Neue EU-Strategie gegen hormonschädigende Stoffe (ORF-Online, "Help"-Redaktion)
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Beitrag #1
Neue EU-Strategie gegen hormonschädigende Stoffe (ORF-Online, "Help"-Redaktion)

Ob solche endokrinen Disruptoren, zu denen man wahrscheinlich auch die Phytohormone zählen kann, irgendeinen Zusammenhang mit den Ursachen diverser TG/TS/TI-Diagnosen haben könnten? Oder, salopp gesagt, hat Mama einfach die falsche Sonnencreme benützt, während sie schwanger war?
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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RE: Neue EU-Strategie gegen hormonschädigende Stoffe (ORF-Online, "Help"-Redaktion)
Beitrag #2
Wahrscheinlich hatte die Mama zu viele Getränke aus PET-Flaschen, tagaus tagein Plain

Immerhin hat sich die Anzahl der Hypospadie-Operationen seit den 1990ern so ungefähr verdoppelt. Man dürfte eher geneigt sein, das Umwelteinflüssen zuzuschreiben. Nicht unbedingt gesteigerter Verstümmelungswut.

Was die Kinder später mal – je nach ihnen offenstehenden Möglichkeiten – aus ihrem Leben machen, dürfte auf einem anderen Blatt stehen.
I’m cool and I know it.
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RE: Neue EU-Strategie gegen hormonschädigende Stoffe (ORF-Online, "Help"-Redaktion)
Beitrag #3
Die große Frage wäre dabei, in wie weit diese hormonähnlichen Umweltgifte äh (großteils chemische) Zivilisationswunderstoffe die Föten werdender Mütter beeinträchtigen (und damit das Thema für TS/TI/TG etc pp im Nachwuchs wären)...

Tatsache ist, dass die meisten dieser Stoffe östrogen-artige bzw verweiblichende Wirkung besitzen und weibliche wie männliche Körper entsprechend beeinflussen können, wenn sie direkt - also nach der Geburt - auf diese wirken; Weibliche Körper bzw deren Hormonhaushalt gerät aus den Fugen, was zT schlimme Krankheiten auslösen kann; Männliche Körper "verweiblichen" - die Männer, welche trotz schlankem bzw trainiertem Habitus zarte weibliche Teenager-Brüstchen entwickeln, wurden in den letzten Jahren gefühlt auch X Mal mehr...

Nachtrag: wenn ich von "verweiblichten Körpern" schreibe, dann meine ich auch diese, und nicht die sexuelle Orientierung oder das Gender der betroffenen Menschen...
Transsexualität beschreibt kein Geschlecht oder Gender, sondern einen unwürdigen Zustand, den man als Betroffen* versucht so weit wie möglich würdig zu bekommen - idR also den Körper passend/er zu machen.
29-09-2018
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RE: Neue EU-Strategie gegen hormonschädigende Stoffe (ORF-Online, "Help"-Redaktion)
Beitrag #4
D.h meine mutter hätte nicht nur hosen tragen müssen (siehe epigenetik thread) sondern auch mehr aus PET flaschen trinken müssen, dann wär ich kleiner, hätte brüste in der pubertät bekommen und generell ein super passing?
Ich will mich nicht verbiegen für dein Bild von Geschlecht und deshalb bin ich einfach die, die dein Frauenbild zerfetzt!
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RE: Neue EU-Strategie gegen hormonschädigende Stoffe (ORF-Online, "Help"-Redaktion)
Beitrag #5
Daß die sexuelle Differenzierung einiger Tierarten beeinflußt wird, ist längst bekannt. Solange man aus umwelt-induzierter IS beim Menschen aber kein Skandalon macht, kann man mit Plastik immer noch gute Geschäfte auf Kosten anderer machen (wie so oft leider).

Alleine das war schon vor über 20 Jahren angetan, mir das Lachen zu verleiden.

Abgesehen davon, daß ich schon lange einen Unterschied merke, ob ich Glas- oder PET-Flaschen schleppen muß.

Wenn denn hormoneller Einfluß auf die cerebrale Entwicklung eine so große Rolle spielt, dann darf man sich gerne seinen Teil denken, auch wenn man einen wasserfesten Nachweis nicht mal so kurz antreten kann. (Die Schwierigkeit ist ohnehin eine ziemlich große Black Box.)
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RE: Neue EU-Strategie gegen hormonschädigende Stoffe (ORF-Online, "Help"-Redaktion)
Beitrag #6
(18.11.2018, 16:34)mrs.moustache schrieb: D.h meine mutter hätte nicht nur hosen tragen müssen (siehe epigenetik thread)
Hat nie jemand außer Dir behauptet Facepalm
Transsexualität beschreibt kein Geschlecht oder Gender, sondern einen unwürdigen Zustand, den man als Betroffen* versucht so weit wie möglich würdig zu bekommen - idR also den Körper passend/er zu machen.
29-09-2018
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RE: Neue EU-Strategie gegen hormonschädigende Stoffe (ORF-Online, "Help"-Redaktion)
Beitrag #7
(18.11.2018, 16:34)mrs.moustache schrieb: D.h meine mutter hätte [...] mehr aus PET flaschen trinken müssen, dann wär ich kleiner, hätte brüste in der pubertät bekommen und generell ein super passing?

Im schlimmsten Falle hätte man mit Micropenis, Kryptorchidismus u.ä. zu rechnen, und man teilte den Alptraum mit anderen Intersexen.

(Und damit meine ich nicht die prospektive juristische Kategorie inter-ohne-Sternchen.)
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RE: Neue EU-Strategie gegen hormonschädigende Stoffe (ORF-Online, "Help"-Redaktion)
Beitrag #8
(18.11.2018, 16:46)Bonita schrieb:
(18.11.2018, 16:34)mrs.moustache schrieb: D.h meine mutter hätte nicht nur hosen tragen müssen (siehe epigenetik thread)
Hat nie jemand außer Dir behauptet Facepalm

Das ist irgendwie deine standard antwort.
Was genau du gemeint hast versuchst du ja nicht mal klar zu machen, nur was du "nicht behauptest".
So wird aber kein schuh draus.
Ich will mich nicht verbiegen für dein Bild von Geschlecht und deshalb bin ich einfach die, die dein Frauenbild zerfetzt!
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RE: Neue EU-Strategie gegen hormonschädigende Stoffe (ORF-Online, "Help"-Redaktion)
Beitrag #9
(18.11.2018, 18:14)mrs.moustache schrieb: Das ist irgendwie deine standard antwort.
Was genau du gemeint hast versuchst du ja nicht mal klar zu machen, nur was du "nicht behauptest".
So wird aber kein schuh draus.
Sorry, mous, aber das habe ich tatsächlich in dieser Form nur so von Dir in Erinnerung (oder ev auch Deine damalige Co-Schreiberin), kann schließlich nachgelesen werden - genauso wie ich "es gemeint hab"...
Transsexualität beschreibt kein Geschlecht oder Gender, sondern einen unwürdigen Zustand, den man als Betroffen* versucht so weit wie möglich würdig zu bekommen - idR also den Körper passend/er zu machen.
29-09-2018
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