HRT - Empfindlichkeit Prostata/Hoden
HRT - Empfindlichkeit Prostata/Hoden
Beitrag #1
Soweit ich gelesen habe verkleinert sich die Prostata/Hoden bei der HRT ja auch ein wenig, aber wie sieht es mit der Empfindlichkeit aus?
Wird die Empfindlichkeit ebenfalls geringer, bzw. ist man noch erregbar dadurch?

Ich liebe anal als passiver Part ja total und ich frage mich obs nachher noch gleich toll ist oder besser/schlechter wird
bzw. ob es vielleicht sogar einfacher wird anal d.h. über die Prostata zu kommen. Hoffe ja nicht dass die Prostata gefühlstot wird dadurch :/

Wer will sich zu dem Thema äußern?  Angel
Zitat

RE: HRT - Empfindlichkeit Prostata/Hoden
Beitrag #2
(12.02.2019, 18:56)Barbarararara schrieb: Wer will sich zu dem Thema äußern?  Angel
*aufzeig* ^^

(12.02.2019, 18:56)Barbarararara schrieb: Soweit ich gelesen habe verkleinert sich die Prostata/Hoden bei der HRT ja auch ein wenig, aber wie sieht es mit der Empfindlichkeit aus?
Wird die Empfindlichkeit ebenfalls geringer, bzw. ist man noch erregbar dadurch?
Hast du etwa Angst, dass dir jemand in die Eier tritt? Big Grin 

Scherz beiseite, die Hoden werden kleiner im Laufe einer HRT, aber dadurch nicht unempfindlicher im Bezug auf Berührungen. Die Frage hat mich am Beginn meiner HRT ja selber interessiert, weshalb ich auch den verlinkten Thread damals gestartet hab, inzwischen nehm ich aber wohl schon lang genug Hormone um die dortigen Antworten bestätigen zu können.

Die Erektionsfähigkeit hängt hauptsächlich davon ab, wie viel Androcur du über einen längeren Zeitraum nimmst - Leute, die weiterhin erregbar und orgasmusfähig bleiben wollen, nehmen oft nur 5 mg oder überhaupt keine Blocker mehr, sobald der Testosteronspiegel in den weiblichen Bereich abgesunken ist, Leute wie ich, die hingegen nicht mal mehr den Hauch einer Erektion kriegen wollen, nehmen entsprechend mehr und sind auch zufrieden. Damit lässt sich der "Schwierigkeitsgrad" der Empfindsamkeit also ganz gut steuern, denke ich Smile

(12.02.2019, 18:56)Barbarararara schrieb: Ich liebe anal als passiver Part ja total und ich frage mich obs nachher noch gleich toll ist oder besser/schlechter wird
bzw. ob es vielleicht sogar einfacher wird anal d.h. über die Prostata zu kommen. Hoffe ja nicht dass die Prostata gefühlstot wird dadurch :/
Ich hab Analsex/Analstimulation zwar nie ausprobiert, aber ich kann's mir irgendwie nicht vorstellen, dass diesbezüglich nach ein paar Wochen HRT gar nix mehr geht ... Ermm
»Wenn du dich mit den Hormonen einlässt, verändern sich nicht die Hormone. Die Hormone verändern dich!«
Abgewandeltes Zitat aus dem Film „8mm“

»Ich hoffe wir bleiben weiter Freunde, denn zum Schluss bleibt uns doch nur Vertrauen, Freundschaft, Ehre. Ohne diese Dinge wären wir doch sonst nur Bestien.«
Johnny Tapia im Film „Bad Boys II“
WWW
Zitat

RE: HRT - Empfindlichkeit Prostata/Hoden
Beitrag #3
Hmm, die Sache ist ich hätte gerne eine Libido, aber weniger ausgeprägt als jetzt, orgasmusfähig wäre ich schon auch gern. Wegen Erektion weiß ich nicht, spontane Erektionen oder Morgenlatte, auf sowas kann ich gern verzichten und auch sonst eher, es wäre nur cool wenn mans doch könnte, wenn man es wirklich drauf anlegt. Sollte ja auch gehen nur eben schwer oder Hilfsmittel wie Penispumpe xD (Viagra hab ich auch schon gelesen, aber von Viagra in Verbindung mit HRT halt ich ja noch weniger als ohnehinschon).

Es geht ja nicht nur um ein paar Wochen^^
Ich wäre da gern, noch weit darüber hinaus erregbar Tongue
Zitat

RE: HRT - Empfindlichkeit Prostata/Hoden
Beitrag #4
Bliebe nur noch hinzuzufügen, das mit der Prostata funktioniert sehr wohl Smile

Vor der OP war ich nur ¾ Jahr auf HRT. Bis auf ganz zu Schluß funktioniert das alles glücklicherweise. Es ist aber sicherlich so, daß mich meine damaligen Lebensumstände psych(osomat)isch zu sehr mitgenommen haben, war dann auch mal 3 Wochen krank Sad
Was dir heute macht keine Sorgen, kannst ।
Du getrost verschieben auch auf morgen ॥
Zitat

RE: HRT - Empfindlichkeit Prostata/Hoden
Beitrag #5
Liebe Barbara!

Die Prostata bleibt dir erhalten, keine Sorge. Auch nach einer OP. Auch wenn sie sich verkleinert und sogar das Krebsrisiko gegen Null geht irgendwann - ganz verschwindet nichts. Weder die Drüse noch das Risiko.
Es bleibt ja auch die sog. Bläßchenblase (einer der zwei akzissorischen Drüsen beim Mann - die Frau hat ähnliche) die auch nach einer OP bei einem Orgasmus bzw. Eregtheit dafür sorgt, dass etwas Sekret austritt. Meine Gyn meinte, dass ist zwar nicht exakt dasselbe wie bei einer Frau, aber ein bißchen lubrifizierend ist es allemal.
Zur HRt und deren Auswirkung. Die Hoden stellen die Produktion des Sperma sehr schnell ein. Meine Gyn hat mich auf 25mg Androcur eingestellt mit der Möglichkeit auf 12,5mg zu gehen. Nach 1-2 Monaten kam nur mehr transparentes Sekret beim Orgasmus und nach 3 Monaten kam oft gar nichts mehr.
Die Eregtheit spielt sich ohnehin zu 95% im Kopf ab. Mach dir da mal keine Sorge. Ich hatte etwa mehr als 2 Monate nach der OP wieder Orgasmen.
Die Libido verschwindet nicht, wenn du zuvor eine gesunde und ausgeprägte Sexualität und Libido hattest. Keine Sorge. Es wird halt alles anders. Sanfter, weicher, wohliger.
Ich habe selber führer sehr viel masturbiert und vermisse es jetzt gar nicht so. Es sind plötzlich andere Dinge die dich mindestens so befiedigen. Der ganze Körper wird zur erogenen Zone - ja so in etwa. Hab keine Angst davor. Wenn du mal weißt, dass es dein Weg ist - keine Angst.

Zu den Androgen-Blockern. Weniger ist mehr. Alles über 50mg bringt vor allem eines: Depressionen und ein stark erhöhtes Risiko an Lebertumoren zu erkanken! Das steht so auch sehr deutlich auf dem Beipackzettel und jede Gyn und Uro wird dir das hoffentlich sagen!
Mut heißt nicht, keine Angst zu haben!
Mut ist, wenn man trotzdem springt!
Und die Angst vergeß ich - die Angst vergeß ich, wenn ich sing!
Zitat



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