Ö / BM f Ges: Empfehlungen f d Behandlungsprozess (03.07.2017)
Ö / BM f Ges: Empfehlungen f d Behandlungsprozess (03.07.2017)
Beitrag #1
Fassung 22.07.2014
Fassung 13.02.2015
Fassung 03.07.2017
http://bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Psych...dysphorie/ schrieb:
Empfehlungen für den Behandlungsprozess bei Geschlechts-Dysphorie bzw. Transsexualismus


Eine interdisziplinäre Expertinnen- und Expertengruppe des Beirates für psychische Gesundheit hat die seit 1997 bestehenden "Empfehlungen für den Behandlungsprozess von Transsexuellen" überarbeitet und an die aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisse angepasst. Neben einer deutlichen Verbesserung der internationalen Behandlungsstandards für die Gesundheit von transsexuellen, transgender und gender-nonkonformen Personen wurden auch gesellschaftliche Veränderungen, wie das Recht auf Selbstbestimmung der Geschlechts-Identität, bei der Überarbeitung berücksichtigt.

Die vorliegenden Empfehlungen für den Behandlungsprozess orientieren sich an internationalen Vorgaben. Die Empfehlungen richten sich an alle im Behandlungsprozess beteiligten Berufsgruppen, an die mit der Vollziehung des Personenstandsrechts betrauten Verwaltungsbehörden und an betroffene Personen.

Als Grundlage für die Voraussetzung der Bewilligung einer Personenstandsänderung ist das Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 27.02.2009 heranzuziehen.

Im internationalen Diagnoseschlüssel von Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme der WHO gilt neben anderen Diagnosen auch für Transsexualismus die Version ICD-10. Bis 2018 soll die überarbeitete 11.Version der "ICD - International Statistical Classification of Diseases" vorliegen. Eine weitere Orientierung für die Diagnose ist das "DSM - Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorder" der "Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung". DSM-5 ist die gültige Version.

Empfehlungen für den Behandlungsprozess bei Geschlechtsdysphorie bzw. Transsexualismus nach der Klassifikation in der derzeit gültigen DSM bzw. ICD-Fassung (20.06.2017) (PDF 331 KB)

Grafik Transsexualismus (PDF 1645 KB)

(03.07.2017)

Die im Zitat genannten PDF-Links als Anhang zum Downloaden von transgender.at:

.pdf   empfehlungen_transsexualismus2014.pdf (Größe: 311,9 KB / Downloads: 16)
.pdf   grafik_transsexualismus.pdf (Größe: 369,87 KB / Downloads: 5)
.pdf   empfehlungen_transsexualismus_stand13_02_2015.pdf (Größe: 501,84 KB / Downloads: 13)

Aktuell: 
.pdf   empfehlungen_transsexualismus2017.pdf (Größe: 330,38 KB / Downloads: 16)  
.pdf   grafik_transsexualismus_13_02_2015.pdf (Größe: 1,61 MB / Downloads: 26)

Alle bisherigen Versionen: http://transx.at/Pub/Behandlungsempfehlungen.php
Transsexualität beschreibt kein Geschlecht oder Gender, sondern einen unwürdigen Zustand, den man als Betroffen* versucht so weit wie möglich würdig zu bekommen - idR also den Körper passend/er zu machen.
29-09-2018
Zitat

RE: Ö / BM f Ges: Empfehlungen f d Behandlungsprozess (22.7.2014)
Beitrag #2
Das betrifft nur TS, oder, nicht CD /TV etc?

Weil, bei TV von Behandlungsprozess zu reden, das wär faschistoid ^3...
Um die Welt in einem Sandkorn zu sehn,
und den Himmel in einer wilden Blume,
halte die Unendlichkeit in deiner Hand
und die Stunde rückt in die Ewigkeit.

-= VERITAS VINCIT =-
WWW
Zitat

RE: Ö / BM f Ges: Empfehlungen f d Behandlungsprozess (22.7.2014)
Beitrag #3
(05.08.2014, 02:49)Madleine schrieb: Das betrifft nur TS, oder, nicht CD /TV etc?

Weil, bei TV von Behandlungsprozess zu reden, das wär faschistoid ^3...

Das betrifft natürlich nur Transsexuelle (MzF und FzM).

Und dafür, dass da angeblich die größten heimischen Kapazunder in TG-Fragen in diversen Beiräten versammelt oder befragt wurden, ist da m.E. nur eine sehr bescheidene Ansammlung von Gemeinplätzen herausgekommen. Alles von irgendwelchen "Standards of Care" abgeschrieben oder einfach eine oberflächliche Beschreibung der gängigen Praxis.

Für Mediziner/innen, Therapeut/inn/en und Leute anderer Gesundheitsberufe, die sich auskennen, verzichtbar, und wer sich nicht auskennt, kann daraus auch nichts lernen.

Wem nutzt's also was?
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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Zitat

RE: Ö / BM f Ges: Empfehlungen f d Behandlungsprozess (22.7.2014)
Beitrag #4
hallo,


ich kann an diesen pdf´s leider nicht erkennen welches detail mit welchen kosten verbunden ist.
und was davon auf krankenschein möglich wäre.
kann mir da jemand vielleicht weiterhelfen?
in meinem fall FzM

danke und lg, newt
Zitat

RE: Ö / BM f Ges: Empfehlungen f d Behandlungsprozess (22.7.2014)
Beitrag #5
Hallo newt,
es wird wohl bei den Kosten so bleiben wie es bisher auch war - für einen Psycho-Therapie-Platz auf Kasse braucht man Glück bzw Geduld, ansonsten muss man diese Kosten bei seiner Kranken-Kasse nachher einreichen und bekommt einen Prozentsatz zurück.

Hormon- und/oder OP-Kosten werden grundsätzlich von den Kassen bezahlt
, sogar bisher "kosmetische" wzB Haar-Entfernung tw (nicht von allen Kassen) ersetzt, was Dir in Deinem Fall aber egal sein kann Wink

F2M-OPs sind aber noch immer nicht "Standard" in Österreich, da wird es dann wahrscheinlich "Kassen-Probleme" geben, falls eine OP im Ausland gemacht werden soll Sad
Transsexualität beschreibt kein Geschlecht oder Gender, sondern einen unwürdigen Zustand, den man als Betroffen* versucht so weit wie möglich würdig zu bekommen - idR also den Körper passend/er zu machen.
29-09-2018
Zitat

RE: Ö / BM f Ges: Empfehlungen f d Behandlungsprozess (22.7.2014)
Beitrag #6
hallo Bonita,


danke für die rasche antwort!
ich bekam bislang die info dass psychiatrische gutachten erforderlich sind, welche grundsätzlich vom patienten bezahlt werden müssen und diese einige hunderte € betragen-eine auch für die hormonfreigabe bereits.
jedoch aber ist der begriff "gutachten" in dem gesamten neuen text, wie ebenfalls auch auf der tabelle, gar nicht zu finden.
daher ist mir leider nicht klar, wie oft diese "psychiatrische gutachten" und wofür nun genau erfolgen müssen, sodaß ich die summen addieren könnt und sagen, ok in etwa so viel würde es am ende ausmachen.
sind die indikationsstellungen kostenpflichtig?
oder die konsensbeschlüsse? bzw die zusammenfassungen?

ich würde nur gerne wissen was an finanziellen ausgaben auf mich zukommt
bislang klar ist mir nur, dass die personenstandsänderung kosten verursacht, da man ja neue ausweise etc neu ausgestellt braucht. aber wie hoch diese ausgaben insgesamt sind, ist mir auch noch nicht bewusst. gehört jetzt aber auch nicht in diesen thread.
ich meine nur, ich hätte gern am anfang meines weges unbedingt gern gewusst, wieviel € ich haben muss um ihn auch zu ende machen zu können.


danke und lg, newt
Zitat

RE: Ö / BM f Ges: Empfehlungen f d Behandlungsprozess (22.7.2014)
Beitrag #7
Hallo newt,
genaue Zahlen bzw Beträge kann ich Dir leider nicht geben.

Die wird man so auch nicht finden können, der "trans"-Weg ist ja auch länger und erst am Ende "abrechenbar" - also im Gegensatz als Beispiel ein "geplanter All-In-Urlaub", wo man vorher genau abrechnet Wink

Ein Gutachten, sofern es noch notwendig ist, muss wohl nicht unbedingt mehrere hundert Euro kosten; Dass man manche Dinge aber selbst bezahlen muss so wie zB Gebühren bei Namens- bzw Personenstands-Änderungen ist aber sicherlich einleuchtend.

Besuch doch mal das eine oder andere Treffen von den jeweiligen TG-SH-Gruppen, in der Regel in den jeweiligen Landeshauptstädten; Da kannst Du mit direkt Betroffenen reden... Infos zu diesen Treffen findest Du in dieser Rubrik: Ankündigungen - Termine

Alles Gute Heart
Transsexualität beschreibt kein Geschlecht oder Gender, sondern einen unwürdigen Zustand, den man als Betroffen* versucht so weit wie möglich würdig zu bekommen - idR also den Körper passend/er zu machen.
29-09-2018
Zitat

RE: Ö / BM f Ges: Empfehlungen f d Behandlungsprozess (22.7.2014)
Beitrag #8
(26.08.2014, 13:40)Bonita schrieb: Besuch doch mal das eine oder andere Treffen von den jeweiligen TG-SH-Gruppen, in der Regel in den jeweiligen Landeshauptstädten; Da kannst Du mit direkt Betroffenen reden... Infos zu diesen Treffen findest Du in dieser Rubrik: Ankündigungen - Termine

Alles Gute Heart

hallo Bonita,

danke für den tipp, ich werde es mal so versuchen

lg, newt
Zitat

RE: Ö / BM f Ges: Empfehlungen f d Behandlungsprozess (22.7.2014)
Beitrag #9
Eva schrieb:
Die neuen Behandlungsempfehlungen

EvA@TransX,2.9.2014, 13:18
Nach 17 Jahren sind im Juli neue Österreichische Behandlungsempfehlungen für Gender-Dysphorie bzw. Transsexualität erschienen. Anfang August wurden sie zum ersten mal revidiert.

Was ändert sich? Warum? Welche Trends sind daraus abzulesen?

[Bild: Vlasich.JPG]

DSA Elisabeth Vlasich, Psychotherapeutin, Leiterin der interdisziplinären ExpertInnengruppe im ÖBVP und Mitglied der Arbeitsgruppe für die Behandlungsempfehlungen im Gesundheitsministerium, stellt für uns die neuen Richtlinien dar und kommentiert diese.

Mittwoch 17.09.2014, 20:00, Rosa Lila Villa, Linke Wienzeile 102, 1060 Wien

Sehr interessant vorab die Seite des Vereins diesbezüglich - Link wie im obigen Zitat bzw http://transx.at/Pub/Behandlungsempfehlungen.php
Transsexualität beschreibt kein Geschlecht oder Gender, sondern einen unwürdigen Zustand, den man als Betroffen* versucht so weit wie möglich würdig zu bekommen - idR also den Körper passend/er zu machen.
29-09-2018
Zitat

RE: Ö / BM f Ges: Empfehlungen f d Behandlungsprozess (22.7.2014)
Beitrag #10

So, wie ich das inzwischen sehe, ist der Hauptzweck dieser "Empfehlungen", den TG-Kuchen unter den Mitgliedern der beteiligten Psy***-Berufe schön sauber aufzuteilen, über jede aufgestellte Hürde muss man drüber, jede Fraktion kriegt ihren Obolus, ihre "Maut". Angry
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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