Warnende Stimmen postoperativer MzF
RE: On Topic ... und ich bin raus
Beitrag #221
(08.12.2014, 12:00)Mike-Tanja schrieb: ... Soweit es um Gewährleistungs- und Schadenersatzrechte geht, die aus möglichen ärztlichen Kunstfehlern bei einer Behandlung (hier: OP) in einem Krankenhaus hervorgehen, gibt es m.E. keine hier relevanten Landesgesetze. Nur das Organisationsrecht, das für das jeweilige Krankenhaus gilt, wird ein Landesgesetz sein (aber basierend auf Grundsatzbestimmungen im [Bundes-] Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz [KAKuG]).

Ok, das hab ich vorher so von einer der verlinkten Seiten übernommen, ein Jurist vor Ort erkärt einem das ohnehin besser;

Zum Fall selbst: Ich bekomm immer wieder ziemlich haarsträubende Schmerzensgeld-Fälle mit, zB via Bürgeranwalt (ORF) oder in anderen Medien.

Auch wenn wie erwähnt das Ergebnis von der Optik, Tiefe/Weite etc pp nicht zufriedenstellend ist - noch immer vorhandene Schmerzen beim Sitzen und Reinigen (und nichtmal beim GV!) sind mbMn etwas was man nicht auf sich beruhen lassen sollte;

Also zumindest (von Versicherungen der "Gegen"-Seite) Schmerzensgeld zu erhalten, um eventuell eine Nach- bzw Korrektur-OP (andernorts) vornehmen lassen zu können, damit man eine Chance hat, schmerzlos zu werden.

Dass Ärzte, Kammer, Spitäler, deren Rechtsbeistände usw usf gegen eine solche Forderung eine Mauer machen ist aus vielen anderen Schmerzensgeld-Fällen bekannt - aber das Recht darum zu kämpfen sollte man nicht einfach abtun, verjähren lassen... Undecided
Transsexualität beschreibt kein Geschlecht oder Gender, sondern einen unwürdigen Zustand, den man als Betroffen* versucht so weit wie möglich würdig zu bekommen - idR also den Körper passend/er zu machen.
29-09-2018
Zitat

RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #222
Hallo

Weiblich bzw. Frau war ich immer schon, nur der Körper ist männlich geboren. Die OP alleine machts nicht aus gehört aber für mich dazu, ist aber nicht das einzige. Das männliche Geschlechtsteil lehn ich einfach ab, das dämliche Anhängsel ist nur im Weg. Kinder hab ich ja schon, das ist jetzt nicht das Problem. Wo ich im Impuls drin war mal hät ich es am liebsten abgeschnitten da wär ich glatt verblutet. Ich verdamme ja das Organ nicht als solches nur gehört es nicht zu mir. Die Impulse nachts sind auch das gefährliche dran, die richten sich gegen den Körper und nicht gegen die Psyche. Hab lange überlegt und jeder sollte sich gut überlegen was man macht. Denn schwanger werden können wir nicht. Habs bis jetzt so hingekriegt nur pack ich es nicht mehr, meine Gefühle sind zu stark geworden. Jede OP ist ein Risiko, ist nicht meine erste. Magenoperationen sind auch nicht ohne, es gibt genug die Probleme damit haben aber mir hats sehr geholfen also warum nicht da auch. Es werden so oder so noch 1-2 Jahre vergehen bis das Thema aktuell wird, mal schauen wies dann aussieht. Aber jeder sollte für sich gut überlegen was er macht. Wenn sich jemand aus "Jux" operieren lässt obwohl er die OP nicht bräuchte dem ist nicht zu helfen.

Grüße Anja
Zitat

RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #223
(03.12.2014, 17:29)Chiara D. schrieb: Denn Fakt ist bei mir,das, wenn mir ein Wurstbrot zwischen den Beinen gewachsen wäre anstatt dem Ding, wäre es Sinnvoller gewesen!Da hätte ich zumindest was eßbares dabei!
LMAO !!! Rolling 

Ein großer Nachteil wäre allerdings, dass du dann dauernd von hungrigen streunenden Kötern umzingelt sein würdest^^

Big Grin
»Wenn du dich mit den Hormonen einlässt, verändern sich nicht die Hormone. Die Hormone verändern dich!«
Abgewandeltes Zitat aus dem Film „8mm“

»Ich hoffe wir bleiben weiter Freunde, denn zum Schluss bleibt uns doch nur Vertrauen, Freundschaft, Ehre. Ohne diese Dinge wären wir doch sonst nur Bestien.«
Johnny Tapia im Film „Bad Boys II“
WWW
Zitat

RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #224
(19.11.2014, 09:32)Chiara D. schrieb: Ida! Ich hab mich erkundigt,ich hab mir die Zeit genommen alles zu überdenken und erst als ich mir zu 100% sicher War,das ich mit dieser Selbstkastration (im Endeffekt läuft es bei der GaOP daraufhinaus) leben kann,bzw.das ich mit möglichen Folgeschäden (welche nach einer OP nun einmal auftreten können) leben kann,habe ich mich entschlossen diesen Weg zu gehen!Denn solche Kleinigkeiten wie geringe Tiefe,Schmerzen, unschöne Form der Schamlippen sind für mich persönlich kein Argument um auch nur eine Sekunde an mir oder meiner Entscheidung zu zweifeln!Ich hatte noch nie eine Beziehung wegen diesem Ding,Ich bin immer noch Jungfrau und bis auf meine Mutter und 2 Ärzten hat dieses vollkommen unnütze Ding zum Glück noch niemand gesehen!Somit ist es mir auch vollkommen einerlei ob ich nach der OP eine Beziehung haben werde oder nicht!Ich war mein Leben lang unglücklich wegen diesem Teil und von der OP erhoffe ich mir halt,das ich mich zumindest wieder Lebendig fühle,da ich zzgl.nur existiere und sehr weit vom bewusst Leben entfernt bin!Denn ob mich die OP zu einem Glücklicheren Menschen machen wird,weiß ich nicht aber wenn ich nach der Operation zumindest bewusst Leben und jede Sekunde als Frau genießen kann,ist für mich alles perfekt verlaufen! Denn zumindest in meinen Augen ist es echt doof,mit der Rosa Brille durchs Leben zu Laufen und zu glauben mit der GaOP wird man vom Glück erschlagen!Wer das glaubt wird garantiert enttäuscht sein,denn auch wenn ich denn Großteil des Weges noch vor mir habe,ist für mich eines klar!Die äußerliche Angleichung an mein inneres soll einfach nur meine Lebensqualität erhöhen und ich denke das ist ja schon um 100% mehr als ich jetzt habe!

Jetzt knapp 13 Monate nach meiner GA-OP les ich mir das durch und kann immer noch sehr vieles bestätigen!Das einzige das ich mit sicherheit jetzt sagen kann ist,das ich seit der GAOP Glücklich und sehr Zufrieden bin!Ich kann hier nur eines sagen!Ich kann keine Warnung Aussprechen,da ich zu 100% mein Glück gefunden habe und ich kann nur jede dazu ermutigen,sich der OP zu unterziehen,die es auch wirklich will!
Für immer Böhse. 

Zitat

RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #225
Danke
BD Bondage & Discipline
DS Dominance & Submission
SM Sadism & Masochism

I love it, i love him and i live it... Heart2

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RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #226
Reuefälle, Abspringer, Wiederauf- und Wiederabspringer, Opfer von psychologischer und medizinischer Unfähigkeit, von grausamen Umfeldern usw. usw. habe ich durchaus schon mal ein paar in 3D getroffen. Um es nicht länger als nötig zu machen: Ich glaube nicht, daß mir Generalisierungen hinsichtlich deren Verfaßtheiten möglich sein könnten. Wenn ich nun so nachdenke, fällt mir lediglich auf, daß die und ich schon so allgemein-menschlich ganz grundlegend inkompatibel waren.

Nur mal noch ein paar Kleinigkeiten so am Rande bemerkt: manche Rede über Genitalien finde ich ziemlich respektlos bis intrusiv. Ich dachte schon an der Penne, wo bin ich hier nur hingeraten? Das machte es für mich nun erst recht nicht einfacher. Auch noch eher ganz alltägliche Wörter "lutschen" und "ficken" ließ ich mir nur von meinem Freund gefallen, aber da war ja klar, daß er das nicht abwertend meinte. Wir hatten da auch eine eigene Art von Humor, schauten uns dabei an und grinsten nett...

Mit einer Idee wie "Kastration" kann ich nichts anfangen. Was weiß ich, warum das in mancher Leute Kopf so ausgiebig herumspukt, was sie darunter verstehen, was sie damit assoziieren...

Viele evolutionspsychologische Erklärungsversuche sind für mich lediglich Versuche, etwas plausibel zu machen, die für mich völlig unplausibel bleiben. Die ganze Besessenheit mit Fortpflanzung finde ich unsinnlich bis verklemmt. Und wenn schon, wenn es Leute besser genießen könnten, zärtlicher miteinander umgingen, sich mehr Zeit füreinander nähmen und auch engere emotionale Bindungen hätten, dann würden sie sicherlich gerne noch öfter miteinander...
Προσποιοῦμαι παίζειν [Bild: heulende-smilies-0003.gif] [Bild: religioese-smilies-0005.gif]
Zitat

RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #227
Sunburst!Warnungen sind ja ok,aber beim Großteil der Posts kommt einem echt die vermutung hoch,das diejenigen,die diese "Warnungen"schrieben andere von der OP abhalten wollten!Und deshalb habe ich diesen Uraltthread rausgekramt,um da mal etwas positives zu schreiben!Den man ließt hier viel zu viel negatives!!Und einen uralten Post von mir aus 2014 habe ich deshalb zitiert,da ich auch vom denken her immer noch gleich denke!Den irgendwie soll das ausdrücken,das man sich 100% sicher sein soll das man die OP will,aber wer dazu bereit ist,solls meiner Meinung nach machen!Den mir hat die OP das Leben gerettet und meine Lebensqualität hat sich um 100% gesteigert!Den ich finde Geschlechtliche Merkmale sehr wichtig,den wen es einem egal ist ob man Hoden/Penis oder eine Vagina hat bräuchte man sich das nicht antun!Dann könnte man sich die Transition oder zumindest die OP ersparen!
Für immer Böhse. 

Zitat

RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #228
Ich verstehe die Diskussion nur mässig. Ic habe vor 7 Jahren begone mich mit dem Thema OP zu befassen- Es gibt sehr gute Quelle wie und was welche Risken

Um so verwunderter war ich als ich Fragen anderer Transfrauen die im Vorgespräch zu Op sich befanden gehört habe..
Welch wenig / flasche Infomation sie zum Teil haben.
Welch Wunder sie erwarten..

Wer sich auf unseren Weg macht der sollte sich nicht nur einmal die Karten gelegt haben.
ein klarer Plan
und ein strukturiertes Planen.
jeden Schritt bewusst und klar angehen.
ihn tun wenn keine Zweifel mehr da ist.

Wer sich leicht vertig und nicht ausreichen informiert auf den Tisch legt und den schnitt im Schritt ausführen lässt
und es bereut... da habe ich wenig Mitgefühl.

Ein Warnen vor der GAOP halte ich für irgendwie falsch.
der Glaube das sie allein seelig machend ist, ist ebenso fatal

Schwierig finde ich nicht zu wissen wie hinter her sexualität sein wird.
Zumal ich nicht auf Kerle stehe, sondern in eine lesbischen Beziehung stehe
Zitat

RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #229
Erika planen hört sich gut an,war mir zumindest nie möglich.Ich konnte ja nicht mal die Zeit von der Terminvergabe bis zur OP planen,da mein OP Termin vorverlegt wurde(vom 4.12 auf 27. 4).Ich wußte eigentlich nur wo ich hinwollte.Alles andere hat sich mit der Zeit ergeben. 
Warnungen sind sehr gut aber eher in jene Richtung,das man sich zu 100% sicher ist das man es will.Und das mit den extrem hohen Erwartungen kann ich sehr gut nachvollziehen.Ich hatte auch abnormal viele Erwartungen in die Zeit nach der OP.Was blieb ist das ich ein Glücklicher,rundum zufriedener Mensch wurde.Und ich schreibe hier lieber nicht die Märchen auf,die ich mir von der OP erwartet habe  Angel !Sind zum Teil echt doofe Dinge dabei.Also ich kann sehr vieles hier nachvollziehen,nur eben nicht diese Warnungen,die sich eher anfühlen als sollten andere von der OP abgehalten werden.Und ich wollte hier einfach mal was positives schreiben.
Für immer Böhse. 

Zitat

RE: Warnende Stimmen postoperativer MzF
Beitrag #230
So-und-So schrieb:
...
Und ich schreibe hier lieber nicht die Märchen auf,die ich mir von der OP erwartet habe
...
 

Was denn bitte? Laserstrahlen aus der Mumu schießen oder meinst du sowas einfaches wie einen Orgasmus?

Was wäre denn zuviel erwartet? Schmerzfrei pipimachen?

Also wenn wir uns schon über das Thema trauen dann bitte ganz ehrlich. Und Warnungen können nicht falsch sein wenn sie fundiert sind und auf zb. schlechten Erfahrungen basieren. Das heißt ja nicht dass man Menschen was schlechtreden will. Was ist denn anders bei euch als erwartet? Das ist nun mal eine schwerwiegende Entscheidung und wir gehen nun mal alle anders damit um.


Wer anders meinte:
...
Schwierig finde ich nicht zu wissen wie hinter her sexualität sein wird.
Zumal ich nicht auf Kerle stehe, sondern in eine lesbischen Beziehung stehe

...

Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Wie meinst du das?
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