-Gesetzeslage so alt und zurückgeblieben? Cool
Zitat

RE: Input für eine Dokumentation gesucht ;)
Beitrag #4
kommt wohl drauf an ob es sich um Transgender handelt welche geschlechtserweiternde möglichkeiten ohne natürliche Anlage solcher suchen, oder um Natürliche Transgender, wobei Ich den schmäh nicht glaub das diese heute nicht mehr nach der Geburt verstümmelt werden, na ja und wenn schon nicht nach der Geburt dann eben vorgeburtlich ist ja alles mittels ultraschal zu erkennen, dann heißts eben aus diesem und jenem grund müssen wir an dem Kind im Mutterleib eine Operation oder Korrektur durchführen

das ist Österreich, Ich würd mit den Recherchen so beginnen am besten mit einer Schwangeren welcher im Ausland bestätigt wurde das diese ein an den sexualorganen besonderes Kind erwartet, um in weiter Folge in Österrreich die Frau nur in Begleitung zu einem Gynekologen zu schicken, wobei der Gynekologe ausser einer äusseren Ultraschaluntersuchung nichts anderes tun darf, weder Beruhigungsmittel, Injektion oder gar mit einem instrument in die Scheide, haben diese doch oft Werkzeuge drauf auch auf Ihren Ultraschalgeräten Stäben um kurz mal was ab zu zwicken.
Ach und beim Ultraschal wenn's zu lange pingend auf eine Stelle mit aller Kraft draufhalten würde mir rasch übel werden Ich aufstehen und den Untersuchungsraum verlassen, egal ob Schwanger oder nicht.

Transgender sein beginnt im Mutterleib mit der Geburt aber auch umfeld erziehung und den Problemen vom Kindergarten bis zur erwachsensein, so würde Ich das Thema angehen, aber auch die Möglichkeiten für Menschen welche über keinerlei natürliche TS Anlage verfügen deutlich gegenüberstellen betreffend Rechte unterstüzungen Pflichten Probleme und anderes, nur wenige ältere natürliche Transgender wissen um ihre Anlage oftmals sind diese sogar pflegefälle infolge Ärztlicher verstümmelungen, das ist das Thema um welches es gehen muss, betreffend Transgenderrechte.

mfg

A.
Zitat

RE: Input für eine Dokumentation gesucht ;)
Beitrag #5
(29.05.2014, 23:54)Custos schrieb: Beruhigungsmittel, Injektion oder gar mit einem instrument in die Scheide, haben diese doch oft Werkzeuge drauf auch auf Ihren Ultraschalgeräten Stäben um kurz mal was ab zu zwicken.
Das geht jetzt zu weit! Deine Paranoia ist ja zum aus der Haut fahren. Fall nicht in alte Muster!

Zum Thema zurück: Wenn du eine Doku machen möchtest, dann bitte komm mit Vorschlägen, bzw. unterhalte dich mal mit den Betroffenen. Im Grunde brauchst nur das Forum durchlesen und kannst schon viele Themen identifizieren.

Die Gesamtsituation in Österreich ist eigentlich ganz gut. Wir bekommen sogar eine PÄ ohne OP in der Zwischenzeit und das nicht nur als Übergangslösung bis zur OP, sondern unabhängig von dieser. Was genau meinst du mit "zurückgeblieben und veraltet"?
Wir haben ein Problem mit guten Operateuren in der EU und mit der Arroganz derselben, die nicht von einander lernen wollen. Weiters die Kostenübernahme der OP im Ausland, weil hiesige Ärzte sich nicht fortbilden wollen und sich keiner von Fleischhackern verunstalten lassen möchte.

Zum Thema "Toleranz in Österreich generell". Österreich ist nicht tolerant und auch die anderen Staaten in der EU nicht. Generell sind wir im christlichen Abendland homophob und transphob. Da ändert weder Conchita etwas, noch Gesetze zur Gleichbehandlung. Wenn ich mir die neuen Europäer aus dem Osten so ansehe, dann wird das auch nicht besser werden in Zukunft, solange sich das Bewusstsein der Menschen nicht grundlegend geändert hat.
Ich bin nicht mein Körper.
Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.
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RE: Input für eine Dokumentation gesucht ;)
Beitrag #6
(30.05.2014, 01:56)jasminchen schrieb:
(29.05.2014, 23:54)Custos schrieb: Beruhigungsmittel, Injektion oder gar mit einem instrument in die Scheide, haben diese doch oft Werkzeuge drauf auch auf Ihren Ultraschalgeräten Stäben um kurz mal was ab zu zwicken.
Das geht jetzt zu weit! Deine Paranoia ist ja zum aus der Haut fahren. Fall nicht in alte Muster!

Zum Thema zurück: Wenn du eine Doku machen möchtest, dann bitte komm mit Vorschlägen, bzw. unterhalte dich mal mit den Betroffenen. Im Grunde brauchst nur das Forum durchlesen und kannst schon viele Themen identifizieren.

Die Gesamtsituation in Österreich ist eigentlich ganz gut. Wir bekommen sogar eine PÄ ohne OP in der Zwischenzeit und das nicht nur als Übergangslösung bis zur OP, sondern unabhängig von dieser. Was genau meinst du mit "zurückgeblieben und veraltet"?
Wir haben ein Problem mit guten Operateuren in der EU und mit der Arroganz derselben, die nicht von einander lernen wollen. Weiters die Kostenübernahme der OP im Ausland, weil hiesige Ärzte sich nicht fortbilden wollen und sich keiner von Fleischhackern verunstalten lassen möchte.

Zum Thema "Toleranz in Österreich generell". Österreich ist nicht tolerant und auch die anderen Staaten in der EU nicht. Generell sind wir im christlichen Abendland homophob und transphob. Da ändert weder Conchita etwas, noch Gesetze zur Gleichbehandlung. Wenn ich mir die neuen Europäer aus dem Osten so ansehe, dann wird das auch nicht besser werden in Zukunft, solange sich das Bewusstsein der Menschen nicht grundlegend geändert hat.

Ich versteh Dich ohne viel zu lesen Jasminchen, ist eben so, hab Ich sowiso gewusst das dieses kommt, aber als Antwort kann Ich Dir nur sagen das Ich wohl Glück bei einem Antrophologen hatte welcher mich mit Ultraschalstab rektal untersuchte, mich aber um Erlaubnis fragte ob er eine Gewebeprobe entnehmen dürfe mit diesem, mehr brauch Ich wohl nicht zu erklären, fragt doch jemanden der ehrlich antwortet.

mfg

A.

Ps.: Ich weis das Ich hier im Forum fehl am Platz bin, den Ich bin der geschädigte, und Ihr die Nutzniesser, dieses könnte Ich euch mit einem Krankenhausaufenthalt in Klagenfurth 2001und einem in Graz 2004 erklären, Ich versteh euch wirklich gut, bedauerlich das alles ist wie es hier zu erkennen ist, den ihr habt genauso wie die Ärzteschaft aber auch Gesetzgeber und Kirche Angst vor natürlichen Transgendern, den diesen kostet das alles normalerweise nichts, doch das es diesen letztendlich doch was kostet müssen diese erst als versuchkaninchen gegen Ihren willen hinhalten und sich an der Natur mitsamt Natürlichkeit verstümmeln lassen, kann das noch jemand verstehen.? heute weis Ich letztendlich geht es doch nur ums Geld.
Zitat

RE: Input für eine Dokumentation gesucht ;)
Beitrag #7
Vielleicht, Custos, solltest du einmal damit beginnen, keine Begrifflichkeiten durcheinander zu bringen, wie in deinem emotionalen Beitrag weiter oben. Intersexuelle sind keine Transsexuellen im diagnostischen Sinn. Es sind dies Hermaphroditen, bei denen die primären Geschlechtsteile zum Zeitpunkt der Geburt nicht eindeutig entwickelt sind. Diese Kinder nach Gutdünken in das eine oder andere Geschlecht zu drängen, meist machen die Ärzte Mädchen daraus, weil das leichter geht, ist inakzeptabel. Wenn ueberhaupt, sollte das erst viel spaeter geschehen, bis das Kind selbst weiss, wohin es tendiert. Leider geschieht dies häufig auf Draengen der Eltern, die unbedingt etwas <Eindeutiges> haben müssen. Wir leben leider in einer durch und durch normierten Gesellschaft, in der kaum Platz für Menschen ist, die nicht in die Schablone passen. Die einzige Ausnahme ist die Welt der Kunst, aber auch nur, wenn man erfolgreich ist.
Echte Transgender hingegen sind zu 100% einem biologischen Geschlecht zuordenbar, sowohl was die primären, als auch die sekundären Geschlechtsmerkmale anlangt. Man unterscheidet hier vage zwischen primären und sekundären TS, je nachdem ob der Wunsch nach Geschlechtswechsel seit frühester Kindheit, meist schon im Kleinkindalter, oder erst post- bzw. pubertaer entsteht. Die Bandbreite ist enorm und reicht theoretisch von Crossdressing bis zum Vollbild des Post-Op-TS. Diese beiden Gruppen argumentativ zu vermischen ist nicht zulässig, da es sich um unterschiedliche Lebensproblematiken handelt.

Cappuccetto Smile
Zitat

RE: Input für eine Dokumentation gesucht ;)
Beitrag #8
Na wer den sind wirklich Transsexuelle jene welche auf Natürliche Art und infolge natürlicher Anlage zweigeschlechtlich oder zum geschlechterwechsel Natürlich veranlagt sind oder jene welche sich durch die Ärzteschaft verstümmeln lassen müssen, wobei es sowiso häufig ein und das selbe klientel aus gesetzlichen Gründen betrifft,

Trans heisst und bedeutet soviel wie von nach zu, und an dieser Stelle erkenne Ich das Ihr recht habt, .............
den natürliche gender sind eben GENDER und nicht trans, sorry das Ich zuvor in der Begrifflichkeit der Irreführung der Begriffe aufgesessenn bin, ............ was solls jeder Mensch versucht sich eben irgenwo zuzuorden und so einem dies durch wenn was oder durch welche Massnahme auch immer erschwert oder unmöglich gemacht wird na dann ist die Kacke in einem Staat sowiso am Dampfen, ...........

mfg

A.
Zitat

RE: Input für eine Dokumentation gesucht ;)
Beitrag #9

Custos, ich schreibe das in Rot (= als Moderatorin), damit Du es ernst nimmst. Ich kann mir vorstellen, dass nicht alle User/innen darüber glücklich sind, in fast jedem deiner Postings eine weitere threadübergreifende Variation deines Stammthemas ("Custos & die bösen Ärzte") zu lesen.

Also übertreib es bitte nicht mit dem Off-topic-Posten! Und Du musst nicht auf diesen Beitrag antworten. Nimm ihn einfach zur Kenntnis. Danke.
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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RE: Input für eine Dokumentation gesucht ;)
Beitrag #10
(29.05.2014, 19:17)Docky schrieb: Hallo liebes Transgender Forum!

Ich heiße nico und arbeite für eine Filmproduktions Firma.

[hier gekürzt]

Ich wollte prinzipiell einmal fragen was Ihr für Ideen/Input für diese Doku hättet, ob Ihr das ganze überhaupt für eine gute Idee haltet bzw. wie Ihr an das ganze heran gehen würdet (Vergleich Österreich Argentinien? Toleranz in Österreich generell.).

Vielen lieben Dank für eure Zeit und euren Input!

Ich würde sagen, eines unserer Hauptprobleme ist, dass wir uns leider schon nicht (ganz) einig sind, wieviel LGBTI-Solidarität notwendig und gut ist.

Viele Transgender (btw: Ich bin Transvestit/Tivi und sehe mich selbst auch als Transgender), vor allem MzF-Transsexuelle, treibt aus meiner Sicht eine tief empfundene Sehnsucht nach Normalität und damit die Hoffnung, nach einer endgültigen Transition einfach Frau sein zu können, ohne an eine (unfreiwillige) Vergangenheit in der Männerrolle allzu oft erinnert zu werden.

Das setzt natürlich eine Hemmschwelle dafür, sich weiter zu engagieren. Immer wieder verlassen z.B. Transmenschen nach ihrer Personenstandsänderung und/oder gaOP dieses Forum, weil sie "es jetzt hinter sich haben."
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