Beitrag #49
04.04.2013, 21:10
(04.04.2013, 20:32)Eva_Tg schrieb: ... Wenn du sagst die Intensität ist unterschiedlich und dann sagst TVs fühlen sich nicht weniger als Frau wie TS, ist das dann nicht ein Widerspruch?
Nein, warum denn? Die Intensität kann schließlich auch in den Abschnitten im Leben eines TV genauso stark sein, wie jene einer TS, oder etwa nicht

(04.04.2013, 20:32)Eva_Tg schrieb: ... Wir können den Transgender-Einheitsbrei erschaffen, ... Diese Bedürfnisse aber nur berücksichtigt werden, wenn man die Unterschiede, die ein Individum von einem anderen unterscheide, anerkennt und respektiert.
Den Einheitsbrei brauchen "wir" nicht zu erschaffen, der herrscht ohnehin vor - welcherm von den darin "gefangenen Seelen" mit deren Wunsch nach individueller Beachtung entkommen werden mag, finde ich zumindest...
Öfters beschäftigt, Gedanken spinnend, dass jedes Lebewesen nur eine geschlechtslose Seele haben dürfte; Das stünde dann aber konträr zu den Wünschen bis Bedürfnissen einer TG-Person, und hier im speziellen wohl einer TS; Also ich glaube, dass es eigentlich keine weiblichen oder männlichen Seelen gibt, sondern eine a- oder uni-sexuelle; Seele definiere ich auch als "universelle" Energie - die einem materiellen Körper, also der biologischen Zellhaufen-Chaos-Ordnung erst "Leben" oder "Geist" einhaucht;
Aber wahrscheinlich muss sich die Seele - in einen biologisch auf in der Regel zweigeschlechtlichen Körper bzw Fortpflanzung programmierten hineingezwängt - "entscheiden", welche materielle Seite sie (im aktuellen Leben ;-) ) ausleben möchte; Eventuell geht da irgendwas bei der "Verteilung" schief, oder es ist einfach nur ein Glücksspiel... Obwohl, die meisten Menschen haben ja Glück und müssen sich nicht damit durchs Leben plagen... Naja... what ever...

(04.04.2013, 20:32)Eva_Tg schrieb: Also sind die Unterschiede entscheidender als die Gemeinsamkeiten, ohne die wird es niemals ein vernünftiges Miteinander geben. Man wird niemanden verstehen können, wenn man nicht weiß wo er anders denkt und empfindet.
Wie gesagt, "wir" (Transgender) werden idR als Einheitsbrei empfunden, dazu müssen "wir" nicht erst hinarbeiten, mbMn...
Ich kann zB auch nicht Mike-Tanja & Co "verstehen", da ich nie Platz in mir für eine "echte" männliche Seite hatte und habe; Dennoch gestehe ich Mike-Tanja ihre Gefühle als Frau zu - genauso, wie ich mir es von jedem anderen Menschen auf der Welt erwarte, mir dies zuzugestehen - obwohl es bei der Geburt (jajaja, die leidige Geschichte) gänzlich anders aussah...

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