Haben wir uns daran gewöhnt >gläsern< zu sein?
RE: Haben wir uns daran gewöhnt >gläsern< zu sein?
Beitrag #11
(08.10.2012, 15:30)Bonita schrieb:
(08.10.2012, 15:20)Yuna schrieb: ... Es gibt bestimmt schon genug Möglichkeiten der Stealth Luftüberwachung. Und damit man kein Opfer davon wird, ist der erste Schritt der, keine Infos im Netz preiszugeben, die dich in Verbindung bringen könnten...

Besitzt Du denn ein "pre-paid" Mobil-Telefon (oder doch eines "mit Vertrag")?! Angel
Einen Vertrag den ich nicht zahle und der auch nicht auf meinen Namen läuft Wink
Zitat

RE: Haben wir uns daran gewöhnt >gläsern< zu sein?
Beitrag #12
(08.10.2012, 16:18)Yuna schrieb: ... Einen Vertrag den ich nicht zahle und der auch nicht auf meinen Namen läuft Wink

Nicht schlecht ;-) - Dann weiß Dein Netz-Anbieter zumindest, dass da ein wohl jüngerer Mensch von einem älteren (ein Elternteil, anzunehmender Weise, falls auch noch Nachname derselbe ist) gesponsert wird; Ist wohl nicht sonderlich interessant für einen Werbe-Daten-Verkauf Wink

Aber wie schon vorher erwähnt ist das iSurf-Profil von Deinem PC aus für andere Werbe-Daten-Kraken ohnehin interessanter; Hast Du in irgend einem Online-Versandhaus plus Google/FB-Anbindung (heute schon "standard") inkl Mobil-Telefon-Nummer-Angabe bestellt, bekommst Du auch schon "maßgeschneiderte" Werbung (zumindest am PC) angezeigt; Und ist das Online-Versandhaus kein gutes nicht und "verkauft" Deine Daten (zu irgend einem Konzern wirds schon gehören, also brauchts gar nicht "verkauft" werden), dann könnte es auch von andrer Seite mal Werbung geben...

Aber die muss man ja nicht konsumieren - doch jedenfalls gibts dann schon mindestens eine Verbindung zu Dir, Deinem Namen samt Adresse und Deiner Telefonnummer... Was ja auch erst in einigen wenigen Jährchen "gegen" Dich verwendet werden kann... Und bis dahin in irgend welchen Datenbanken "schlummert"... Big Grin
Transsexualität beschreibt kein Geschlecht oder Gender, sondern einen unwürdigen Zustand, den man als Betroffen* versucht so weit wie möglich würdig zu bekommen - idR also den Körper passend/er zu machen.
29-09-2018
Zitat

RE: Haben wir uns daran gewöhnt >gläsern< zu sein?
Beitrag #13
(08.10.2012, 16:43)Bonita schrieb:
(08.10.2012, 16:18)Yuna schrieb: ... Einen Vertrag den ich nicht zahle und der auch nicht auf meinen Namen läuft Wink

Nicht schlecht ;-) - Dann weiß Dein Netz-Anbieter zumindest, dass da ein wohl jüngerer Mensch von einem älteren (ein Elternteil, anzunehmender Weise, falls auch noch Nachname derselbe ist) gesponsert wird; Ist wohl nicht sonderlich interessant für einen Werbe-Daten-Verkauf Wink

Aber wie schon vorher erwähnt ist das iSurf-Profil von Deinem PC aus für andere Werbe-Daten-Kraken ohnehin interessanter; Hast Du in irgend einem Online-Versandhaus plus Google/FB-Anbindung (heute schon "standard") inkl Mobil-Telefon-Nummer-Angabe bestellt, bekommst Du auch schon "maßgeschneiderte" Werbung (zumindest am PC) angezeigt; Und ist das Online-Versandhaus kein gutes nicht und "verkauft" Deine Daten (zu irgend einem Konzern wirds schon gehören, also brauchts gar nicht "verkauft" werden), dann könnte es auch von andrer Seite mal Werbung geben...

Aber die muss man ja nicht konsumieren - doch jedenfalls gibts dann schon mindestens eine Verbindung zu Dir, Deinem Namen samt Adresse und Deiner Telefonnummer... Was ja auch erst in einigen wenigen Jährchen "gegen" Dich verwendet werden kann... Und bis dahin in irgend welchen Datenbanken "schlummert"... Big Grin
Nö woher soll der Netzanbieter auch wissen, wer damit telefoniert. Weder mein Name, noch mein Konto oder sonstiges ist in diesem Vertrag drinnen.

Online Versand ja, auf Adresse der Eltern meiner Freundin. Google ja, Fake Name und Email.
Facebook Fake Angaben (ok jetzt ist mein Nachname mit nicht offiziellem "Vornamen" drinnen, mehr aber auch nicht)
Telefonnummer noch nirgends angegeben, weder Facebook noch Google.

Also weiß niemand wo ich wohne, wie ich hei0e, wie alt ich bin und was meine dazugehörige Telefonnummer ist. Selbst bei Seiten wie willhaben (wo ich ja will, dass mich jemand anruft) habe ich nur einen Vornamen drinnen, NIE beides.

Ich bin gut, das kann ich dir sagen gggggg
Zitat

RE: Haben wir uns daran gewöhnt >gläsern< zu sein?
Beitrag #14
Ganz ehrlich, ich weis nicht was Ihr habt. Trotz meiner Transparenz gibt es keine Probleme. Und natürlich ist der beste Virenschutz Vorraussetzung.

Aber: Buche einen Flug im Internet, die Daten sind gespeichert. Und??? Ich fliege viel und miemals gab es ein Problem. Auch wenn man im Reisebüro bucht ist man z. B. im Amadeus- Buchungssystem gespeichert. Ich will jetzt das Wort Pa.....a nicht in den Mund nehmen, aber hier wird maßlos übertrieben.
WWW
Zitat

RE: Haben wir uns daran gewöhnt >gläsern< zu sein?
Beitrag #15
ich sehe das problem des "gläsernen nutzers". aber bei unserer selbstverständigung über transgender-fragen kommen wir ohne ein mindestmaß an öffnung nicht aus. wir könnten uns nicht austauschen, wenn wir verschlossen wie austern wären. ich bin bereit, lebensdaten von mir preiszugeben, wenn das ziel, mit anderen tg-menschen in kontakt zu treten, mir kostbarer ist als die gefahr, dass meine daten missbraucht werden könnten. das muss ich aber jedes mal aufs neue ausloten. helfen können dabei die admins und mods, die bei allzu offenherzigen selbstzeugnissen die nutzer warnen und ihnen raten können.

gruß, rieke
Zitat

RE: Haben wir uns daran gewöhnt >gläsern< zu sein?
Beitrag #16
Übrigens, ein punkt mehr,..

da ja eh schon auf autobahnen kennzeichen wegen autobahnpickerl und wenn nicht dann strafe, erfasst werden , nun ein punkt mehr:

seit kurzen steht in der lugnercity BEREITS beim einfahren dein autokennzeichen am ticket, wird dir wohl verkaufr werden mit der begründung .. damit es keine verwechslung gibt.. ggg

somit zahlst dann an der kasse und bei ausfahrt geht schranken wie von geisterhand wieder auf, denn auch dort wirds erfasst,.. somit hat der schlauberger auch eine neue statistik, wer + woher + wann bei ihm zu besuch waren.

lg v.

p.s. fehlt nur noch dass du dann in den geschäften durch z.b. picasa-photoalbum und gesichtserkennung, auch persönlich angeredet wirst.
WWW
Zitat

RE: Haben wir uns daran gewöhnt >gläsern< zu sein?
Beitrag #17
(29.10.2012, 14:51)vicky2006 schrieb: ... p.s. fehlt nur noch dass du dann in den geschäften durch z.b. picasa-photoalbum und gesichtserkennung, auch persönlich angeredet wirst.

Das ist ua ein Ziel; Es gibt ein (USA) Projekt, wo Einkaufsstraßen-Kameras (Gesichtserkennung) und/oder Mobil-Devices (zB SmartPhones) softwaremäßig mit zB Fratzenbuch (facebook) gekoppelt werden sollen, damit man einen Kunden, der in ein "teilnehmendes" Geschäft kommt sofort mit Angeboten überhäuft äh dieser bevorzugt bedient werden kann... Confused
Transsexualität beschreibt kein Geschlecht oder Gender, sondern einen unwürdigen Zustand, den man als Betroffen* versucht so weit wie möglich würdig zu bekommen - idR also den Körper passend/er zu machen.
29-09-2018
Zitat

RE: Haben wir uns daran gewöhnt >gläsern< zu sein?
Beitrag #18
(29.10.2012, 14:51)vicky2006 schrieb: Übrigens, ein punkt mehr,..

da ja eh schon auf autobahnen kennzeichen wegen autobahnpickerl und wenn nicht dann strafe, erfasst werden , nun ein punkt mehr:

seit kurzen steht in der lugnercity BEREITS beim einfahren dein autokennzeichen am ticket, wird dir wohl verkaufr werden mit der begründung .. damit es keine verwechslung gibt.. ggg

somit zahlst dann an der kasse und bei ausfahrt geht schranken wie von geisterhand wieder auf, denn auch dort wirds erfasst,.. somit hat der schlauberger auch eine neue statistik, wer + woher + wann bei ihm zu besuch waren.

lg v.

p.s. fehlt nur noch dass du dann in den geschäften durch z.b. picasa-photoalbum und gesichtserkennung, auch persönlich angeredet wirst.
Naja gut ob das jetzt ne Kamera erfasst oder ein armer Arbeitsloser für nen Hungerslohn den ganzen Tag durch die Garage geht und Kennzeichen aufschreibt, ist auch schon egal. Zudem würde die Statistik kaum was aussagen, nicht jeder kommt auch aus dem Land, das am Kennzeichen steht.
Was Gang und Gäbe ist, aber scheinbar keinen stört:
kauft man etwas (vorallem, Saturn, MM, etc) dann wird man gleich nach der PLZ gefragt. Und jede/r sagt die auch noch. Sowas hat viel mehr aussagekraft, weil die Person, die eingekauft hat, direkt mit der Rechnung verknüpft wird.

Ich sehe das mit den Kennzeichen deshalb nicht so schlimm. Für mich wäre es auch kein Problem, dann brauche ich nichtmehr das Parkticket suchen.
Zitat

RE: Haben wir uns daran gewöhnt >gläsern< zu sein?
Beitrag #19
(29.10.2012, 15:39)Bonita schrieb: ... Das ist ua ein Ziel...

... beginnt schön langsam auch in Europa:

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/telefonica106.html schrieb:30.10.2012
Datenschützer warnen vor Nutzung "hochsensibler Daten"
Von Marc Dugge, hr, für tagesschau.de

O2 will Bewegungsdaten seiner Kunden zu Geld machen

Heute wird der spanische Telekom-Konzern Telefónica seine deutsche Tochter an die Börse bringen. Telefónica Deutschland steht hinter dem Mobilfunkbetreiber O2. Der Börsengang soll frisches Geld in das finanziell klamme Unternehmen spülen. Um mehr Profit zu machen, wagt sich das Unternehmen nun auch an seinen bestgehüteten Schatz heran: die Daten seiner Kunden.


Anteile des deutschen Mobilfunkbetreibers O2 sollen verkauft werden - seine Kundendaten offenbar auch.
Der Startschuss für das Projekt kam vor drei Wochen. Anfang Oktober gründete der Telefónica-Konzern in London eine neue Abteilung, in Deutschland weitgehend unbemerkt. Die Geschäftseinheit "Telefónica Dynamic Insights" soll in dem riesigen Datenberg von O2 graben, bohren und nach Gold schürfen. Das heißt: Die Kundendaten so analysieren und aufbereiten, dass sie für die Industrie interessant werden.

Im Internet findet sich ein Werbefilm: "Mit Telefónica Dynamic Insights können Sie ab jetzt sehen, wohin sich Kunden bewegen, während sie sich bewegen. Sie erfahren, wo Ihre potenziellen Kunden wirklich sind, wann sie da sind - und wie oft." Mithilfe der Smartphones seiner Kunden will Telefónica in neue Dimensionen der Marktforschung vorstoßen. Möglich machen soll das ein Produkt namens "Smart Steps". Und das funktioniert so: Sie gehen mit ihrem Smartphone durch ein, sagen wir, Einkaufszentrum und bleiben vor einem Klamottenladen stehen.

Woher und Wohin - O2 weiß es
Durch ihre Bewegungsdaten erfährt der Geschäftsbesitzer von Telefónica nicht nur, dass Sie vor seinem Schaufenster stehen geblieben sind. Er erfährt auch, aus welcher Richtung Sie kamen, wie lang Sie stehen geblieben sind, wie alt Sie sind und welchem Geschlecht Sie angehören. Wertvolle Informationen - die, so Telefónica, allerdings anonymisiert werden.

Als erstes Unternehmen in Europa kombiniert Telefónica sogenannte Bestandsdaten - also etwa Alter und Geschlecht - mit Bewegungsdaten für die Werbeindustrie. Unterstützung bekommt das Unternehmen dabei vom Marktforschungsspezialisten GfK, der Deutschen Gesellschaft für Konsumforschung. Ein GfK-Sprecher sagte, "Smart Steps" werde zunächst in Großbritannien an den Start gehen, Deutschland solle folgen. Zu einem konkreten Zeitpunkt hält sich die Telefónica-Zentrale in München aber bedeckt. In einer schriftlichen Stellungnahme heißt es: "Wann und in welcher Form ein solches Produkt in Deutschland eingeführt wird, steht noch nicht fest."

Telefónica will Bestimmungen einhalten
"Smart Steps" sei schon als Prototyp verfügbar, heißt es allerdings in der schriftlichen Stellungnahme weiter. Nach hr-info-Informationen laufen sogar bereits Gespräche mit deutschen Unternehmen. Telefónica halte sich "grundsätzlich an die gesetzlich vorgegebenen datenschutzrechtlichen Bestimmungen", so der Konzern.

Zweifel bei Datenschützer
Schleswig-Holsteins Datenschutzbeauftragter Thilo Weichert sieht ein hohes Missbrauchspotenzial.
Vielen Datenschützern ist allerdings dennoch nicht wohl bei dem Gedanken, dass der Konzern nun die Bewegungsdaten der Kunden vergolden will. Etwa Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein: "Standortdaten sind hochsensibel, weil eben über sie eindeutig erkennbar ist, wo sich jemand aufhält. Insofern sehe ich es mit großen Bauchschmerzen, dass jetzt offensichtlich Telekommunikationsunternehmen beginnen, diese Daten in die Welt zu streuen."

Könnte Telefónica seine Nutzerdaten möglicherweise schon jetzt nutzen? Der zuständige Bundesdatenschutzbeauftragte dazu in einer schriftlichen Stellungnahme: "Eine Auswertung der Ortsdaten von Mobilfunkteilnehmern setzt entweder eine Einwilligung des Kunden oder eine vollständige Anonymisierung der Daten voraus."

Einverständniserklärung im Kleingedruckten
Telefónica versichert, dass die Kundendaten bei "Smart Steps" anonymisiert werden. Und wie sieht es mit der Einwilligung aus? Ein Blick auf die Website von O2: Wer dort online einen Vertrag ausfüllt, stößt im Kleingedruckten auf eine neu formulierte Einwilligungserklärung. Dort stimmt der Nutzer zu, dass O2 seine personenbezogenen Daten wie auch seine Standortdaten verwenden darf: "Im Rahmen des Erforderlichen" auch für "Vermarktung" sowie für "Marktforschung", heißt es.

Eine weiche Formulierung, kritisieren Datenschützer. Außerdem habe der Kunde keine Möglichkeit, etwa mit einem Häkchen die Nutzung der Standortdaten explizit zu erlauben, zu verweigern oder einzuschränken. Dies ist nur in Form einer gesonderten schriftlichen Nachricht an O2 möglich. Big Brother im Smartphone? "Smart Steps" dürfte nicht nur bei Datenschützern für einigen Diskussionsstoff sorgen.
Transsexualität beschreibt kein Geschlecht oder Gender, sondern einen unwürdigen Zustand, den man als Betroffen* versucht so weit wie möglich würdig zu bekommen - idR also den Körper passend/er zu machen.
29-09-2018
Zitat

RE: Haben wir uns daran gewöhnt >gläsern< zu sein?
Beitrag #20
Ich erinnere an diesen ^^^ Thread ...

(02.07.2013, 08:37)Bonita schrieb:
(02.07.2013, 08:17)Luzia schrieb: ... was mich derzeit fasziniert ist dass Alles das was wir hier schreiben kontrolliert und von irgendwelchen Geheimdiensten gelesen wird.
Naja, "kontrolliert" werden Deine Einträge hier von den anderen lesenden und gegebenfalls "meldenden" UserInnen (inkl MODs)...

Von den Geheimdiensten werden diese Einträge wohl "nur" gespeichert... Um diese dann mit anderen - gesammelten - Daten vernetzen, verknüpfen zu können... Was dann dabei herauskommt respektive herauskommen KANN, sollte wohl tatsächlich JEDEN Menschen mal zum Nachdenken anregen...

Das
(02.07.2013, 08:17)Luzia schrieb: Sensationell wie sich die Zeiten ändern, früher war das verletzen des Briefgeheimnisses noch ein Verbrechen, heut wird alles gelesen ohne Konsequenzen...
ist immer noch ein "Verbrechen", aber, moderne/digitale Technik sei dank, kein Problem mehr - vgl PRISM usw usf...

Wir müssen nicht
(02.07.2013, 08:17)Luzia schrieb: ... bin blond , weis nicht wo das hingehen soll !
nonblond sein, um erahnen zu können, "wohin" dieser Weg wohl führt...

... in dem sich eine Generation jünger (als ich und andere KritikerInnen) wenig Kopf darüber macht.

Deswegen frage ich warum soll sich unsere Generation noch damit beschäftigen. Unser Leben ist naturgemäß (ohne außergewöhnliche Vor- bzw. Unfälle) kürzer als deren.

Also LEBEN und genießen so lange es geht - mit oder ohne Orwell´s .. ähm .. Obama´s Augen im Genick Smile

ODER???

PS: Vergessen dass es mal unbeobachteter war wohl vorausgesetzt
(Twitter) @XG_crossgender
Unterwegs zwischen den Geschlechtern ist die Rolle natürlich, selbstbestimmt und wandelbar 
WWW
Zitat



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