Warnende Stimmen postoperativer MzF
RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #31
Wollte nichts mehr schreiben,doch ich Kenne eine in Wien
bei der Geburt stand nicht einteutig fest,was für ein geschlecht,das bestimmten die Eltern,die Mutter wollte einen Jungen.
Na ab dem 7. Lebensjahr,verbrachte Sie die meiste Zeit in Krankenhäuser,wurde zum Jungen gemacht.
Heute ist Sie eine Tolle Frau,doch das Erlebte hat Spuren hinterlassen.
Sie hat keinen Mut sich nochmals unters messer zu legen,um den Fehler der Mutter zu Korigieren,doch sie
Ihre Mutter Hasst.
Habe lange mit ihr gesprochen,für mich ist sie eineFrau

Thank God J' m a Woman
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #32
(22.07.2012, 11:17)Shabana schrieb: Hier gibt es einige warnende Stimmen von Post-Op-MzF, die trotz guten Passings und beruflichen Erfolgs gerne die Zeit zurückdrehen würden, um nach anderen Wegen zu suchen. Es handelt sich in einem Fall sogar um eine durchaus bekannte Person, (ehemalige Profi-Tennisspielerin) über deren Leben sogar ein erfolgreicher Fernsehfilm gedreht wurde. Für eine mir bekannte TS war dieser Film der Anlass, sich zu outen. Sie ist dann ihren Weg bis zur GA-OP gegangen und lebt seit 17 Jahren als Frau. Wink
Anbei: Dieser Link sollte nicht abschreckend wirken, sondern nur zu vermehrtem, kritischen Nachdenken jener führen, die vor dieser schwierigen OP-Entscheidung stehen und sich vielleicht doch nicht so ganz sicher sind.

Shabana Smile

Ich hätte auf Martina Navratilova getippt, wenn es um F z. M gegangen wäre. Bezüglich kritische Stimmen, ...die hast du bei jeder wichtigen Entscheidungsfindung im Leben. Wichtiger als dieser Link erscheint mir hingegen der Alltagstest mit psychotherapeutischer Begleitung und ein ehrlich sein, zu sich selbst und last but not least eine realistische Vorstellung von sich, den Erwartungen im Allgemeinen als auch den Passing betreffend zu haben. Nur so erlangst du Gewissheit.
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #33
(23.07.2012, 21:35)Angelika schrieb: Und trotzdem haben sie den gleichen Chromosomensatz wie jede Trans-Frau.
Was also unterscheidet uns hier so gewaltig? Dass es in einem Fall ein Gendefekt und im anderen Fall ein Arzt war, der den weiblichen Körper geschaffen hat?
Nein, dass Passing und somit die Wahrnehmung durch die anderen.
XY-Frauen haben in der Regel einen perfekten weiblichen Körper, der niemals durch Testosteron "entstellt" wurde.

(23.07.2012, 21:35)Angelika schrieb: Letztlich könnte man Transfrauen auch als cerebrale Intersexuelle bezeichnen, denn vermutlich ist TS die leichteste Form von Intersexualität.
Das könnte man so sehen, denke ich auch.

(23.07.2012, 21:35)Angelika schrieb: Da bin ich inhaltlich schon bei Dir. Aber trotzdem sind Transfrauen nun einmal Frauen und keine umoperierten Männer. Vollkommen egal wie der Chromosomensatz aussieht und ob da jetzt Eierstöcke, Gebärmutter, Regelblutung, etc. vorhanden ist oder nicht.
Ja und nein. Das Gehirn ist weiblich, der Körper männlich. Letzteres sieht man und sieht das Umfeld. Wenn man den Körper nicht entsprechend hin bekommt, bleibt man in der Schublade Mann für die anderen. Darunter leidet die betroffene Person dann und das macht dann wieder andere Probleme. Deshalb die Warnungen, bevor man den Weg geht.

(23.07.2012, 21:35)Angelika schrieb: Ich verbitte mir daher Trans-Frauen als umoperierte, angepasste oder was auch immer für Männer, zu bezeichnen.
Du kannst dir das gerne verbeten und auch fordern, aber die Gesellschaft wird das über eine Person sagen und denken, was sie eben wahrnimmt. Besonders Kinder halten sich nicht an deine Forderungen, sondern an ihr Gefühl. Aber das habe ich dir schon im anderen Thread geschrieben.

(23.07.2012, 21:35)Angelika schrieb: TS (MzF) sind nun einmal Frauen in Männerkörpern, TV´s sind Männer in Frauenkleidern. So einfach ist das.
Das stimmt zweifellos. Schön wenn die Betroffenen dann auch wie Frauen aussehen, agieren und leben.
Ich bin nicht mein Körper.
Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #34
(23.07.2012, 21:35)Angelika schrieb: [hier gekürzt] TS (MzF) sind nun einmal Frauen in Männerkörpern, TV´s sind Männer in Frauenkleidern. So einfach ist das.

Für mich sind alle Erscheinungsformen des "Transgenderismus" oder der geschlechtlichen Transidentität nur Bereiche auf ein und derselben Skala.

Ganz links und ganz rechts stehen die fast schon klischeehaften Idealformen "Frau" und "Mann" und dazwischen viele, viele, viele Menschentypen, bei denen Gehirn und Genetik mehr oder weniger ausgeprägte Asynchronitäten aufweisen.

Wenn ich da sage, Transvestitismus ist der Bereich von 35 bis 50, ab 51 beginnt der Transsexualismus, dann klingt das, als wäre Mike bei der großen Aufnahmsprüfung für Transsexuelle durchgefallen! ("Leider, leider, nur 40 Punkte!" Sad ) Außerdem klingt es nach Hierarchie, Nahrungskette, nach "Ober sticht Unter!" und ähnlichen typischen Männerspielen. Also lassen wir das besser auch! Oder nehmen wir es halt als Metapher und Hilfskonstruktion.

Transvestiten schaffen es irgendwie, den Rollenwechsel in ihr Leben mehr oder weniger einzubauen. Manche bewegen sich auch über die 50-Punkte-Marke und wechseln als TS die Rolle auf Dauer, was allein schon zeigt, dass die Grenzen fließend sind. Aber es ist, glaube ich, wichtig, zu vermitteln und zu verstehen, dass jedenfalls die meisten Out-of-the-Closet-Tivis keine "verkleideten Männer" oder "Männer in Frauenkleidern" sind, die das zum Spaß oder zur sexuellen Erregung machen. Ich spiele nichts, weder für mich, noch für andere! Als Tanja bin ich eine Frau, und ohne die dafür notwendige innere Gewissheit - da bin ich mir völlig sicher! -, hätte ich als sozial schüchtern-introvertierter Mensch als Tanja den Schritt nach draußen gar nicht schaffen können. Mit der Gewissheit, jederzeit die sein zu können, die ich gerne bin, entfällt für mich aber der Zwang, die Rolle auf Dauer wechseln zu müssen. All das hat Nach- aber natürlich auch Vorteile gegenüber einer transsexuellen "Karriere", macht Kompromisse notwendig, und ich will mich sicher nicht als Vorbild empfehlen. Bloß keinen neue Sub-Typ des Generaltyps "Transvestit" kreieren, sozusagen die Schachtel Nr. A/3/4/b! Big Grin

Findet euren eigenen Weg!
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #35
Nun ich denke, dass die Formulierung Tranvestitismus ab 35+ und erst danach ab 51+ TS wohl eine eher als kritisch betrachtete Variante des Ausdruckes gemeint war. Bedeutsam formuliert differenziert sich primär der TV von der transidenten Person schon dadurch, dass eine transidente Person mitunter - oder genauer formuliert - transsexuelle Person, entweder Bestrebungen hegt, medizinische bzw. chirurgische Interventionen zu setzen. Völlig im Kontrast zur transvestitischen Person, die solches i.d.R. kaum anstrebt. Darum denke ich auch, dass die Beschreibung innerhalb der WHO, ICD 10, mit der Bezeichnung F65. usw. mitunter bedenkenlos gestrichen werden könnte.
TRANS AUSTRIA - Öst. Gesellschaft für Transidentität
(trans-austria.org), Geschäftsführung

Psychotherapeutin, Supervisorin, Coach, Sexualberaterin
Alten- und Behindertenfachbetreuerin
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #36
(23.07.2012, 23:39)Mike-Tanja schrieb: Transvestiten schaffen es irgendwie, den Rollenwechsel in ihr Leben mehr oder weniger einzubauen. Manche bewegen sich auch über die 50-Punkte-Marke und wechseln als TS die Rolle auf Dauer, was allein schon zeigt, dass die Grenzen fließend sind. Aber es ist, glaube ich, wichtig, zu vermitteln und zu verstehen, dass jedenfalls die meisten Out-of-the-Closet-Tivis keine "verkleideten Männer" oder "Männer in Frauenkleidern" sind, die das zum Spaß oder zur sexuellen Erregung machen. Ich spiele nichts, weder für mich, noch für andere! Als Tanja bin ich eine Frau, und ohne die dafür notwendige innere Gewissheit - da bin ich mir völlig sicher! -, hätte ich als sozial schüchtern-introvertierter Mensch als Tanja den Schritt nach draußen gar nicht schaffen können. Mit der Gewissheit, jederzeit die sein zu können, die ich gerne bin, entfällt für mich aber der Zwang, die Rolle auf Dauer wechseln zu müssen. All das hat Nach- aber natürlich auch Vorteile gegenüber einer transsexuellen "Karriere", macht Kompromisse notwendig, und ich will mich sicher nicht als Vorbild empfehlen. Bloß keinen neue Sub-Typ des Generaltyps "Transvestit" kreieren, sozusagen die Schachtel Nr. A/3/4/b! Big Grin

Findet euren eigenen Weg! [/color][/size][/font]

Wofür benötigst du diese Fanfare, wenn der Mike als auch Tanja in einer friedlichen Harmonie co-existend sein können ? Was fehlt dir zm bisschen mehr Glück ?
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #37
Es geht mich zwar nichts an aber Ich denke jede/r so wie es Ihm am besten damit geht ergeht aber die Person auch am besten damit Leben kann, und damit meine Ich Leben können ohne das eigen Leben sich permanent zur Frage stellen zu müssen, dieses bedeutet für die Person nicht nur frei von Psychischer Last und oder Krankheit leben zu können sondern viel mehr noch auch Gesellschaftlich einen Platz einnehmen zu können aber auch einem Beruf nachgehen zu können da ja die Last des über das eigene Leben nachdenken müssen wegfällt aber auch der Gesellschaftliche Platz eindeutig auch gelebt werden kann ohne sich fragen zu müssen wo den Platz in der Gesellschaft für den einzelnen ist,
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #38
@A.

Das mag schon so sein aber der Gesellschaftliche Platz soll auch ein festes Fundament besitzen und nicht durch die Opferung eines Krankheitsbilds erworben sein, auf Kosten Anderer. Von mir aus soll ein Mann den beruflichen Alltag mit Damenwäsche absolvieren dürfen, ungeachtet dessen wie toll oder schlecht das Passing sein mag. Meinetwegen kann er auch am nächsten Tag als Mann erscheinen, wie erwünscht. Ebenso stünde es einer Frau zu mit männlichem Outfit und Gestik ihr Leben zu gestalten In Gegenzug werbe ich um Verständnis, dass F64.0. für Menschen mit Transidentität eine bedeutsame Möglichkeit ist, um die Diskrepanz zwischen dem physisch "noch" vorhandenen und psychisch empfundenem Geschlecht beenden zu können. Für den Freiheitsdrang habe ich vollstes Verständnis, welches in Anbetracht meines Lebenswegs (obwohl ich der besagten Elite angehöre) auf Selbstverständlichkeit beruht. Ich kann nicht um Freiheit winseln und parallel dazu den Lebensraum der Mitbewohner beschneiden. Das werde ich auch nicht in der Ausländerfrage, Religion und der sexuellen Orientierung tun. Jeder soll sein Inneres nach aussen tragen dürfen. Als aufgeklärter Mensch sind mir die Variationen der Lebensweisen und der vielfältigen Bedürfnisse unser bewusst, ferner fordere ich keine Assimilierung ein. Mit der liberalen Betrachtungsweise lebt es sich einfacher. Ich befürworte die bunte Vielfalt, weil auf "Gottes Erden" Alles überall existiert. Nur so herrscht ein natürliches Gleichgewicht. Niemand wird von der Pflicht ausgenommen tolerant zu sein. Wer intelligent ist sucht und gestattet den Kompromis.
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #39
(23.07.2012, 23:00)jasminchen schrieb: Nein, dass Passing und somit die Wahrnehmung durch die anderen.
XY-Frauen haben in der Regel einen perfekten weiblichen Körper, der niemals durch Testosteron "entstellt" wurde.

Es gibt keinen perfekten Körper, weder einen weiblichen noch einen männlichen.

(23.07.2012, 23:00)jasminchen schrieb: Ja und nein. Das Gehirn ist weiblich, der Körper männlich. Letzteres sieht man und sieht das Umfeld. Wenn man den Körper nicht entsprechend hin bekommt, bleibt man in der Schublade Mann für die anderen. Darunter leidet die betroffene Person dann und das macht dann wieder andere Probleme. Deshalb die Warnungen, bevor man den Weg geht.

Wie sieht für eine TS mit diesen Probleme denn die Alternative aus?

(23.07.2012, 23:00)jasminchen schrieb: Du kannst dir das gerne verbeten und auch fordern, aber die Gesellschaft wird das über eine Person sagen und denken, was sie eben wahrnimmt. Besonders Kinder halten sich nicht an deine Forderungen, sondern an ihr Gefühl. Aber das habe ich dir schon im anderen Thread geschrieben.

Daher ist es unsere Aufgabe für die Anerkennung von TS in der Gesellschaft zu kämpfen und das bipolare Geschlechterbild zu überwinden.

(23.07.2012, 23:00)jasminchen schrieb:
(23.07.2012, 21:35)Angelika schrieb: TS (MzF) sind nun einmal Frauen in Männerkörpern, TV´s sind Männer in Frauenkleidern. So einfach ist das.
Das stimmt zweifellos. Schön wenn die Betroffenen dann auch wie Frauen aussehen, agieren und leben.

Nicht jede hat leider die entsprechenden körperlichen Voraussetzungen. Und was sollen die dann tun?

(23.07.2012, 23:39)Mike-Tanja schrieb:
Für mich sind alle Erscheinungsformen des "Transgenderismus" oder der geschlechtlichen Transidentität nur Bereiche auf ein und derselben Skala.

Das sehe ich inzwischen anders. Mag sein, dass beides ähnliche Wurzeln hat, aber die Auswirkungen sind gravierend unterschiedlich.

TS ist ein körperliches Problem und hat mit Kleidung nur sehr am Rande zu tun. Ein(e) TS will ihren/seinen Körper verändert haben, weil er nicht zur Identität passt. Eine MzF-TS ist auch dann eine Frau, wenn sie Männerkleider trägt und sogar dann wen sie noch einen Vollbart hat.

Für einen TV genügt es Frauenkelider anzuziehen um sich weiblich zu fühlen.

Zwar beginnen auch viele TS damit, nur sie erkennen bald, dass das nicht die Lösung ist, weil das Anziehen von Frauenkeidern keine echte Linderung der Probleme bringt.

(23.07.2012, 23:39)Mike-Tanja schrieb:
Ganz links und ganz rechts stehen die fast schon klischeehaften Idealformen "Frau" und "Mann" und dazwischen viele, viele, viele Menschentypen, bei denen Gehirn und Genetik mehr oder weniger ausgeprägte Asynchronitäten aufweisen.

Wenn ich da sage, Transvestitismus ist der Bereich von 35 bis 50, ab 51 beginnt der Transsexualismus, dann klingt das, als wäre Mike bei der großen Aufnahmsprüfung für Transsexuelle durchgefallen! ("Leider, leider, nur 40 Punkte!" Sad ) Außerdem klingt es nach Hierarchie, Nahrungskette, nach "Ober sticht Unter!" und ähnlichen typischen Männerspielen. Also lassen wir das besser auch! Oder nehmen wir es halt als Metapher und Hilfskonstruktion.

Ich will das gar nicht mathematisch ergründen, denn TS ist eben inhaltlich etwas Anderes als TV.

(23.07.2012, 23:39)Mike-Tanja schrieb:
Transvestiten schaffen es irgendwie, den Rollenwechsel in ihr Leben mehr oder weniger einzubauen. Manche bewegen sich auch über die 50-Punkte-Marke und wechseln als TS die Rolle auf Dauer, was allein schon zeigt, dass die Grenzen fließend sind. Aber es ist, glaube ich, wichtig, zu vermitteln und zu verstehen, dass jedenfalls die meisten Out-of-the-Closet-Tivis keine "verkleideten Männer" oder "Männer in Frauenkleidern" sind, die das zum Spaß oder zur sexuellen Erregung machen. Ich spiele nichts, weder für mich, noch für andere! Als Tanja bin ich eine Frau, und ohne die dafür notwendige innere Gewissheit - da bin ich mir völlig sicher! -, hätte ich als sozial schüchtern-introvertierter Mensch als Tanja den Schritt nach draußen gar nicht schaffen können. Mit der Gewissheit, jederzeit die sein zu können, die ich gerne bin, entfällt für mich aber der Zwang, die Rolle auf Dauer wechseln zu müssen. All das hat Nach- aber natürlich auch Vorteile gegenüber einer transsexuellen "Karriere", macht Kompromisse notwendig, und ich will mich sicher nicht als Vorbild empfehlen. Bloß keinen neue Sub-Typ des Generaltyps "Transvestit" kreieren, sozusagen die Schachtel Nr. A/3/4/b! Big Grin

Findet euren eigenen Weg!

Eine TS kann das nicht in ihr Leben einbauen, weil der Rollenwechsel alleine keine Linderung bringt. Einer TS geht es um den Körper, der als falsch empfunden wird, und daher angepasst werden muss.

Wie weit, das kann individuell durchaus verschieden sein. Aber ohne Anpassungswunsch, in welcher Form auch immer, kann man aus meiner Sicht nicht von TS sprechen.
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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #40
Zitat:Ganz links und ganz rechts stehen die fast schon klischeehaften Idealformen "Frau" und "Mann" und dazwischen viele, viele, viele Menschentypen, bei denen Gehirn und Genetik mehr oder weniger ausgeprägte Asynchronitäten aufweisen.

Wenn ich da sage, Transvestitismus ist der Bereich von 35 bis 50, ab 51 beginnt der Transsexualismus, dann klingt das, als wäre Mike bei der großen Aufnahmsprüfung für Transsexuelle durchgefallen! ("Leider, leider, nur 40 Punkte!" Sad ) Außerdem klingt es nach Hierarchie, Nahrungskette, nach "Ober sticht Unter!" und ähnlichen typischen Männerspielen. Also lassen wir das besser auch! Oder nehmen wir es halt als Metapher und Hilfskonstruktion.

Wenn du Mathematik ins Spiel bringst, dann soll es nun eine Buchstabenreihe sein:

T P S _ Q T V

Zitat:Eine TS kann das nicht in ihr Leben einbauen, weil der Rollenwechsel alleine keine Linderung bringt. Einer TS geht es um den Körper, der als falsch empfunden wird, und daher angepasst werden muss.

Wie weit, das kann individuell durchaus verschieden sein. Aber ohne Anpassungswunsch, in welcher Form auch immer, kann man aus meiner Sicht nicht von TS sprechen.

Ein TV hört mit dem Rollenwechsel früher oder später auf, denn in hohem Alter ist die Vermännlichung extrem fortgeschritten dank Testosteron, während eine Frau mit transidentem Hintergrund immer noch ein weibliches Erscheinungsbild sich bewahren vermag. Offen gestanden hab ich sogar mit den Mike ein kleines bisschen Mitleid, weil er irgrendwann die Stöckelschuh und Kleidung seiner Tanja zu Grabe tragen wird.

Zitat:TS (MzF) sind nun einmal Frauen in Männerkörpern, TV´s sind Männer in Frauenkleidern. So einfach ist das.

Wen möchtest du diese wahrheitsgetreue Formel ans Herz legen ? Der Mike weiss es, dass er ein Mann ist, selbst wenn er gelegentlich die Tanja verkörpert. Er möchte allerdings eine Personenstandsänderung, um die hiesige Gesellschaft eines Besseren zu belehren, ...so nach dem Motto: "Schaut's her, ich bin doch nicht krank, nur weil ich gerne Frauenkleidung trage". Weil die PÄ für TVs aussichtslos erscheint sucht er die Unterstützung und findet sie beim Fähnlein fieselschweif und europäische Zeitgenossen. Gegenfrage, bekommt er deine Unterstützung ? Möchtest du F64.0 ersatzlos gestrichen haben, damit der Herr Jurist nicht mehr krank ist ?
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