Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS
RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS
Beitrag #61
Ah. Verschone mich mit Fakten, ich habe meine Meinung.

Smile
Am Rand des Abgrund ist die Aussicht sehr gut
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RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS
Beitrag #62
(24.10.2012, 12:06)Stealth_Woman schrieb: Ist dir Ullis Meinung egal ? Smile
Nicht nur Ullis, sondern auch deine. Dennoch werde ich dich nicht davon abhalten, [Zensur, respektlose Bewertung entfernt, Mike-Tanja, 24.10.2012, 11:55 PM] zu posten und andren auf die nerven zu gehen.

Hf Tongue

[Moderationseingriff: Yuna auch für dich gilt die Regel, dass hier respektvoll miteinander umgegangen wird. Ist nicht immer leicht, aber das da oben hätte in der Originalversion nur dazu geführt, dass der Zank wieder losgeht! Mike-Tanja, 24.10.2012, 11:55 PM]
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RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS
Beitrag #63
Das stimmt, dies hätte wohl den Zank weiter fortgeführt, welcher nicht notwendig ist. danke M-T
TRANS AUSTRIA - Öst. Gesellschaft für Transidentität
(trans-austria.org), Geschäftsführung

Psychotherapeutin, Supervisorin, Coach, Sexualberaterin
Alten- und Behindertenfachbetreuerin
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RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS
Beitrag #64
vielleicht macht der dame den sex eh keinen spaß, aber vielleicht zwingt sie sich für diesen zweck dazu, an was richtig verdorbenes zu denken, sodass sie schnell auf diese weise zum höhepunkt kommt, um ihre samenflüssigkeit in die scheide ihrer partnerin transportieren zu können, da sie es möchte, dass die kinder biologisch ihre eigenen sind und sie aus irgendwelchen gründen das einfrieren ihres samens nicht möchte (z.b. aus angst, abneigung, geldmangel), jeder mensch hat seine gründe, absichten und gefühle - es bedeutet also nicht automatisch, dass eine frau ihren penis grundsätzlich gerne dazu einsetzt
oder
vielleicht tut sie es doch, dann seid ihr eben der meinung, dass sie keine frau ist

beweise habt ihr keine, aber der meinung könnt ihr ja sein, eure meinung trifft bestimmt auf einige männer zu, die das machen, aber verallgemeinern war schon immer die unkluge, komfortable variante

und angenommen wir wüssten bescheid über jeden einzelnen fall, wer von denen, die selbst zeugen, jetzt wirklich weiblich denkt und wer nicht bzw. eine frau ist und wer nicht, was wäre dann?

wer damit nicht leben kann, dass es solche ts frauen geben könnte, hm, wie wär es mit einem stückchen schokolade? vielleicht geht es euch dann besser..

lg jenny
...
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RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS
Beitrag #65
(25.10.2012, 10:35)jennylove schrieb: [hier gekürzt] und angenommen wir wüssten bescheid über jeden einzelnen fall, wer von denen, die selbst zeugen, jetzt wirklich weiblich denkt und wer nicht bzw. eine frau ist und wer nicht, was wäre dann?

wer damit nicht leben kann, dass es solche ts frauen geben könnte, hm, wie wär es mit einem stückchen schokolade? vielleicht geht es euch dann besser..

Ich stimmt dir da zu; wir sollten das viel entspannter betrachten! Wink

Ich nehme die feine Milchschokolade, bitte! Angel
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS
Beitrag #66
(25.10.2012, 12:19)Mike-Tanja schrieb:
(25.10.2012, 10:35)jennylove schrieb: [hier gekürzt] und angenommen wir wüssten bescheid über jeden einzelnen fall, wer von denen, die selbst zeugen, jetzt wirklich weiblich denkt und wer nicht bzw. eine frau ist und wer nicht, was wäre dann?

wer damit nicht leben kann, dass es solche ts frauen geben könnte, hm, wie wär es mit einem stückchen schokolade? vielleicht geht es euch dann besser..

Ich stimmt dir da zu; wir sollten das viel entspannter betrachten! Wink

Ich nehme die feine Milchschokolade, bitte! Angel

Bist du dir dessen so sicher, dass die Jenny deine Gattung gemeint haben könnte ? Vielleicht meinte sie doch TS und nicht TV. Wink
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RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS
Beitrag #67
Ich mein rein hypothetisch gefragt, ...denn wenn ein TV erzeugt verhält sich das anders & hat nicht die gleiche Brisanz in unserer Gesellschaft, ... wie wenn eine Frau mit transidentem Hintergrund sich ein Kind wünscht. Das ist verständlich oder ?
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RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS
Beitrag #68

Um meine Meinung zur Titelfrage zur formulieren:

Transsexualität (TS) ist für mich ein Bereich auf einer Skala des emotionalen Gender-Zugehörigkeitsempfindens, in dem man das Leben im biologischen Geschlecht als so unbehaglich empfindet, dass man die Geschlechtsrolle dauerhaft wechseln muss, um sein seelisches Gleichgewicht zu finden.

Keine Aussage über die Ursachen und Wurzeln, nur über das, was ist, und was daraus folgt.

Nach allem, was ich über mich weiß, liege ich außerhalb dieses Bereichs, bin aber grundsätzlich vom selben Phänomen betroffen.
- Ich bin zwar F-64.1 aber deswegen trotzdem transident Tongue -
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RE: Wie wir mit TS umgehen und was ist überhaupt TS
Beitrag #69
Zitat:Transsexualität (TS) ist für mich ein Bereich auf einer Skala des emotionalen Gender-Zugehörigkeitsempfindens, in dem man das Leben im biologischen Geschlecht als so unbehaglich empfindet, dass man die Geschlechtsrolle dauerhaft wechseln muss, um sein seelisches Gleichgewicht zu finden.

Das ist eine wunderbare Definition, der ich nichts hinzufügen möchte. Smile
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[geteilt] Bücherecke
Beitrag #70
[Abgetrennt von hier, weil es einfach zu gute Beiträge sind, als dass sie in der Bücherecke verstauben,
Jasmin]


TRANSSEXUALITÄT IST VIEL ZU SCHÖN;ALS DASS SIE EINE KRANKHEIT SEIN KÖNNTE!

Dieser Satz aus dem Buch von Eva Fels "Auf der Suche nach dem dritten Geschlecht" bleibt einer gleich mal im Bewußtsein hängen.
Mir zumindest,trifft er doch trotz seiner etwas provokanten ,vom allgemeinen Bild abweichenden Aussage,mitten in den Kern der Sache,mitten in meine eigenen Empfindungen.Viel zu schön,um eine Krankheit zu sein,ja das gefällt mir,sehe ich auch so,kann nur unterstrichen werden.leider lese ich in Foren oft von so gegenteiligen Erfahrungen,Leidensgeschichten der Transidentität.Oder sind es doch eher Schwierigkeiten,damit umzugehen,in einer Gesellschaft die da noch voller Falschurteile,Vor-und Verurteilungen diesem Phänomen gegenübersteht.Hilflos und desorientiert,wie wir selber auch so oft.Am Anfang des Weges jedenfalls.Es braucht halt,bis sich Zuversicht, Selbstbewußtsein, Orientierung,und damit auch die Freude an unserem Sein einstellt.Eva spricht in Ihrem Buch sehr viel an,auf ihrer Reise durch Indien,zu den Hijras,viele von euch werden das Buch gelesen haben,mir fiel es erst jetzt in die Hände,habe erst die Hälfte durch und werde sicher noch über meine Eindrücke schreiben.
Nebst obigem Satz hat sich aber noch ein anderer Aspekt mir aufgetan,der in der jahrhundertealten Spiritualität der Hijras seine Paralellen zeigte.
Dieser Ruf den wir alle in uns verspüren,der Ruf unserer weiblichen Seite,nach Transformation,sein wahres Selbst zu leben.Dieser Ruf kann nicht ungehört bleiben,ignoriert werden,nein er fordert.Er will nicht verdrängt oder überhört werden,kann dies auf Dauer gar nicht.Diese weibliche Seite in uns will leben,nicht therapiert werden,auch nicht geheilt.Wovon denn auch?
Die Hijras nennen es den Ruf ihrer Schutzgöttin Bahuchara Mataji,einem göttlichen Schöpfungsaspekt ihrer Religion.Dem Weiblichen selbstverständlich,und wen sie Ruft,der hat ihr Folge zu leisten,und ihren Weg zu gehen.
Diese archetypischen Spiegelungen habe ich für mich schon lange vorher als die vergessene Königin in mir,die heimliche Regentin meines Lebens verstanden,die Visualisation meiner weiblichen Seite.
Der Göttin und der Königin in diesen Bildern ist gemein,dass sie übergeordnete Instanzen sind,denen nicht wiederstanden werden kann.Sie bestimmen was sein soll und wird.Sie geleiten uns auf einen wunderbaren besonderen Weg,hin zur Ganzheit unseres wahren Wesens.Je leichter wir uns ihrem Wirken und Wollen,ihrer Führung hingeben können,die Wiederstände und Ängste hintanstellen, umso eher werden sie Raum in uns gewinnen und wird der Weg seine beschwerlichen "Krankheitsaspekte verlieren,und zu einem wunderbar schönen Weg werden.
Danke Eva für deine Zeilen!Heart
Das einzig Unwandelbare... ist der Wandel ! Laotse
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