Terminvergabe GaOp AKH Haslik
RE: Terminvergabe GaOp AKH Haslik
Beitrag #11
(16.02.2020, 09:06)Verena Vermas schrieb: Meine nächsten Schritte werden sein:
[hier gekürzt]
Den OP-Termin schwarz auf weiß erbetteln.
Versuchen an die 10.000 Euro zu kommen, die einen OP-Termin absichern und die Wartezeit um 1.5 Jahre verkürzen würden. Das ist zwar eine Art Bestechung aber von Herrn Haslik wie von Herrn Schrögendorfer als Ausweg von der Warterei mir so angeboten worden. [hier auch gekürzt]
Wenn das auch nur annähernd so stimmt, dann wäre das selbst für die Bakschisch-Nation Österreich ein starkes Stück und eigentlich nicht mehr bloß ein Fall für den Patienten- oder Volksanwalt sondern fürs Kriminal. Darum kann ich das nicht ganz glauben.

Allerdings bestimmt auch hier nur der Markt, wie der Hase läuft.
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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RE: Terminvergabe GaOp AKH Haslik
Beitrag #12
Ich sehe als Recht an das ich die OP-bekomme ohne das man hier etwas zuzahlen muß und das in einer humanen Wartezeit, halte so eine Vorgehensweise für nicht korrekt, sorry
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RE: Terminvergabe GaOp AKH Haslik
Beitrag #13
(19.02.2020, 11:01)Michaela1170 schrieb: Ich sehe als Recht an das ich die OP-bekomme ohne das man hier etwas zuzahlen muß und das in einer humanen Wartezeit, halte so eine Vorgehensweise für nicht korrekt, sorry
Ich fürchte, solche Verhaltensweisen werden mehr oder weniger toleriert, weil ein/e fähige/r Chirurg/in jederzeit woanders eine gleiche oder bessere Verdienstmöglichkeit findet, mit oder ohne Bakschisch-Nebengeräusche. Die Zahl der fähigen Chirurg/inn/en, die eine kunstgerechte gaOP durchführen können, ist endenwollend. Also sitzt diese Gruppe hier am längeren Hebel.

Aber zehntausend Euro, das ist schon mehr als der übliche Bakschisch ("Kommen sie halt kurz zu einer 'Konsultation' in meine Privatordination...."). Das müsste nach meiner Schätzung schon das Honorar für eine von Dr.*** an einer Privatpatientin vorgenommene gaOP plus Nebengeräusche sein.
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RE: Terminvergabe GaOp AKH Haslik
Beitrag #14
Hallo zusammen,

ui da sind ja einige Rückmeldungen eingetroffen, danke für die Anteilnahme. Es passieren viele schräge Sachen! Mein Mitbewohner, der seit drei Jahren einem ungesunden Drogenkonsum fröhnt und leider ein kaputter Charakter ist, der das überhaupt nicht verträgt, hat anscheinend den Brief mit dem Termin verschwinden lassen. Er ist schwul und stand sehr auf mich vor der Transition. Habe nämlich gestern Herrn Haslik angerufen. Er meinte die OP sei schon im April!! Wenn ich diesen Termin verpasst hätte aus dummer Lethargie und Nicht-Nerven-Wollen wäre alles umsonst gewesen. Ich war bei Herrn Schrögendorfer und auch bei Herrn Angel (da aber führte eine Terminverschiebung, die nicht zu ihm durchgedrungen ist zu einem Op-Stopp bei ihm für mich, seine Gehilfin hats einfach vergessen, außerdem habe ich ihm gesagt, dass ich nicht in vier Wochen kann weil noch die ganzen Haare da unten weg müssen). Das war 2017 und 2018. 2019 habe ich nochmal bei Herrn Angel gebettelt. Er aber ohne Antwort. Dann im September zu Herrn Haslik. Jetzt meinte er ich solle morgen ins AKH kommen! Ich war völlig ratlos. Wegen meinem verrückten Mitbewohner, der mich 4 mal in seinem Drogenrausch mutwillig attackiert hat und mir um ein Haar einen Tinitus verpasst hat, bin ich jetzt siedeln. Sage ihm natürlich nichts und lebe gerade zumeist auf der Straße auf der Flucht in Graz. Es ist sehr anstrengend, krank bin ich auch noch geworden, und dann diese ewige Warterei auf die OP. Da hats mich so gepackt die Wut, dass ich endlich meine dumpfe Abhängigkeit in Aktivität verwandelt habe.

Ergebnis: morgen mit dem verrückten Flixbus nach Wien, dann abends nach Graz wieder auf der Flucht, und nächste Woche zum Lasern, Nadelepilieren (Schlangengift und Schmerzhemmer habe ich gestern reichlich gekauft) und weg mit dem Gewächs am Schaft und Hoden. Und wenn alles gut geht am Freitag Schlüsselübergabe. Ich bin nur noch am Rennen meine Rechte einfordern, treffe auf hundert Widerstände und habe das Gefühl ich lebe in einem Film, der gerade in seiner spannendsten Sequenz abläuft.

Ich will keine 10.000 Euro zahlen. Herr Schrögendorfer aber hat mir das gleiche Angebot gemacht. Ich bin so froh wenn der ganze Papierkrieg und die irre Rennerei vorbei ist. Das Gröbste habe ich hinter mir. Die Mannsbilder sind sehr zutraulich, manchmal zu sehr, und merken nicht dass ich als XY-Wesen gelebt habe, lange Zeit. Und dann wollen sie immer bei mir übernachten. Ich aber muss mich immer wehren, denn ich will auf keinen Fall, dass sie erfahren was da unten für ein ekliger Wurm hängt.

Ich schreibe wie es in Wien war! Vielen Dank für euer Beisein, mental und alles Gute Euch,

herzliche Grüße
Verena Vermás
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