Coming Out - Tage des Verrats
RE: Coming Out - Tage des Verrats
Beitrag #41
(31.08.2014, 02:39)Madleine schrieb: Edle Züge. Ein paar unverbindliche Foto-Tipps: Das Wangenbein durch Aufhellen vielleicht etwas senken. Und ein allzu energischer Blick senkt die Brauen unnötig. Die Lippen entspannen, leicht schmollen, aber nicht zusammenpressen, das macht sie voller.

Wozu denn Tipps^^!Soetwas hat man normalerweise im Blut^^!Und was Schminktipps anbelangt,kann ich Julien nur auf Youtube Bubzbeauty oder dope 2113 empfehlen,die smakeuptutorials der beiden entsprechen am ehesten noch Juliens Typ^^!

Julien die beiden Fotos sind gut geworden^^!
Für immer Böhse. 

Zitat

RE: Coming Out - Tage des Verrats
Beitrag #42
Danke! Bin gut in fotografieren. Ich hab das allein hingekriegt mit dem Spiegel, ohne die Kamera zu sehen. Wink

Ich überlege mal, ob ich mich mal die Augen schminke. Hab aber schon mal schlechte Erfahrungen gemacht in der Berufsschule.
Für das transsexuelle Imperium!
Zitat

RE: Coming Out - Tage des Verrats
Beitrag #43
Ohne die Kamera zu sehn? Aber du guckst doch in die Kamera! Oder ist das so ein einseitig durchsichtiger Spiegel Big Grin Wegen Tipps, ich sagte ja unverbindlich. Diese Tipps gebe ich den meisten MzFs, weil sie helfen, ein Gesicht noch femininer erscheinen zu lassen.

Gute Fotos, beide.

LG
Um die Welt in einem Sandkorn zu sehn,
und den Himmel in einer wilden Blume,
halte die Unendlichkeit in deiner Hand
und die Stunde rückt in die Ewigkeit.

-= VERITAS VINCIT =-
WWW
Zitat

RE: Coming Out - Tage des Verrats
Beitrag #44
Also an den Fotos erkenne ich nicht viel
Zitat

die KLINIK und er SUIZID
Beitrag #45
(26.08.2014, 06:35)Madleine schrieb: (1)... TG ist kein Grund für Selbstmord... im Gegenteil ...
(2) ... Red nicht mit Sozialarbeitern, schon gar nicht über Selbstmord ...
(3) ... Selbst- und Fremdgefährdung gibt ihnen das Recht, dich einzusperren ...
(4) ... Zieh kein Drama ab ...
(5) ... Versuch, so schnell wie möglich von der Klinik wegzukommen ...

(1) In Salzburg haben wir einen Sonderauftrag für Suizidprävention an der Christian-Doppler-Klinik unter der Leitung von Prim. Priv.-Doz. Dr. Reinhold Fartacek. Er hat ausführliche Studien über die hohe Mortalitätsrate unter Transsexuellen erstellt. Diese Tatsache kann man auch weltweit in Google recherchieren. Also bitte nicht verharmlosen.

(2) Bei Suizidgedanken ist das wichtigste mit jemanden darüber zu reden. Wenn man noch (psychisch) dazu in der Lage ist, ist es sicherlich gut, wenn man eine Auswahl eines gut geeigneten Gesprächspartners trifft. Im Akut(!)fall ist das aber nachrangig. Das Gespräch kann Leben retten.

(3) Bei der FREMDgefährdung aufgrund suizidaler Krisen ist es ein sehr gutes(!) Gesetz zum Schutz von Unbeteiligten. Bei der SELBSTgefährdung ist es ein genau so sehr gutes(!) Gesetz zum Schutz der Betroffenen, also zum Erhalt und zur Rettung derer Leben.

Ich selber habe 2-3 schwere suizidaler Krisen und einen "nicht erfolgreichen Suizid(versuch)" hinter mir. In diesen dunklen Momenten gab es überhaupt keine Aussicht auf einen Sinn im Leben. Nichts und niemand hat mich da vom Gegenteil überzeugen können. Da war der einzige Selbstschutz die geschlossene Unterbringung in der Christian-Doppler-Klinik.

Diese Tage/ Wochen waren keine leichten Zeiten. Dennoch aber auch wichtige Erlebnisse für mein Leben. Und es hatte dort den sicheren Ort für mich gegeben, bis eben die Lebensgeister und die Lebensfreude wieder in mir gewachsen sind. Heute bin ich froh (noch) am Leben zu sein.

(4) Die (heraus)fordernde Erzähl- und Schreibweise von JULIEN löst bei mir eine direkte Assoziation mit dem Fachbegriff der Differentialdiagnose aus. Denn ich selber war mehrmals überrascht, welche fachliche Kompetenz in psychiatrischen Einrichtungen vorhanden ist. Da bin ich als Laie mehrmals in die "Falle" von Menschen mit unterschiedlichsten psychischen Diagnosen gestolpert. Psychiater sind auch nur Menschen und nicht generell ungerecht oder dumm.

(5) Man soll sich die Zeit geben, die es für eine betreute Begleitung in Lebenskrisen gibt. Es ist sogar ganz normal, dass einige der Patienten/Innen nach der Entlassung nochmals einen "Rückfall" erleben, und noch eine kleine stationäre bzw. tagesklinische Verlängerung brauchen. Ich habe heuer sogar auch gelernt, mich freiwillig in die geschlossene Unterbringung zu begeben, um mein Leben zu retten.

Exclamation
Ich bin froh, dass es ein Hilfsangebot
für Menschen in suizidalen Krisen gibt.

Exclamation
Zitat



Gehe zu: