Kleidung
RE: Kleidung
Beitrag #21
(17.02.2021, 19:26)Rabenmädchen schrieb: Cowboystiefel, Jeans, T-Shirt, Lederjacke.

Bei entsprechenden Stilistiken kann man ja auch als Frau in solchen Klotten gut aussehen.

Ein Lederjacke braucht man als Tamile in D ohnehin immer, weil es sonst zu kalt ist Rolleyes

(17.02.2021, 19:26)Rabenmädchen schrieb: Für mich war es der Denkanstoß, wie, womit, und wie weit ich meine Weiblichkeit nach außen darstellen will.

Das ist tatsächlich ein Problem. Überhaupt, was von mir will ich wie darstellen? Ich bin doch arg schüchtern, verklemmt und konservativ.

Aber... hey! Alle aus Madurai sind konservativ Shy
Zitat

RE: Kleidung
Beitrag #22
Hallo Ihr lieben

Ich trage am Liebsten derzeit Leggins und eine Bluse dazu. Auch mal eine Rock zur Leggins.
Zitat

RE: Kleidung
Beitrag #23
(18.02.2021, 15:21)Sunburst schrieb:
(17.02.2021, 19:26)Rabenmädchen schrieb: Cowboystiefel, Jeans, T-Shirt, Lederjacke.
 
Bei entsprechenden Stilistiken kann man ja auch als Frau in solchen Klotten gut aussehen.
 
Da stimme ich dir zu.
 
Bei entsprechend weiblichen Proportionen (Hipwaistratio) und schmalen Schultern wirkt das durchaus weiblich, sogar sexy.
 
Bei einem testosteronverschandelten Körperbau hingegen kann durch solche Kleidung die männliche V-Form extrem betont werden.
 
Kommt dann noch eine für Frauen überdurchschnittliche Größe hinzu, kann es selbst cis Frauen wie einer Freundin von mir passieren, dass sie gefragt wird, ob sie ein Mann sei.
 
 
An dieser Stelle kann ich anmerken, dass ich meine Motorradjacken auf weiblichen Schnitt habe umnähen lassen.
 
Schicke Motorradjacken für Frauen >1,80m sind Mangelware.
Wär vll. eine Geschäftsidee.
 
(18.02.2021, 15:21)Sunburst schrieb:  
(17.02.2021, 19:26)Rabenmädchen schrieb: Für mich war es der Denkanstoß, wie, womit, und wie weit ich meine Weiblichkeit nach außen darstellen will.
 
Das ist tatsächlich ein Problem. Überhaupt, was von mir will ich wie darstellen? Ich bin doch arg schüchtern, verklemmt und konservativ.
 
 


Diese Suchphase dauerte bei mir roundabout zwei Jahre.
 
In der Zeit habe ich viele Styles ausprobiert.
 
Wenn ich mir heut Fotos aus der Zeit anschaue, schwanke ich zwischen eigenschämen und nachsichtig milde lächeln angesichts dieser Pubertätsverirrungen.
 
 
Mir war völlig bewusst, dass ich mich erst einmal ausprobieren muss.
Mein Körper veränderte sich, mein Hormonhaushalt änderte sich, neue Neuronenverknüpfungen entstanden im Gehirn.
 
Das hab ich auch alles nach außen gezeigt.
 
Nach einer Reise bis in die Einhornglitzerwelt bin ich jetzt als Goth-Frau recht nah dort angelangt, wo mein Styling immer basiert hatte.
 
Dass dadurch „Stealth“ faktisch unmöglich ist, macht mir nichts aus.
 
Ich bin schon immer aufgefallen, ohne dass ich das bewusst gewollt hatte.
 
Als 1,86m Frau kann ich mich auch gar nicht so klein machen, dass ich nicht auffallen würde.
 
 
Das Passing – und das vll als Tipp – hingegen fällt umso leichter,
Eine Bekannte mit ähnlicher Statur wie ich hat selbst nach vielen Jahren HRT und PostOP immer noch das Problem, dass sie als „Mann“ angesprochen wird.
 
Das passiert mir gar nicht mehr.
Nicht zu hassen - um zu lieben bin ich da (Antigone)
Zitat

RE: Kleidung
Beitrag #24
Was trag ich am liebsten? Puh, schwer zu sagen, seit Ausbruch der Pandemie gammel ich fast nur in cozy High Waist Leggings, Hoodies und Crop Tops rum  Whistling 

Cocktailkleider, Hüte und schöne Strumpfhosen mag ich auch gern, wenn's mal ne Ecke schicker sein darf, Pullis und Jeans waren allerdings nie mein Fall, fand die Teile zwar einfach zu kombinieren aber immer eher unbequem zu tragen.
~ It's better to be a vivid spirit that went through hell to find peace than a greedy jerk who owns everything besides that. ~
Zitat

RE: Kleidung
Beitrag #25
Mensch, Leute, ich bin da derzeit total hin- und hergerissen. Ich hatte meine Transition ja Anfang 2020 in Tirol begonnen, da war ich halt an der Uni angestellt und konnte Röcke, Kleider und so tragen. War da meist voll auf Femme unterwegs, auch wenn das rückblickend wohl nicht so authentisch aussah von wegen Bartschatten und so Wink Also, ich habe Hosen (außer Leggings) eigentlich eher verweigert.

So, jetzt bin ich seit fast 8 Mondzyklen auf HRT und sehe schon entsprechend weiblicher* aus, aber jünger bin ich auch nicht geworden Wink Und ich habe mich jetzt auch mehr in eine nonbinäre Identität eingependelt, also die Femme lasse ich nur mehr "zu Anlässen" raus.
Und ich lebe jetzt in Hamburg , was ja eine Fahrradstadt ist. Somit sind Hosen eigentlich praktischer - vor allem meine engen Röcke kannste aufm Rad vergessen, die langen auch, bleibt nicht mehr viel übrig.
Drittens, ich arbeite in einer Schule, und die anderen Lehrerinnen laufen auch eher leger rum. Sieht dann auch doof aus, wenn just die IT-Fachtante aussieht wie ein Ulla-Popken-Model.

Ach ja, ich und meine transidenten Wohlstandsprobleme...

Favorite -lich,
Eva

Zitat



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